AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Installateurarbeiten – Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg: Sanitär- und Heizungsarbeiten, 2. BA
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landkreis Goslar
- Veröffentlicht
- 02.09.2024
- Frist (Submission)
- 30.09.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 45330000 — Bauleistungen
- Branche
- Telekommunikation
Beschreibung
Der Landkreis Goslar errichtet einen barrierefreien Erweiterungsbau am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Bad Harzburg, um zusätzliche Unterrichtsräume mit einer Nettogrundfläche von etwa 2.100 m² zu schaffen. Im ersten Bauabschnitt wurde die Technikzentrale an ihrem neuen Standort errichtet. In diesem Zusammenhang wurde der bestehende Wärmeerzeuger von der alten Technikzentrale in die neue Technikzentrale verlegt, dort installiert und wieder voll funktionsfähig in das bestehende Mediennetz integriert. Zudem wurde die Wasserversorgung der gesamten Schule im ersten Bauabschnitt umgebaut und erneut in Betrieb genommen, sodass die Trinkwasserversorgung weiterhin vollständig gewährleistet ist. Ausführung Beschreibung: Das vorrangige Ziel dieses Projekts ist die gesicherte Versorgung der Schule mit allen relevanten Medien während der Bauzeit, insbesondere während des Umbaus und der Erweiterung der technischen Infrastruktur. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der durchgehenden Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Medienversorgung, während sukzessive der Neubau errichtet und Bestandsgebäude abgebrochen werden. Im ersten Bauabschnitt war der Aufbau der neuen Technikzentrale und die Anbindung der Bestandsmedien. In dem zu bearbeitenden Bauabschnitten (02 und 03) ist der Neubau für August 2024 vorgesehen, wobei alle Vorarbeiten darauf abzielen, eine nahtlose Integration des Neubaus in die bestehende Infrastruktur zu gewährleisten. Die bestehende Heizungsanlage wird technisch erweitert, um den Neubau mit einer überwiegend durch Fußbodenheizung realisierten Wärmeversorgung auszustatten. In einigen Räumen des Neubaus kommen zusätzlich Heizkörper zum Einsatz, wobei der Großteil der Wärmeversorgung durch die Fußbodenheizung erfolgt. Auf dem Bestandsdach der Aula wird eine neue Lüftungsanlage installiert, die an den bestehenden Heizungsanschluss der zuvor abgerissenen Lüftungsanlage angeschlossen wird. Der Anschluss des Heizregisters der neuen Lüftungsanlage erfolgt über den vorhandenen Heizungsanschluss, der aus dem Hauptgebäude (Bestandsverteiler) gespeist wird. Die sanitärtechnische Erweiterung umfasst unter anderem den Bau von Nasszellenbereichen im Teilprojekt 01 an der Turnhalle, einschließlich eines Waschraums für den Hausmeister. Weitere WC-Einheiten werden im Erweiterungsbau auf allen Etagen eingerichtet, wobei alle WCs als Unisextoiletten ausgeführt werden. Die Wasserleitungen werden im Durchschleifverfahren angeschlossen, wobei das letzte WC-Modul mit einer integrierten Hygienespülung ausgestattet ist. Dabei ist sicherzustellen, dass die Wasserversorgung im Bestand nicht unterbrochen wird, oder falls notwendig, eine Außerbetriebnahme nur in Absprache mit dem Nutzer erfolgt. Zusätzlich zu den WC-Einheiten wird im Treppenhaus des Erweiterungsbaus eine trockene Feuerlöschwasserleitung verlegt, mit mehreren Entnahmestellen. Im Außenbereich wird eine Löschwassereinspeisearmatur installiert, die mit den Entnahmestellen verbunden ist. Grobmassenauszug: 12 St. Waschtisch; 2 St. Einbauwaschbecken - Länge Mehrfachwaschtisch 7230 mm mit 5 Einzelbecken; 10 St. Wandarmatur berührungslos; 21 St. Tiefspülklosett wandhängend; 1 St. Umwälzpumpe Fußbodenheizung; 14000 m PE-Xa Rohr 17x2; 14 St. Heizkreisverteiler FB bis 8 - 12 Kreise
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 30.09.2024
- Vergabeergebnis