AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen – ZV - Bezirk Oberfranken - Generalsanierung Bezirksklinik Rehau - Fachplanung Technische Ausrüstung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Bezirk Oberfranken namens und im Auftrag der GeBO
- Veröffentlicht
- 15.03.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71321000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 1.625.375 €
Beschreibung
Ingenieurleistungen Fachplanung und -überwachung Technische Ausrüstung gemäß Teil 4 Abschnitt 2 der HOAI 2021 Los 1 Maschinentechnik Anlagengruppen 1, 2, 3, 8 Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI (98,75 % bzw. 96,75 % der Grundleistungen) Stufenweise Beauftragung: Stufe 1 (LPH 1-2 HOAI) Stufe 2 (LPH 3-4 HOAI) Stufe 3 (LPH 5-8 HOAI) Stufe 4 (LPH 9 HOAI) Honorarzone II in den Anlagengruppen 1-3 Honorarzone III in der Anlagengruppe 8 Anrechenbare Kosten: Anlagengruppe 1 Abwasseranlagen 1.726.051,40 EUR Anlagengruppe 2 Wärmeversorgung 1.386.554,62 EUR Anlagengruppe 3 Lüftungsanlagen 3.546.218,49 EUR Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation 655.462,18 EUR Angestrebtes Kostenbudget für Baumaßnahmen: 54.900.000 EUR (brutto) für KGR 200-600 Terminplanung: Ausführungszeitraum der Planungsleistungen: LPH 1 + 2 HOAI: Juni - Dez 2024 LPH 3 - 8 HOAI: ab 2025 Der Bezirk Oberfranken hat für die weitere Weichenstellung der Entwicklung des Standortes Bezirksklinik Rehau eine Machbarkeitsstudie bzw. Zielplanung für die Weiterentwicklung des Standortes erstellen lassen. Die Machbarkeitsstudie ist Teil der Vergabeunterlagen. Dabei wurde das durch das Raum- und Funktionsprogramm vorgegebene Flächensoll in einer zukunftsgerichteten Entwicklung am Standort, in Varianten, grundsätzlich untersucht. Dabei ist insbesondere die Funktionstauglichkeit der Bestandsgebäude im Vergleich zu eventuellen Ersatz- und Neubaumaßnahmen in einer Studie vergleichend untersucht worden. Die jüngeren Bestandsgebäude müssen höchstwahrscheinlich saniert und weiterbetrieben werden. Die beiden älteren Bestandsgebäude (Bettenhaus 1 und 2) wurden hinsichtlich des Bestandes bewertet und auf eine technische und wirtschaftliche Sanierungsfähigkeit und Funktionstauglichkeit unter Bezugnahme des Raumsolls, ggf. vergleichend mit Ersatzneubau, untersucht. Die Machbarkeitsstudie Zielplanung umfasste im Wesentlichen folgende Aufgabengebiete: - Standortanalyse und Bestandsaufnahme - Technische Substanzerkundung - Überprüfung des Funktions- und Raumprogramms auf Umsetzbarkeit und Übereinstimmung mit den Programmzielen der Klinik - Aufstellen eines planungs- und projektbezogenen Zielkatalogs mit Programmzielen und langfristiger Zielplanung - Erarbeitung von grundsätzlich unterschiedlichen städtebaulichen Entwürfen bzw. Anordnungsstudien für die Zielplanung Bezirksklinik Rehau - Erarbeiten von unterschiedlichen Planungsansätzen in Hinblick auf Sanierung und Ersatzneubau - Erarbeiten und bewerten von Gebäudekennziffern und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für die einzelnen Entwurfskonzepte - Aufstellen einer Projektstrukturplanung (Zeit- und Organisationsplan) - Dokumentation und Zusammenfassung als Broschüre und digitale Mappe Format pdf - Erarbeitung von Ausschreibungsgrundlagen für das notwendige VgV-Verfahren, für die weiteren Planungsleistungen nach HOAI Fazit der Machbarkeitsstudie: Die Häuser 1 und 2 sind auch nach umfangreichen Umbaumaßnahmen für die geplante Nutzung ungeeignet. Nachdem beide Gebäude zudem erhebliche bauliche Mängel aufweisen, ist eine Erhaltung dieses Bestands nicht wirtschaftlich. Haus 3 ist für eine weitere Nutzung als Gerontopsychiatrie ungeeignet. Es weist funktionelle und räumliche Mängel auf. Im Zuge der empfohlenen Umnutzung