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Angebotsphase

Die Angebotsphase ist der Zeitraum zwischen der Veröffentlichung der Vergabeunterlagen und dem Ablauf der Angebotsfrist.

Die Angebotsphase beginnt mit der Bereitstellung der Vergabeunterlagen und endet mit dem Ablauf der Angebotsfrist. In dieser Phase erstellen die Bieter ihre Angebote auf Grundlage der Vergabeunterlagen.

Fristen

Die Mindestfristen variieren je nach Verfahrensart und Schwellenbereich. Im offenen Verfahren (Oberschwelle) beträgt die Frist mindestens 30 Tage, bei elektronischer Einreichung 25 Tage. Im Unterschwellenbereich sind die Fristen kürzer — häufig 10 bis 15 Tage. Zu kurze Fristen können gerügt werden.

Was passiert in der Angebotsphase?

Bieter analysieren die Vergabeunterlagen, kalkulieren ihre Preise, erstellen die geforderten Konzepte und Nachweise, stellen ggf. Bieterfragen und reichen fristgerecht ihr Angebot ein. Bei einem nichtoffenen Verfahren oder Verhandlungsverfahren geht die Angebotsphase ein Teilnahmewettbewerb voraus.

Angebotsabgabe

Angebote müssen fristgerecht und in der vorgeschriebenen Form eingereicht werden. Im Oberschwellenbereich ist die elektronische Abgabe über die Vergabeplattform verpflichtend. Verspätete Angebote werden zwingend ausgeschlossen — unabhängig von den Gründen der Verspätung.

Tipps

Planen Sie genügend Zeit für die Angebotsbearbeitung ein. Beginnen Sie sofort nach Erhalt der Unterlagen mit der Analyse. Reichen Sie das Angebot nicht erst in der letzten Minute ein — technische Probleme bei der Plattform sind keine Entschuldigung für eine verspätete Abgabe.

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