Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Ausgelaufen Dienstleistungsauftrag IT & Digitalisierung EU-Oberschwelle KMU-geeignet

Holistische Evaluation Generativer Foundation Models im Sicherheitskontext (HEGEMON) Holistic Evaluation of Generative Foundation Models in a Security Context (HEGEMON)

Beschreibung

Der Begriff Foundation Model (seltener: Basismodell) umschreibt komplexe neuronale Netzwerke, die auf großen Datenmengen trainiert wurden und sich durch eine hohe Allgemeinheit und Vielseitigkeit ihrer Einsatzmöglichkeiten auszeichnen. Die Modelle haben zu diesem Zweck sehr viele (mehrere hundert Milliarden) Parameter, die im Rahmen des Trainings angelernt werden. In den Parametern ist das aus den Daten erworbene, implizite Wissen repräsentiert und stellt somit die Grundlage (Foundation) für weiterführende Anwendungsmöglichkeiten dar. Generative Foundation Models unterscheiden sich von bisherigen KI-Modellen darin, dass sie auf der Basis freier Eingaben (Prompts) komplexe Text-, Bild- oder Audio-Inhalte (oder eine Kombination davon) erzeugen und damit sehr vielseitig für komplexe Aufgaben eingesetzt werden können. Der initiale Trainingsaufwand solcher Modelle ist extrem hoch und somit zeit- und ressourcenintensiv. Somit wird auch die Evaluation wesentlich komplexer. Während bei klassischen Regressions-, Klassifikations- und Strukturerkennungsaufgaben Messungen mittels quantitativer Ansätze möglich sind, werden bei komplexen generativen Aufgaben qualitative Ansätze unter Abdeckung multipler Eigenschaftsdimensionen notwendig. Probleme wie beispielsweise das Erfinden von Fakten und Quellen bei großen Sprachmodellen („Halluzinieren“), die Möglichkeit der manipulativen Herbeiführung nicht-intendierten Modellverhaltens (durch direkte oder indirekte Prompt Injection) , die Perpetuierung von Stereotypen aus den Trainingsdaten im Modelloutput (Bias) sowie die erforderliche hohe Rechenleistung auch für Inferenzen machen eine ganzheitliche Evaluierung umso notwendiger, wenn ein Einsatz in Teildomänen der inneren und äußeren Sicherheit angedacht ist. Bisherige Ansätze sind für eine Anwendung im deutschsprachigen Kontext und unter Berücksichtigung Sicherheitsdomänen-spezifischer Aufgabenstellungen nicht in ausreichendem Maß geeignet. Ziel des Verfahrens ist vor diesem Hintergrun

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KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: IT & Digitalisierung

Gesucht werden innovative Forschungs- und Entwicklungsleistungen zur holistischen Evaluation generativer Foundation Models im Sicherheitskontext.

Die Ausschreibung richtet sich an Anbieter, die in der Lage sind, qualitative und quantitative Bewertungsansätze für KI-Modelle zu entwickeln und anzuwenden, insbesondere im Hinblick auf Herausforderungen wie Halluzinationen, Prompt Injection und Bias. Es werden Expertise in der KI-Forschung und -Entwicklung sowie spezifische Kenntnisse im Sicherheitsbereich gefordert.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.

Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Innovation
  • Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
Verfahrensmerkmale

„Es handelt sich um einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag, der in Anwendung des Ausnahmetatbestandes § 116 Abs. 1 Nr. 2 GWB nicht in den Anwendungsbereich des Vergaberechts fällt. Der Auftrag wird im Rahmen einer Vorkommerziellen Auftragsvergabe in Anlehnung an ein mehrstufiges Verhandlungsverfahren vergeben. Einzelheiten ergeben sich aus dem Dokument „Verfahrensablauf“.“

Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

3–4 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich · Zuschlag ohne Verhandlung möglich

Quelle: eForms-Pflichtangaben der Vergabestelle, erfasst über oeffentlichevergabe.de. Die Angaben werden von der Vergabestelle selbst ausgefüllt — wir prüfen sie nicht auf Richtigkeit.

Preiseinschätzung

Basierend auf 502 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 209.757 €
Median 318.770 €
Oberes Quartil 671.196 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Stammdaten
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch
Veröffentlicht 02.06.2025
CPV-Code 73000000
Forschung und Entwicklung (Was ist das?)

Vergabe-Status (?)
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Veröffentlicht vor 322 Tagen, keine Frist und kein Ergebnis erfasst.

Ø Bieter in der Branche 2.8

Historischer Durchschnitt aus 3.778 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 90%

Anteil der erfassten Verfahren in IT & Digitalisierung mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 15.322 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung 3%
KMU-Bieteranteil 56%

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Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de angegebene Vergabeplattform. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH, Halle (Saale)

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Datenquelle: oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI)