AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Quelle: oeffentlichevergabe.de (https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121010513) · Abgerufen am 22.08.2026 04:47 über https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/656a7d37-6013-4cd5-bab4-ceccb1893141/

Kraftfahrt-Bundesamt Flensburg, Fassadensanierung, Objektplanung Gebäude und Innenräume

Notice-ID: 656a7d37-6013-4cd5-bab4-ceccb1893141 · Procedure-ID: 09d5b4df-64a1-4b48-8b4c-785e714a0af7

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Stammdaten

Auftraggeber
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Kiel
Veröffentlicht
17.09.2024
Frist (Submission)
17.10.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg (KBA) wurde nach den Plänen des Architekten Carl-Friedrich Fischer 1965 fertiggestellt. Das Büro- und Verwaltungsgebäude wurde in zwei Abschnitten erbaut. Die Planung und Errichtung des Hauses A wurde Mitte der 1960er Jahre durchgeführt. Ende der 1970er Jahre entstand die Erweiterung mit dem Haus B, im Zuge dessen auch bauliche Änderungen im bestehenden Haus A vorgenommen wurden. Bei dem Gebäudekomplex handelt es sich um einen Skelettbau aus Stahlbeton. Um den Klimazielen des Bundes nachzukommen (Umsetzung Klimaerlass EGBUND55) ist eine energetische Sanierung der gesamten Gebäudehülle vom Haus A und B als Ziel definiert worden. Die Fassade besteht aus massiven Wand- und Brüstungselementen und einem vorgesetzten Alu und Blechfassadensystem. Dazwischen sind eine Luft- und eine Dämmschicht angeordnet. Das vorgehängte Fassadensystem der Obergeschosse von Haus A (Hochhaus) ist in den 90er Jahren erneuert worden und besteht aus transparenten und blinden Glaselementen. Die Fassade erfüllt nicht mehr die aktuellen Anforderungen an ein Außenbauteil gem. GEG 2024. Haus A ist nach Landesbauordnung S-H § 51 Abs. 2 Nr. 1 aufgrund seiner Höhe bauordnungsrechtlich als Hochhaus einzustufen. Der hintere Gebäudeteil Haus B besteht aus 5 Obergeschossen und einem Sockelgeschoß. Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich nach § 2 (2) und (3) der Landesbauordnung Schleswig-Der Übergang zwischen den beiden Häusern erfolgt im Sockelgeschoss nahtlos. Die beiden Erdgeschosse sind über einen Verbindungsgang miteinander gekoppelt. Die Obergeschosse beider Häuser haben keine direkte Verbindung untereinander. Als Teil der Gesamtsanierungsmaßnahme des Kraftfahrt-Bundesamtes soll die bestehende Fassade vom Haus A und B vollumfänglich energetisch saniert werden. Die Fassade soll unter Berücksichtigung von Energieeffizienz, Gestaltung, Kosten- und Terminsicherheit entworfen werden. Die Planung soll sich außerdem in das städtebauliche Konzept integrieren lassen. Der Einsatz einer Fassadenintegrierten PV Anlage ist mit zu prüfen, sowie dessen Wirtschaftlichkeit. Zurzeit arbeiten ca. 1040 Personen im KBA. Die Arbeiten sollen teils im laufenden Betrieb realisiert werden. In Vorbereitung des Projektes wurden durch das vorbefasste Flensburger Architekturbüro Asmussen und Partner drei Fassadenvarianten erstellt. Dieses Büro ist für die Grundsanierung des Kraftfahrt-Bundeamtes durch den Auftraggeber beauftragt worden. (Siehe Anlagen) Geplanter Zeitraum der Projektumsetzung: Vorlage FPU (Teilbereich der Fassade): 10/2025 Baubeginn: (Haus B) 01/2030 (Haus A) 01/2033 Ende Bauzeit: (Haus B) 12/2031 (Haus A) 12/34 Inbetriebnahme der Fassade/Übergabe an den Nutzer: (Erfolgt in Teilabschnitten gemäß Baufortschritt und Notwendigkeit beginnend mit Haus B) 08/2035 Es ist seitens der GMSH als Auftraggeber vorgesehen, dass die ausgewählten Bieter im Zuge des Verhandlungsverfahrens eine Arbeitsprobe einreichen. Diese beinhaltet folgende Aufgabenstellung: -Technischer Wert (s. Formblatt II-6-2_Zuschlagskriterien_und_Wertung)--------------------------- -Energieeffizienz (s. Formblatt II-6-2_Zuschlagskriterien_und_Wertung)------------------------------ -Gestaltung/Konstruktion/Folgekosten (s. Formblatt II-6-2_Zuschlagskriterien_und_Wertung)----------- Um den Stellenwert dieser Arbeitsprobe auszudrücken und zur Einschätzung des Arbeitsaufwandes wird eine für alle Bieter einheitliche Vergütung der Arbeitsprobe in Höhe von netto 5.000,00 € festgesetzt.---------------

Vertragslaufzeit

Beginn
03.01.2025
Ende
31.08.2039

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
3 Monate

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt, Bonn

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).