und den damit verbundenen Umbauabeiten, können vorhandene bauliche und technische Defzite des Gebäudes behoben werden. Haus 6 liegt sehr weit vom Zentrum der Anlage entfernt. Bezüglich der vorhandenen Flächen bildet es das Raumprogramm der aktuellen Nutzung als Tagesklinik ab, allerdings besteht keine Anbindung zu bestehenden und neu zu planenden Therapieräumen, deren Nutzung somit durch sehr lange Wege stark eingeschränkt ist. Das Gebäude eignet sich durch seine Grundrisse und Lage hervorragend für eine Wohnnutzung. Es können bis zu 8 Wohnungen, ohne die Notwendigkeit großer Umbauten, hergestellt werden. Es wird empfohlen die Tagesklinik in Haus 3 umzuziehen. Haus 7 ist für die Unterbringung der Verwaltung aufgrund der Grundrisskonzeption und der fehlenden Anbindung an die bestehenden Gebäude nur sehr eingeschränkt geeignet. Für einen Neubau, welcher die lt. Raumprogramm geforderten, im Bestand nicht darstellbaren Flächen beinhalten soll, wurden insgesamt vier Baufelder untersucht, nach Ausschluss eines Baufelds drei davon detailierter. Insgesamt elf mögliche Baukörper, welche das geplante Raumprogramm auf den Baufeldern abbilden können, wurden vorgestellt und im Rahmen der Abstimmung mit der Regierung, dem Betreiber und dem zukünftigen Nutzer ausgeschlossen bzw. weiterverfolgt. Hieraus ergab sich, dass sich das Baufeld 1 für einen Neubau als ungeeignet und das Baufeld 2 als nur eingeschänkt geeignet darstellt und empfohlen wird, den Neubau im Bereich des Baufeld 3 zu planen. Baufeld 3 ermöglicht eine größtmögliche Zugänglichkeit zu vorhandenen Grünflächen. Die Anbindung an Haus 3 und 4 ist über kurze Wege möglich. Der Neubau kann in drei oberirdischen Geschossen das geplante Raumprogramm abbilden und dessen Einsehbarkeit ist aufgrund der rückwärtigen Lage deutlich reduziert. Im Zuge des vorliegenden Verfahrens werden die weiteren Planungsleistungen vergeben. Zielsetzung ist es, die Vorplanung (LPH 1 und 2 HOAI) in einen Antrag auf Vorwegfestlegung münden zu lassen, der Ende 2024 beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eingereicht werden soll. — Ingenieurleistungen Fachplanung und -überwachung Technische Ausrüstung gemäß Teil 4 Abschnitt 2 der HOAI 2021 Los 2 Elektrotechnik Anlagengruppen 4, 5, 6 Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI (98,75 % bzw. 96,75 % der Grundleistungen) Stufenweise Beauftragung: Stufe 1 (LPH 1-2 HOAI) Stufe 2 (LPH 3-4 HOAI) Stufe 3 (LPH 5-8 HOAI) Stufe 4 (LPH 9 HOAI) Honorarzone II in den Anlagengruppen 4-6 Anrechenbare Kosten: Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen 1.462.184,87 EUR Anlagengruppe 5 Fernmeldeanlagen 1.697.478,90 EUR Anlagengruppe 6 Förderanlagen 260.504,20 EUR Angestrebtes Kostenbudget für Baumaßnahmen: 54.900.000 EUR (brutto) für KGR 200-600 Terminplanung: Ausführungszeitraum der Planungsleistungen: LPH 1 + 2 HOAI: Juni - Dez 2024 LPH 3 - 8 HOAI: ab 2025 Der Bezirk Oberfranken hat für die weitere Weichenstellung der Entwicklung des Standortes Bezirksklinik Rehau eine Machbarkeitsstudie bzw. Zielplanung für die Weiterentwicklung des Standortes erstellen lassen. Die Machbarkeitsstudie ist Teil der Vergabeunterlagen. Dabei wurde das durch das Raum- und Funktionsprogramm vorgegebene Flächensoll in einer zukunftsgerichteten Entwicklung am Standort, in Varianten, grundsätzlich untersucht. Dabei ist insbesondere die Funktionstauglichkeit der Bestandsgebäude im Vergleich zu eventuellen Ersatz- und Neubaumaßnahmen in einer Studie vergleichend untersucht worden. Die jüngeren Bestandsgebäude müssen höchstwahrscheinlich saniert und weiterbetrieben werden. Die beiden älteren Bestandsgebäude (Bettenhaus 1 und 2) wurden hinsichtlich des Bestandes bewertet und auf eine technische und