AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 20.04.2026 14:58 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/22558470/

HWSB Sanierung Torhaus und Gartenhaus Schönhausen

Notice-ID: 22558470

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Stammdaten

Auftraggeber
Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land
Veröffentlicht
14.08.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung (national)
CPV-Code
45 — Bauleistungen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
VOB (Bauleistungen)

Beschreibung

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) Name und Anschrift: Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land Ringstraße 12 39524 Klietz Telefon: +49 39327937876 Fax: +49 39327937860 E-Mail: vergabe@elbe-havel-land.de Internet: https://www.elbe-havel-land.de b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung, VOB/A Vergabenummer: 37_EHL_01-2024-0017 c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen Zugelassene Angebotsabgabe elektronisch in Textform mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel mit qualifizierter/m Signatur/Siegel schriftlich d) Art des Auftrags Ausführung von Bauleistungen e) Ort der Ausführung 39524 Schönhausen f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen Art der Leistung: Sanierung Umfang der Leistung: Der Schwerpunkt der geplanten Sanierungsarbeiten bezieht sich auf die Wiederherstellung des durch das Hochwasserereignis 2013 geschädigten oder Zerstörten Sperrungen, Abdichtungen und Dämmungen an den Außenwänden der beiden Gebäude unterhalb der Geländeoberfläche. Hierzu sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Die Außenwände des Gartenhauses sind bis ca. 1,70 m unter OK-Gelände und die des Torhauses bis höchstens 1,20 m unter OK-Gelände, bei Erfordernis, in Abschnitten von 1,25 m aufzuschachten, so dass die Stabilität der Fundamente nicht gefährdet wird. Die DIN 4123 ist bei den Erdarbeiten zwingend zu beachten. Zuvor ist der Mutterboden abzutragen und zum teilweisen Wiedereinbau im Baustellenbereich zu lagern. In Abstimmung des Bauherren, der Gemeinde Schönhausen/Elbe, mit dem Schadensgutachter sind nachfolgend aufgeführte Sanierungsarbeiten an den Gebäuden vorgesehen. Das freigelegte Mauerwerk ist von vorhandenen Putzen, alten und geschädigten vertikalen bituminösen Sperrungen, Dickbeschichtungen, Perimeterdämmungen und Mauerwerkseinschlüssen mit Wurzelbewuchs zu befreien. - Lose Fugen sind auszukratzen, zu säubern und neu zu verfugen. Aufbringen von mineralischen Unter- und Oberputzen nach DIN EN 998-1. Herstellen einer Bauwerksabdichtung gemäß DIN 18533-1. Die Abdichtungsklasse hat mind. W 1.1-E nach der Wassereinwirkungsklasse Tab. 1 zu betragen (Erdfeuchte und nicht drückendes Wasser). Anbringen einer Perimeterdämmung aus XPS Perimeterdämmplatten D=60 mm und vollflächige Verklebung mit bauaufsichtlich zugelassener Klebe- und Dichtmasse. - Stellen von Noppenmatten mit Vlies als mechanischen vertikalen Schutz- und Drainageschicht. Hinterfüllen des Bauwerkes durch lagenweises Einbringen von steinfreiem Material und verdichten, Verdichtungsgrad D pr mind. 98%. Liefern und einbauen einer Lehmschürze vor den Außenwänden als Spritzwasserschutz, unterhalb der Oberbodenabdeckung, in einer Baubreite von ca. 0,50 m mit einem Gefälle von mind. 2% vom Gebäude weg. Andecken und Profilieren des gelagerten Mutterbodens, unter Zulieferung von neuen Mutterböden, Rasenansaaten und Neupflanzungen, gemäß Pflanzplan und Pflanzliste, herstellen. In Abstimmung mit dem Bauherren ist für die Außenwände des Gartenhauses eine Horizontalsperre im Sägeverfahren vorgesehen. Hierzu muss das Mauerwerk unterhalb des angrenzenden Geländes waagerecht geschnitten werden. Anschließend ist eine korrosionsbeständige, druckfeste und wasserdampfdiffusionsdichte Sperre aus geeigneten Material, wie eine HDPE-Folie in der Dicke von 2 mm mit ausreichender Überlappung einzubauen. Hohlräume und Arbeitsfugen sind mit quellfähigem schwundarmen Mörtel dicht zu verpressen. Das Mauerwerk ist wieder fachgerecht zu verfugen. Der Fassadenputz des Torhauses und des Gartenhauses ist teilteilweise zu entfernen, durch neue Unter- und Oberputze zu ersetzen und mit egalisierender Schlussbeschichtung (Farbe) zu versehen. An der vorhandenen Kellertreppe des Gartenhauses sind keine Sanierungsarbeiten vorgesehen, da der bauliche Zustand augenscheinlich keine Schäden, welche auf das Hochwasserereignis des Jahres 2013 zurückzuführen sind, erkennen lässt. g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden Zweck der baulichen Anlage: Zweck des Auftrags: h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) Vergabe nach Losen: Nein i) Ausführungsfristen Beginn der Ausführung: 07.10.2024 Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 31.12.2024 weitere Fristen: j) Nebenangebote nicht zugelassen k) mehrere Hauptangebote zugelassen l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-1914a939f89-5b6ee684deaaf650 Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen: Nein Nachforderung: Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert o) Ablauf der Angebotsfrist am: 04.09.2024 um: 09:00 Uhr Ablauf der Bindefrist am: 04.10.2024 p) Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.evergabe.de Anschrift für schriftliche Angebote: Vergabestelle s. a) q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen Deutsch r) Zuschlagskriterien nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung: Niedrigster Preis s) Eröffnungstermin am: 04.09.2024 um: 09:00 Ort: Ringstraße 12, 39524 Klietz Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Bieter und deren bevollmächtigte Vertreter t) geforderte Sicherheiten Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten (§ 17 VOB/B). Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme), gem. § 17 VOB/B. u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind Zahlungsbedingungen gem. VOB/B v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter w) Beurteilung der Eignung Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich: Es liegt den Vergabeunterlagen unter www.evergabe.de bei. Es kann vorab eingesehen werden unter dem Link: https://www.vob-online.de <https://www.vob-online.de/resource/blob/155270/5dda27759157a3a488e861ddcb2ad13b/124-data.pdf> Vom nicht präqualifizierten Bieter, der in die engere Wahl kommt, sind auf gesondertes Verlangen folgende Nachweise/Bescheinigungen entsprechend Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug (soweit zur Eintragung verpflichtet), Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer, Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt, Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers, drei Referenzen vergleichbarer Leistungen der letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahre mit mindestens Angabe von Ansprechpartner mit Telefonnummer, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen (Angebot in der engeren Wahl) die vorgenannten drei Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Finanzamt, Berufsgenossenschaft, tarifliche Sozialkassen) auch für die Nachunternehmen einzureichen, wenn diese nicht präqualifiziert sind. (Die vorgenannten Bescheinigungen sind, soweit der Aussteller die Gültigkeit auf das Original beschränkt, im Original einzureichen.) Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz/einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern. Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen: Erklärungen gemäß TVergG LSA x) Nachprüfung behaupteter Verstöße Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): Landesverwaltungsamt, 3. Vergabekammer Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) y) Sonstige Angaben Baumeisterarbeiten,Bauwerksabdichtung,Erdbau

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