AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 18.04.2026 05:07 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/24735746/

Ersatzneubau Grenzbrücke über den Pöhlbach zwischen Unterwiesenthal und Loučná pod Klinovcem

Notice-ID: 24735746

Zurück zur Vergabe

Stammdaten

Auftraggeber
Stadtverwaltung Kurort Oberwiesenthal
Veröffentlicht
04.12.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung (national)
CPV-Code
45 — Bauleistungen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
VOB (Bauleistungen)

Beschreibung

a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Kurort Oberwiesenthal; Straße, Hausnummer: Markt 8; Postleitzahl: 09484; Ort: Kurort Oberwiesenthal; Land: DE; Telefon: +49 37348155021; Fax: +49 37348155028; Internet-Adresse: https://www.oberwiesenthal.de/; E-Mail: stadt@oberwiesenthal.de b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. d) Art des Auftrages: Bauvertrag als Einheitspreisvertrag e) Ort(e) der Ausführung: Postleitzahl: 09484; Ort: Kurort Oberwiesenthal; Land: DE f) Art und Umfang der Leistung: Es handelt sich bei der Bauleistung um den Ersatzneubau der Brücke mit der Nr. Otha002 über den Pöhlbach zwischen Kurort Oberwiesenthal und Loučná pod Klinovcem (CZ) im Zuge des Geh- und Radweges in Oberwiesenthal. Der Neubau des Brückenbauwerkes Otha002 wird mit einer Überbauplatte auf zwei neuen Trog ausgeführt. Alle gennannten Bauteile bestehen aus Stahlbeton. Zudem erhalten die Trogwände eine Verblendung aus Natursteinen. Die Brücke kreuzt den Pöhlbach im Winkel von 100 gon und besitzt die Abmessungen (L/H/B) 4,40/5,55/2,90 m. Der Überbau sowie die Trogwände sind 40 cm stark. Vor den Trogwänden befindet sich eine 30 cm starkt Natursteinverblendung. Die anschließenden Flügelwände sind 1,30 m breit und ab OK Bachsohle ca. 1,50 m hoch. Die Flügelwände werden aus Naturstein als Trockenmauer ausgeführt. Der Querschnitt der Sohle wird muldenförmig ausgebildet. Auf die Bodenplatte werden Wasserbausteine in Frischbeton gesetzt. Ober- und unterstrom der Brücke wird eine Anschlusssteinschüttung ohne Beton in die Baugrube eingebracht, welche der Form und Struktur wie im Bereich der Brücke entspricht. Einzelne Spitzen der Steine werde dabei bis zur geplanten Gewässersohlhöhe reichen. Die Steinschüttung erfolgt auf einer Fläche von ca.40 m² . Zwischen den gesetzten Steinen im Brückenbereich und den verfüllten Anschlussbereichen der ehem. Baugrube wird Flusssediment eingetragen. Diese wird ausschließlich vom Pöhlbach verwenden. Das Flusssediment ist so einzubauen und ggf. durch größere Steine zu ergänzen, wie oberstrom und unterstrom charakteristisch erkennbar. Der Ein- und Auslaufbereich wird durch Kolkschutzriegel aus großformatigen und ortsüblichen Natursteinen begrenzt. Die Böschungsverlauf auf der tschechischen und deutschen Seite wird wieder so hergestellt, wie diese vorgefunden wurde. Bei der Herstellung ist darauf zu achten, dass der Grenzverlauf und somit auch der Verlauf der Bachachse nicht verändert wird. Nord- westlich der Brücke soll bei der B95 ein neuer Rastplatz mit einer neuen Sitzgruppe, einem neuen Mülleimer, einem Fahrradständer und einem Spielgerät entstehen. Diese Fläche ist 75 m² groß und soll mit Kleinpflaster aus Naturstein gepflastert werden. Die Fläche, auf der sich die runde Sitzgruppe befindet, wird vom Bett der neue zu pflanzenden Rosskastanie aus bis zum Bord des Geh- und Radweges radial gepflastert. Die restlichen zwei Flächen werden im Läuferverband ohne Kreuzfuge hergestellt. Gegenüber dem neuen Fahrradständer wird die Fläche für den neue Infopoint und der neue Schautafel neu gepflastert. Diese Fläche wird auf 7 m² im Läuferverband ohne Kreuzfugen mit Kleinpflaster aus Naturstein hergestellt. Die Einfassung aller gepflasterten Flächen erfolgt mit Natursteinborden. Der Geh- und Radweg wird von der B95 aus über das neue Brückenbauwerk bis kurz hinter die tschechische Grenze auf einer Fläche von 162 m² neu Asphaltiert. g) Es werden keine Planungsleistungen gefordert h) Aufteilung in mehrere Lose: nein i) Ausführungsfristen: Beginn: 06.04.2026, Ende: 06.10.2026, Arbeiten im Gewässer ab 01.05.2026 bis 30.09.2026 j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Nebenangebote sind nicht zugelassen. - k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen. - l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3295922/zustellweg-auswaehlen. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) entfällt o) Frist für den Eingang der Angebote: 15.01.2026, 10:00 Uhr; Bindefrist: 10.02.2026 p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben. q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Die Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen genannt. s) Eröffnungstermin: Datum: 15.01.2026, 10:00 Uhr; Ort: Stadtverwaltung Kurort Oberwiesenthal, Markt 8, 09484 Kurort Oberwiesenthal; Personen, die anwesend sein dürfen: Die Submission findet ohne Anwesenheit von Bietern und ihren Bevollmächtigten statt. (elektronische Angebotsabgabe) t) Sicherheiten: Sicherheit für Vertragserfüllung in Höhe von 5 % der Auftragssumme (ohne Nachträge), wenn der Auftragswert größer gleich 250.000 EUR netto ist. Sicherheit für Mängelansprüche 3 % der Auftragssumme einschl. erteilter Nachträge. u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Zahlungen gemäß § 16 VOB/B v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Der Nachweis zur Eignung kann ganz oder teilweise durch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. geführt werden. Präqualifizierte Bieter müssen zusätzlich 3 Referenzen für vergleichbare Projekte vorlegen, wenn sie sich für Leistungsbereiche bewerben, für die sie nicht präqualifiziert sind. Diese Referenzen müssen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sein. Nicht präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch Einzelnachweise gem. VOB/A § 6a Abs. 2 Nr. 1-9. Zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe ist die Erbringung des Nachweises zur Eignung das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" mit dem Angebot vorzulegen. Eigenerklärungen dienen als vorläufiger Nachweis und sind auf Verlangen der Vergabestelle durch Einzelnachweise gem. VOB/A § 6a Abs. 2 Nr. 1-9 mit entsprechenden Bescheinigungen der zuständigen Stellen vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften sind die Einzelnachweise von jedem Mitglied gem. VOB/A § 6a Abs. 2 Nr. 1-9 und Abs. 3 zu erbringen, für den Leitungsteil, der durch das Mitglied ausgeführt werden soll. x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Landesdirektion Sachsen; Bereich/Abteilung: Referat 39; Straße, Hausnummer: Staufenbergalle 2; Postleitzahl: 01099; Ort: Dresden; Land: DE; Internet-Adresse: https://www.lds.sachsen.de; E-Mail: post@lds.sachsen.de Brücken/ Tunnel (Bau)

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).