wirtschaftliche Sanierungsfähigkeit und Funktionstauglichkeit unter Bezugnahme des Raumsolls, ggf. vergleichend mit Ersatzneubau, untersucht. Die Machbarkeitsstudie Zielplanung umfasste im Wesentlichen folgende Aufgabengebiete: - Standortanalyse und Bestandsaufnahme - Technische Substanzerkundung - Überprüfung des Funktions- und Raumprogramms auf Umsetzbarkeit und Übereinstimmung mit den Programmzielen der Klinik - Aufstellen eines planungs- und projektbezogenen Zielkatalogs mit Programmzielen und langfristiger Zielplanung - Erarbeitung von grundsätzlich unterschiedlichen städtebaulichen Entwürfen bzw. Anordnungsstudien für die Zielplanung Bezirksklinik Rehau - Erarbeiten von unterschiedlichen Planungsansätzen in Hinblick auf Sanierung und Ersatzneubau - Erarbeiten und bewerten von Gebäudekennziffern und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für die einzelnen Entwurfskonzepte - Aufstellen einer Projektstrukturplanung (Zeit- und Organisationsplan) - Dokumentation und Zusammenfassung als Broschüre und digitale Mappe Format pdf - Erarbeitung von Ausschreibungsgrundlagen für das notwendige VgV-Verfahren, für die weiteren Planungsleistungen nach HOAI Fazit der Machbarkeitsstudie: Die Häuser 1 und 2 sind auch nach umfangreichen Umbaumaßnahmen für die geplante Nutzung ungeeignet. Nachdem beide Gebäude zudem erhebliche bauliche Mängel aufweisen, ist eine Erhaltung dieses Bestands nicht wirtschaftlich. Haus 3 ist für eine weitere Nutzung als Gerontopsychiatrie ungeeignet. Es weist funktionelle und räumliche Mängel auf. Im Zuge der empfohlenen Umnutzung und den damit verbundenen Umbauabeiten, können vorhandene bauliche und technische Defzite des Gebäudes behoben werden. Haus 6 liegt sehr weit vom Zentrum der Anlage entfernt. Bezüglich der vorhandenen Flächen bildet es das Raumprogramm der aktuellen Nutzung als Tagesklinik ab, allerdings besteht keine Anbindung zu bestehenden und neu zu planenden Therapieräumen, deren Nutzung somit durch sehr lange Wege stark eingeschränkt ist. Das Gebäude eignet sich durch seine Grundrisse und Lage hervorragend für eine Wohnnutzung. Es können bis zu 8 Wohnungen, ohne die Notwendigkeit großer Umbauten, hergestellt werden. Es wird empfohlen die Tagesklinik in Haus 3 umzuziehen. Haus 7 ist für die Unterbringung der Verwaltung aufgrund der Grundrisskonzeption und der fehlenden Anbindung an die bestehenden Gebäude nur sehr eingeschränkt geeignet. Für einen Neubau, welcher die lt. Raumprogramm geforderten, im Bestand nicht darstellbaren Flächen beinhalten soll, wurden insgesamt vier Baufelder untersucht, nach Ausschluss eines Baufelds drei davon detailierter. Insgesamt elf mögliche Baukörper, welche das geplante Raumprogramm auf den Baufeldern abbilden können, wurden vorgestellt und im Rahmen der Abstimmung mit der Regierung, dem Betreiber und dem zukünftigen Nutzer ausgeschlossen bzw. weiterverfolgt. Hieraus ergab sich, dass sich das Baufeld 1 für einen Neubau als ungeeignet und das Baufeld 2 als nur eingeschänkt geeignet darstellt und empfohlen wird, den Neubau im Bereich des Baufeld 3 zu planen. Baufeld 3 ermöglicht eine größtmögliche Zugänglichkeit zu vorhandenen Grünflächen. Die Anbindung an Haus 3 und 4 ist über kurze Wege möglich. Der Neubau kann in drei oberirdischen Geschossen das geplante Raumprogramm abbilden und dessen Einsehbarkeit ist aufgrund der rückwärtigen Lage deutlich reduziert. Im Zuge des vorliegenden Verfahrens werden die weiteren Planungsleistungen vergeben. Zielsetzung ist es, die Vorplanung (LPH 1 und 2 HOAI) in einen Antrag auf Vorwegfestlegung münden zu lassen, der Ende 2024 beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eingereicht werden soll.
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis