AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen – Umbau und Erweiterung Gasthof zur Post : LV 202 Heizungstechnik
Stammdaten
- Auftraggeber
- Gemeinde Bad Wiessee
- Veröffentlicht
- 25.06.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 45331000 — Bauleistungen
- Branche
- IT & Digitalisierung
- Zuschlagswert
- 1.138.393 €
Beschreibung
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Lieferung und Montage der Heizungstechnischen Anlage für den gesamten Gebäudebereich (Neubau-Erweiterung, Küchenbereich und Bestandsgebäude). Die Anlagentechnik wird technisch komplett neu erschlossen. Zur Grundlage der Beheizung gelten die aktuelle DIN EN 12831 Raumtemperatur in folgenden Räumen: Hotel und Aufenthalt Zimmer 20° Bäder 24° Flure und beheizte Nebenräume 15° Im Bestandsgebäude: Die im Bestand befindliche Gas-Heizung wird demontiert, der Gasanschluss zurückgebaut und mit einer neuen Pelletheizung ersetzt. Hierzu wird die Pellets-Lagerung mittels Erdtank im nördlichen Außenbereich (Zufahrtsstraße) eingeplant. Die strangweise Versorgung wird über das Keller- und Erdgeschoss verteilt und in die Steigstränge angebunden. Im Neubau: Die Beheizung für den Neubaubereich erfolgt mittels Sole-/Wasser-Wärmepumpe, hierbei sind im Bereich des westlichen Parkplatzes im Bereich von wasserdurchlässigen Flächen (Rasengitter, Fugenpflaster, etc.) Erdreichkollektoren für die Entzugsleistung (Erdwärme/ Freie Kühlung) geplant. Mit einer Luft-/Wasserwärmepumpe mit Kaltwassersatz/Kühlfunktion werden zudem die RLT-Anlagen mit Wärme und zum Teil (Lüftungsanlage Saal) mit Kälte versorgt. Die jeweiligen Gebäudeteile (Bestandsgebäude und Neubau) werden mittels zusätzlicher regenerativer Energie- / Wärmegewinnung durch thermische Solaranlagen (Kollektorflächen je ca. 20m²) zur Warmwasserbereitung und Unterstützung der Raumheizung unterstützt. Des Weiteren werden in die Systempufferspeicher in den Heizungszentralen (Bestandsgebäude und Neubau) elektrische PV-Heizstäbe vorgesehen um ggf. überschüssige Eigenstromenergie der PV-Anlage in das Heizungssystem einspeisen zu können. Die neu entstehenden Personalwohnungen werden mittels dezentraler Wohnungsstationen für FBH und Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip erschlossen. Grobe Massen: 240 kW Pelletkesselanlage mit Tanklagerung im Erdreich 70 kW Sole/Wasser Wärmepumpe 20 kW Solaranlage (aufgeteilt auf zwei Dächern) 25 kW Luft Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen 1.100m² Flächenheizung 160 Heizkörper