AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Kommunale Wärmeplanung - SG Grasleben
Stammdaten
- Auftraggeber
- Samtgemeinde Grasleben
- Veröffentlicht
- 28.04.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Öffentliche Ausschreibung (national)
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Energie & Umwelt
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Kommunale Wärmeplanung der Samtgemeinde Grasleben Die Samtgemeinde Grasleben, gelegen im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen, umfasst die Mitgliedsgemeinden Grasleben, Mariental, Querenhorst und Rennau. Sie erstreckt sich über eine Fläche von etwa 45,36 km² und zählt rund 4.451 Einwohner. Geografisch befindet sich die Samtgemeinde im Naturpark Elm-Lappwald, etwa 13 Kilometer nördlich der Kreisstadt Helmstedt. Die östliche Grenze zur Stadt Oebisfelde-Weferlingen bildet gleichzeitig die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Die Samtgemeinde ist gemäß dem Niedersächsischen Klimagesetz (NKlimaG) zum Zeitpunkt dieser Ausschreibung nicht zur Erstellung und Fortschreibung eines kommunalen Wärmeplans verpflichtet. Im Hinblick auf die Herausforderungen, die mit der Dekarbonisierung des Wärmesektors einhergehen, erachtet die Samtgemeinde Grasleben die Aufstellung eines Wärmeplans jedoch als einen zentralen Baustein für die Erreichung der kommunalen Klimaschutzziele. Die Erstellung der Wärmeplanung nimmt zudem die voraussichtlich anstehende Angleichung des NKlimaG an das Wärmeplanungsgesetz (WPG) bis spätestens zum Jahre 2028 vorweg. Im Rahmen der Angleichung an das Bundesgesetz ist eine Ausweitung der verpflichtenden Erstellung der Wärmeplanung auch auf kleinere Kommunen noch in 2025 anzunehmen. Mit dem Erhalt des Förderbescheids (ZUG) sind die finanziellen Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Vergabeverfahrens gegeben. Der Rat der Samtgemeinde hat zuvor über die Bereitstellung der notwendigen Mittel beschlossen und damit den Weg für die Umsetzung geebnet. Die kommunale Wärmeplanung der Samtgemeinde Grasleben soll eine systematische Erfassung und Analyse der aktuellen Wärmeversorgung ermöglichen und eine umsetzbare Strategie für eine zukunftsfähige, klimafreundliche und sozialverträgliche Wärmewende entwickeln. Dabei sind technische, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein wesentlicher Bestandteil der Wärmeplanung soll die detaillierte Erhebung des bestehenden Wärmebedarfs in den Mitgliedsgemeinden Grasleben mit den Ortsteilen Grasleben und Heidwinkel, Mariental mit Mariental-Dorf und Mariental-Horst, Querenhorst sowie Rennau mit den Ortsteilen Rennau, Ahmstorf und Rottorf sein. Dadurch sollen Einsparpotenziale erkannt und Effizienzsteigerungen ermöglicht werden. Gleichzeitig sind erneuerbare Wärmequellen hinsichtlich ihrer technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Eignung zu bewerten. Das Ergebnis der Wärmeplanung soll eine fachlich fundierte Grundlage für zukünftige Entscheidungen zur Wärmeversorgung in der Samtgemeinde darstellen. Ziel ist es, eine belastbare Entscheidungsbasis für Kommunalpolitik, Unternehmen und Bürger bereitzustellen, um langfristig tragfähige Lösungen für eine nachhaltige und sozialverträgliche Wärmewende zu entwickeln. Eine verpflichtende Umsetzung konkreter Maßnahmen ist damit nicht verbunden. Kommunale Wärmeplanung - SG Grasleben
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor