Medizinische Hochschule Hannover · Hannover · Niedersachsen
Beschreibung
Die Videolaryngoskopie ist in der Anästhesiologie und der Intensivmedizin zur Sicherung des erwarteten aber auch des unerwartet schwierigen Atemwegs seit Jahren etabliert. Leitlinien und Fachgesellschaften fordern nun auch den Einsatz bei elektiven Operationen z. B. im Rahmen von „Blitz-Einleitungen“ / Rapid Sequence Induction (RSI), Ileus-Einleitungen und auch bei der Intubation von Säuglingen. Die Erfolgsrate bei der Atemwegssicherung ist im Vergleich zur konventionellen Laryngoskopie nachweislich höher, weshalb immer mehr Gesundheitseinrichtungen jegliche Atemwegssicherungen mit dieser Technologie vornehmen. Es gibt zahlreiche Systeme am Markt, Einweg- und Mehrwegsysteme, die sich teils deutlich in der Spatel-Konfiguration unterscheiden. Letzteres nicht nur technisch, im Sinne von elektronischen Bauteilen die z. B. direkt in einem Einweg-Spatel verbaut sind , sondern auch im Hinblick auf die Spatelkonfiguration. Da sich die Video-Laryngoskopie gegenwärtig in einem erheblichen Transformationsprozess befindet, wäre es aktuell nicht zielführend sich auf eine bestimmte Spatelkonfiguration und auf ein Mehrwegsystem mit mehrfach zu verwendenden Spateln und hohen Investitionskosten festzulegen. Letztere Systeme sind vom Handling und von der Technik aufwändiger und somit ggf. auch störanfälliger, da es hier oftmals gilt, eine elektrische Verbindung zwischen dem Spatel und dem Visualisierungssystem herzustellen. Ziel ist es, allein schon im Sinne der Patientensicherheit eine hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit herzustellen, was insbesondere bei der dann erforderlichen zentralen maschinellen Aufbereitung in Reinigungs- und Desinfektionsgeräten der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte die Beschaffung hoher Umlaufmengen erfordern würde. Des Weiteren stehen im Vergleich zum ausgewählten System, bei Mehrwegsystemen bei weitem nicht so viele Spatelkonfigurationen für die Intubation zur Verfügung.
KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Gesundheitswesen & Medizintechnik
Ausschreibung für einen Mengenkontrakt über Video-Laryngoskope und dazugehörige Verbrauchsmaterialien für die Medizinische Hochschule Hannover.
Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.
Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
CON-0000
Preiseinschätzung
Basierend auf 30 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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