AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Planungsleistungen - Albert-Schweitzer-Schule Wesseling
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadtverwaltung Wesseling Der Bürgermeister, Wesseling
- Veröffentlicht
- 07.03.2024
- Frist (Submission)
- 09.04.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71221000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) ist eine städtische Gemeinschaftsgrundschule in Wesseling-Keldenich. Um den zukünftigen Mehrbedarf an Schulplätzen in Wesseling decken zu können, hat die Stadt Wesseling bei verschiedenen Schulen auf dem Stadtgebiet den Bestand im Hinblick u.a. auf die Schulabläufe, das pädagogische Konzept und die Anforderungen einer offenen Ganztagsschule sowie auch auf den baulichen Zustand überprüfen lassen. Dabei hat sich für die 2-zügige Albert-Schweitzer-Schule mit aktuell rund 200 Schülern der Bedarf einer Erweiterung sowie Sanierung und Umbau des Bestandsgebäudes ergeben. Das pädagogische Konzept wurde gemeinsam mit der Schulleitung der Albert-Schweitzer-Schule, dem Schulamt und dem Amt für Gebäudewirtschaft der Stadt Wesseling in Workshops erarbeitet und ist für die Planungsaufgabe als Grundlage anzusehen. Bestandteil des Konzeptes ist neben der Umsetzung des gestiegenen Flächenbedarfs auch die Erweiterung der Schulhoffläche und Herstellung von Barrierefreiheit. In diesem Zusammenhang sollen die Albert-Schweitzer-Schule und die benachbarte 4-zügige katholische Grundschule Schillerschule (KGS), welche sich zurzeit die Räumlichkeiten teilen, in Zukunft räumlich voneinander getrennt werden. Die Erschließung der Albert-Schweitzer-Schule erfolgt über den südlich gelegenen Friedhofsweg. Der Haupteingang der katholischen Grundschule Schillerschule befindet sich östlich des Schulkomplexes und wird über einen Zufahrtsweg an der Schulstraße erschlossen. Neben den Räumlichkeiten sollen auch die Erschließung und die Schulhofflächen für jede Schule separiert werden. Da die Schillerschule ebenfalls zukünftig saniert werden soll, sollen die Außenanlagen- und Schulhofflächen für ein harmonisches und einheitliches Erscheinungsbild übergreifend betrachtet und konzeptioniert werden. Die Schnittstelle an der "Turnhalle KGS" ist in Bezug auf die Abgrenzung der Schulhofflächen und die Außen-Sanitäranlagen besonders zu betrachten. Das übergreifende Konzept wird im anschließenden Planungsprozess lediglich für die Albert-Schweitzer-Schule weiter vertieft und mit der Gesamtmaßnahme umgesetzt. Der geplante 3-geschossige Neubau schafft ca. 1.800 m2 neue Fläche und soll an den aktuell als "Neubau" bezeichneten Ergänzungsbau mit ca. 800 m2 Fläche angeschlossen werden. Über die Verbindung beider Baukörper soll das pädagogische Konzept der Schule durch Bildung von "Clustern" räumlich umgesetzt werden. Die im Erdgeschoss des Neubaus verortete Mensa bietet Platz für 160 Mahlzeiten über einen Zeitraum von 2 Stunden offene Essenszeit und soll multifunktional u.a. auch für kleinere monatliche schulische Veranstaltungen, mit einer Kapazität von max. 199 Personen genutzt werden können. Die Einfeldhalle "Turnhalle neu" oder auch "Turnhalle KGS/ASS Aula", welche sich auf dem zukünftigen Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule befindet, wurde 2002 errichtet und soll im Rahmen der Gesamtmaßnahme zusätzlich neben dem Schul- und OGS-Sport für die Nutzung als Versammlungsstätte/Schulaula baulich und technisch ertüchtigt werden. Als Versammlungsstätte dient sie ca. 10 schulinternen Veranstaltung im Jahr mit einer Dauer von max. 2-3 Stunden und soll dabei ca. 800 Personen unterbringen können. Der Umzug der Grundschule in das Interimsgebäude erfolgt in den Sommerferien 2026. Der Beginn der baulichen Umsetzung durch einen General-Unternehmer ist für Juli 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme mit Übergabe, Abnahme und Inbetriebnahme muss zwingend bis vor den Sommerferien 2028 erfolgt sein, sodass die Grundschule ihren Schulbetrieb in den fertiggestellten Räumlichkeiten rechtzeitig zum Schulbeginn am 23. August 2028 wiederaufnehmen kann. Die vorliegende Ausschreibung umfasst Leistungen der Objektplanung Gebäude (LPH 1-9 nach § 34 HOAI), der Freianlagenplanung (LPH 1-9 nach § 39 HOAI), der Tragwerksplanung (LPH 1-8 nach § 51 HOAI) und der Brandschutzplanung (LPH 1-6, 8-9 nach der AHO, Heft Nr. 17). Weiterhin sind die notwendigen Nachweise zum Schallschutz nach DIN 4107 und zum Wärmeschutz zu erstellen. Die Vergütung soll in Anlehnung an die HOI erfolgen. Einzelheiten können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 87 DAYS
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 09.04.2024
- Wertung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Köln
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.