AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Grundhafter Ausbau der Ortskernstraßen Zäckwar mit der Ertüchtigung der Ortkanalisation
Stammdaten
- Auftraggeber
- Verbandsgemeinde An der Finne
- Veröffentlicht
- 05.02.2026
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb (national)
- CPV-Code
- 45 — Bauleistungen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- VOB (Bauleistungen)
Beschreibung
a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) Name und Anschrift: Verbandsgemeinde An der Finne Auenstraße 15 06647 Bad Bibra Telefon: +49 34467-30264 Fax: +49 34465-60214 E-Mail: vergabestelle@vgem-finne.de Internet: b) Vergabeverfahren: Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb, VOB/A Vergabenummer: 37-2026-001/II.63 c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen Zugelassene Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote elektronisch in Textform mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel mit qualifizierter/m Signatur/Siegel d) Art des Auftrags Ausführung von Bauleistungen e) Ort der Ausführung Gemeinde Lanitz-Hassel-Tal , OT Zäckwar f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen Art der Leistung: Tiefbauleistungen Umfang der Leistung: Auszuführende Leistungen Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und Nebenanlagen Errichtung eines neuen Ortskanals (Sammler) inklusive Hausanschlüsse und Anschlüsse für Oberflächenableitung Rückbau des vorhandenen Straßenoberbaus, Aufarbeitung des Aufbruchmaterials auf einer Länge von 355 m der Hauptdurchfahrtsstraße plus drei anliegende Nebenstraßen von insgesamt 190 m Länge Rückbau der Fahrbahneinfassung und Gehwege Profilierung und Nachverdichtung des Straßenunterbaus bzw. Verbesserung des Straßenunterbaus des grundhaften Ausbaus Rückbau des Altkanals Errichtung von Gehwegen für den Fußgängerverkehr in Pflasterbauweise Einbau der Rohrleitung für Oberflächenentwässerung inklusive Straßenabläufe Einbau einer Drainageleitung zur Planumsentwässerung Errichtung von Bordanlage und Gossenanlage für die Einfassung der Fahrbahn auf einer Länge von 355 m Hauptdurchfahrtsstraße plus 190 m Nebenstraße Einbau der Fahrbahnoberfläche mit Asphalt Anpassung der Grundstückszufahrten in Pflasterbauweise Geländeangleichung und Begrünung der Nebenanlagen sowie Aufrechterhaltung der Baustellensicherheit während der gesamten Bauzeit g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden Zweck der baulichen Anlage: Zweck des Auftrags: h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) Vergabe nach Losen: Nein i) Ausführungsfristen Beginn der Ausführung: 04.05.2026 Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 31.05.2027 weitere Fristen: j) Nebenangebote nicht zugelassen k) mehrere Hauptangebote zugelassen l) Bereitstellung der Teilnahme- und Vergabeunterlagen Teilnahme-/Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19c23ddfe80-14843f350c798d31 Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen: Nein Nachforderung: Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert n) Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 17.02.2026 18:00 Uhr Adresse für elektronische Teilnahmeanträge/Angebote: Internet-Adresse (URL): https://www.evergabe.de Anschrift für schriftliche Teilnahmeanträge/Angebote zu richten sind: ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen) Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe spätestens am: 18.02.2026 q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen Deutsch r) Zuschlagskriterien nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung: Niedrigster Preis t) geforderte Sicherheiten siehe Vergabeunterlagen u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind Zahlung: Verlängerung auf 60 Tage ( wegen Umfang Gemeinschaftsbaumaßnahme) v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter w) Beurteilung der Eignung Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Teilnahmeantrag das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt der Teilnahmeantrag in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der im Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich: Das Formblatt Eignererklärung zur Eignung 124 VHB ist in den Unterlagen enthalten. Es werden Eigenerklärungen zur Eignung gemäß §6a Abs. 2 Nr.1-9 VOB/A gefordert mit folgenden Angaben: 1. den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, 2. die Ausführung von Leistungen in den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, 3. die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften, gegliedert nach Berufs-/ Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal, 4. die Eintragung in das Berufs-/ Handelsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes, sowie Angeben, 5.ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, 6. ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet, 7. dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, 8. dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden, 9. dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat und eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung besteht 10. Die Anlage ''Erklärung zur Tariftreue und Endgeltgleichheit'' und die "Eignererklärung zum Nachunternehmereinsatz'&apos Darüber hinaus hat der Bewerber zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen: 11. Von allen Nachunternehmen, derer sich die Bieter bedienen, wird das Formblatt 124 VHB, eine Bescheinigung in Steuersachen im ,,Original'' falls nur gültig im Original, z.B. Sachsen-Anhalt), Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung Soka, eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, evtl. Handwerksrolleneintragung benötigt. 12. Bei der beabsichtigten Beauftragung von Nachunternehmern durch den Bestbieter stellen wir die gleichen Anforderungen an die Vorlage der Nachweise und Erklärungen, wie sie für den Hauptbieter vorgesehen sind. 13. Das Zertifikat ,,Güteschutz KanalbauAK2'&apos Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber: Mindestzahl: 5 Höchstzahl: 8 Kriterien für die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerbern: Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit x) Nachprüfung behaupteter Verstöße Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, 3. Vergabekammer Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) y) Sonstige Angaben Es handelt sich bei der Maßnahme um ein Gemeinschaftsbauprojekt mit der Verbandsgemeinde An der Finne und der Gemeinde Lanitz-Hassel-Tal. Die Bürgschaften und Sicherheitsleistungen, sowie die Rechnungslegung erfolgt getrennt nach den Auftraggeber entsprechend des LV. Straßenbau/ Tiefbau/ Erschließung (Komplettleistung),Straßenbau,Entwässerungskanäle