AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Neubau Schweineforschungszentrum, Thünen-Institut Wulmenau, Dienstleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke
Stammdaten
- Auftraggeber
- Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Kiel
- Veröffentlicht
- 19.12.2023
- Frist (Submission)
- 25.01.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Der Standort des Thünen Instituts auf Gut Wulmenau betreibt Forschungen hinsichtlich der ökologischen Tierhaltung von Schweinen, Rindern und weiteren Tierarten. Altersbedingt wird die jetzige Unterbringung in Teilprojekten dem Stand der Technik und der wissenschaftlichen Forschung angepasst. In diesem Projekt geht es um den Neubau eines Schweineforschungszentrums (SFZ) um hier das Forschen am Tier zu ermöglichen. Dabei entstehen mehrere feste Stallungen zum Unterbringen der Jung- und Masttiere, sowie Ställe für die Sauen und Ferkel. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Im Zuge dieser Maßnahme sollen auf einer derzeit in Bewirtschaftung befindlichen angrenzenden Fläche ein Zentralgebäude und vier Schweineställe sowie Nebengebäude, wie z. B. Lager und Wartestall, errichtet werden. Das Zentralgebäude ist auf dem Gelände das einzige konventionelle Gebäude mit voll beheizten Aufenthaltsräumen. Es enthält Sozialräume und einen Schwarz-Weiß-Hygienebereich und die Technik- und Hausanschlussräume. Das Lagergebäude ist eine unbeheizte, halb offene Remise. Der sogenannte Sauen- und Eberstall (auch Wartestall genannt) ist eine offene Auslauffläche (Betonplatte) an die längsseits ein ca. 50m langer überdachter Futterstand anschließt. Auf der Gegenseite ist eine Reihe von ca. 1,5 m hohen Hütten angeordnet, in die sich die Tiere zurückziehen können. Nur für Mess- und Fütterungstechnik ist ein kleines temperiertes Gebäude mit ca. 10 m² Grundfläche vorgesehen. Die vier Stallgebäude sind als eingeschossige, nicht unterkellerte landwirtschaftliche Bauten mit flach geneigten Satteldächern konzipiert. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das gesamte Gelände wird durch einen Maschendrahtzaun /h= 1,50m) vor unbefugten Zutritt geschützt. Die Zaunanlage erhält einen 50cm tiefen Unterkriechschutz. Die Zufahrt erfolgt zentral über die südöstliche Zufahrt. In diesem Bereich sind auch die zugehörigen infrastrukturellen Nebenanlagen wie z. B. Jauchebehälter, Desinfektionsplatte oder Mistplatte angeordnet. Die Zufahrt für die Mitarbeiter sowie zugehörige Stellflächen für Fahrzeuge befindet sich im südwestlichen Bereich. Grundsätzlich werden die Wege in schwerlastgeeigneter Bauweise hergestellt, damit die Wege z.B. auch vom Winterdienst, zur Pflege der Grünflächen und von landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren werden können. Nach vorliegendem Baugrundgutachten sind für die Verkehrsflächen baugrundverbessernde Maßnahmen erforderlich. Zusätzlich wird für Verkehrswege eine Planumsentwässerung vorgesehen. Die Zuwegungen zu den Ställen und zum Zentralgebäude werden mit Betonsteinpflaster hergestellt. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Regen- und Schmutzwasser des Schweineforschungszentrums wird an das liegenschaftseigene Entwässerungsnetz angeschlossen. Das anfallende Oberflächenwasser auf dem Gelände des Versuchsbetriebes wird über den Schacht 102035 an das bestehende System angeschlossen. Von dort gelangt über das vorhandene Regenrückhaltebecken ( RRB) in die Wulmenau. In den weitergehenden Planungen ist zu untersuchen, ob das vorhandene RRB die zusätzlichen Regenwassermengen aufnehmen kann. Um den Zufluss in das bestehende System gering zu halten, werden nördlich des Maststalls und südlich der Stallanlagen, große Flächen ausgemuldet. Für die anfallende Jauche sind die Grundleitungen aus dem Ställen Zwangspunkte für die Leitungstrasse. Jedes Stallgebäude erhält eine Vorgrube. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bei der Planung und Ausführung ist BNB für das Zentralgebäude und die Außenanlagen zu berücksichtigen. Es erfolgt keine Zertifizierung, jedoch ist der Silberstandard angestrebt und per Zielvereinbarung vorgegeben. EEFB (Energieeffizienzfestlegungen für klimaneutrale Neu-/ Erweiterungsbauten und Gebäudesanierungen des Bundes) ist zu berücksichtigen. Die fachspezifischen Verordnungen, etc., wie z. B. TSchV oder TierSchNutzV, sind zu beachten. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Geplanter Zeitraum der Projektumsetzung: Vorlage der EW-BAU (FPU): 40 Wochen nach Zuschlagserteilung Baubeginn : 01.03.2026 Ende der Bauzeit: 01.03.2028
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 15.04.2024
- Ende
- 30.04.2033
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 3 Monate
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 25.01.2024
- Wertung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt, Bonn
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.