Offene Ausschreibung Dienstleistungsauftrag Bildung & Forschung EU-Oberschwelle

Praxisbezogenes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze bei Arbeit im Freien – Hitzegefährdung bei Außenarbeit

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) · Dortmund · Nordrhein-Westfalen

Beschreibung

Angesichts des Klimawandels führen höhere Temperaturen bei Hitzeperioden zu stärkerer körperlicher Belastung und mehr Hitzestress. Dies betrifft nicht nur klassische Außenarbeit (z. B. (Garten-)Bau, Landwirtschaft), sondern auch bislang eher weniger beachtete Tätigkeiten im Freien (z. B. in Schule/Hort, KiTa). Bei Tätigkeiten im Freien liegt zudem eine kombinierte Belastung vor (Hitze, UV-Strahlung, Niederschläge, Wind usw.). Der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) hat eine Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A5.1 erstellt, welche seit dem 28.08.2025 in Kraft ist. Dabei wurde auch ein praxisorientiertes „Vereinfachtes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze“ entwickelt. Dieses hat zahlreiche Einflussfaktoren (z. B. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung, Arbeitsschwere, Bekleidung) auf eine einfache Skalierung zusammengeführt und konnte bislang noch nicht in der Praxis erprobt werden. Deshalb hat der ASTA es zunächst als „Empfehlung des Ausschusses für Arbeitsstätten (ASTA) – Beurteilung der Gefährdungen durch Hitze und Maßnahmen an Arbeitsplätzen in nicht allseits umschlossenen Arbeitsstätten und an Arbeitsplätzen im Freien“ veröffentlicht. Ziel dieses Projekts ist es, das praxisorientierte, vereinfachte Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze und zur Maßnahmenauswahl bei Tätigkeiten im Freien auf der Basis evidenter wissenschaftlicher Methoden zu überprüfen, bei Bedarf anzupassen sowie eine exemplarische Erprobung und Validierung im Feldversuch vorzunehmen. Der Gesichtspunkt der Praxistauglichkeit bzw. Akzeptanz durch die betrieblichen Akteure des Arbeitsschutzes ist besonders zu berücksichtigen. Die Laufzeit soll maximal 24 Monate betragen.

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Bildung & Forschung

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vergibt einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag zur wissenschaftlichen Validierung und Praxiserprobung eines vereinfachten Verfahrens zur Beurteilung von Hitzegefährdungen bei Außenarbeit.

Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.

Preiseinschätzung

Basierend auf 20 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 235.944 €
Median 397.292 €
Oberes Quartil 558.718 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Verfahrensverlauf

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Verfahrensart Offenes Verfahren
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch
Standort Dortmund, Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht 16.02.2026
CPV-Code 73110000
Forschung und Entwicklung (Was ist das?)
Erfüllungsort Dortmund
Bindefrist (?) 9 Wochen

Ø Bieter in der Branche 2.8

Historischer Durchschnitt aus 3.740 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 89%

Anteil der erfassten Verfahren in Bildung & Forschung mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 11.315 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung 3%
KMU-Bieteranteil 56%

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Datenquelle: oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI)