AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – Architektonischer und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Dreizügige Oberschule mit Sporthalle, Sportplatz und sonstigen Freiflächen Gemeinde Heidesee, Ortsteil Friedersdorf
Stammdaten
- Auftraggeber
- Gemeinde Heidesee
- Veröffentlicht
- 03.03.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Nicht offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Die amtsfreie Gemeinde Heidesee im Nordosten des Landkreises Dahme-Spreewald im Land Brandenburg plant aufgrund kontinuierlich steigender Schüler/innenzahlen eine Umstrukturierung und Erweiterung ihrer Schullandschaft. In diesem Kontext beabsichtigt die Gemeinde u.a. den Bau einer neuen dreizügigen Oberschule (ca. 5.715 m² BGF) mit Sporthalle (ca. 1.785 m² BGF) und Außensportflächen (ca. 5.790 m²) sowie Außenanlagen (ca. 4.247 m²). Zur Verfügung steht hierfür das über einen Erbpachtvertrag gesicherte Grundstück Berliner Straße 16 a, das eine Fläche von rund 23.500 m² aufweist. Die Eignung des Standorts wurde im Rahmen einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie untersucht. Nach der Verlagerung der heute zweizügigen Oberschule vom Standort Kastanienallee 9A soll die am Standort verbleibende Grundschule modernisiert und erweitert werden. Zur Sicherstellung einer zukunftsweisenden, funktional, gestalterisch und wirtschaftlich qualitätsvollen Planung beabsichtigt die Gemeinde Heidesee für den Neubau des Schulgebäudes und der Sporthalle sowie der Außenanlagen einen architektonischen und landschaftsarchitektonischen Realisierungswettbewerb mit vorgelagertem Teilnahmewettbewerb nach RPW 2013 auszuloben. Die neue Oberschule ist als innovative Clusterschule unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms zu konzipieren. Die Sporthalle soll neben der schulischen Nutzung eine Nutzung durch Vereine ermöglichen. Das Gebäudeensemble soll baulich nachhaltig unter Verwendung von kreislauffähigen Materialien entwickelt werden und ein Low-Tech-Konzept verfolgen. Für den Neubau der Oberschule mit Sporthalle sowie der Freiflächen werden nach DIN 276 Baukosten in Höhe von 26,73 Mio. EUR brutto (Kostengruppen 300 - 500) angenommen. Die Investitionskosten wurden durch den Landkreises Dahme-Spreewald auf Basis der Schulförderrichtlinie mit Bewilligungsbescheid bereitgestellt. Der damit vorgegebene Kostenrahmen ist unbedingt einzuhalten, da darüber hinaus keine Mittel zur Verfügung stehen. Für das Verfahren gelten folgende Zulassungskriterien (Mindestanforderungen): Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung gemäß § 46 (2) VgV / Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und 124 GWB vorliegen bzw. Darlegung geeigneter Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB / Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation/en durch aktuellen Nachweis der Berufszulassung/en / Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen oder Kreditversicherer mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Summen müssen jeweils 2-mal jährlich zur Verfügung stehen. Alternativ ist der Nachweis einer schriftlichen Erklärung der Berufshaftpflichtversicherung, ohne Vorbehalte und nicht älter als 6 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorzulegen. Sofern der Versicherungsschutz nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzeln nachgewiesen wird, muss er für die Bewerber- / Arbeitsgemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden. / Erklärung zur Teilnahme am Wettbewerb mit der Angabe aller Mitglieder der Bewerber- /Arbeitsgemeinschaft in Textform im Bewerberbogen gemäß § 126b BGB. / Referenzprojekte (Angabe im Bewerberbogen): Nachweis von zwei realisierten Referenzprojekten im Bereich Architektur und einem Referenzprojekt im Bereich Landschaftsarchitektur. Die Referenzprojekte sind anhand von exemplarischen Fotos / Perspektivzeichnungen / Planunterlagen sowie den ausgefüllten Projektdatenbögen (siehe Anlagen) darzustellen. Pro Datei soll max. 1 Projekt dargestellt werden. Die Bilddateien sind im jpeg-Format zu übergeben. Bilder, die mehr als 500 KB Speicherplatz benötigen, werden nicht akzeptiert. Referenzprojekte Architektur: Zwei Referenzprojekte, Einstufung min. Honorarzone III (n. § 35 HOAI), welche durch zwei realisierte Projekte oder ein realisiertes Projekt und eine Wettbewerbsteilnahme im Bereich Ausbildung / Wissenschaft / Forschung nach der Objektliste Gebäude 10.2 HOAI nachgewiesen werden können. Die Projekte dürfen am Tag der Bekanntmachung des Wettbewerbs nicht älter als 10 Jahre sein (Stichtag der abgeschlossenen Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI ist der 01.02.2015). Ein realisiertes Objekt muss mindestens eine Größenordnung von 3,0 Mio. EUR (brutto n. DIN 276 KG 300 - 400) aufweisen. Die Darstellung der Referenzprojekte soll enthalten: Auftraggeber, Art und Titel des Projektes, Ort, Angabe der Projektgröße in qm NUF / BGF, Baukosten EUR (brutto n. DIN 276 KG 300 - 400), beauftragter Leistungsumfang (LPH 2 - 8), Realisierungszeitraum (Tag / Monat / Jahr), Projektbearbeitung, Kurzbeschreibung des Projektes. Ein Referenzprojekt Landschaftsarchitektur: Das landschaftsarchitektonische Konzept darf am Tag der Bekanntmachung des Wettbewerbs nicht älter als 10 Jahre sein (Stichtag der abgeschlossenen Leistungsphase 3 ist der 01.02.2015). Das Referenzprojekt muss eine Größenordnung von ca. 1,0 ha aufweisen. Der Schwerpunkt sollte im Bereich der Gestaltung einer Spiel- und Sportanlage nach der Objektliste Freianlagen 11.2 HOAI liegen. Die Darstellung des Referenzprojektes soll enthalten: Auftraggeber, Art und Titel des Projektes, Ort, Angabe der Projektgröße in ha, Bearbeitungszeitraum (Tag / Monat / Jahr), Projektbearbeitung, Kurzbeschreibung des Projektes. Entsprechend § 56 (2) VgV / § 57 (1) VgV werden Bewerbungen, die nicht form- und fristgerecht eingegangen sind, von der Wertung ausgeschlossen. Pro Teilnehmer bzw. Bewerbergemeinschaft darf nur eine Bewerbung eingereicht werden. Die Teilnehmer erklären, dass sie die geforderten Nachweise zur Rechtslage, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit erbringen, sofern sie für das Verfahren ausgewählt werden.
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor