AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 27.05.2026 07:03 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-276491-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2021

Notice-ID: ted-276491-2024 · Procedure-ID: 18fe8e8e-3587-45cd-b8ab-9f5ce22a1bb8

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Stammdaten

Auftraggeber
Staatliches Hochbauamt Stuttgart
Veröffentlicht
10.05.2024
Notice-Typ
Vergabeergebnis
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Geschätzter Wert
708.831 €

Beschreibung

Umbau, Modernisierung und Instandsetzung Olgastraße 9, Olgastraße 13 inklusive Außenanlagen sowie der Interimsunterbringung am Dr. Herbert-Czaja-Weg 2 geschätzte Gesamtbaukosten BA1-3 = 21.265.268 € brutto 1. Aufgabenbeschreibung Planungsleistungen TGA Anlagengruppen 4, 5 und 6 BA 1 - Interimsmaßnahme Dr. Herbert-Czaja-Weg 2 geschätzte Kosten: KG 440 100.088,78 € brutto KG 450 166.814,63 € brutto KG 456 166.814,63 € brutto Anlagengruppen 4 und 5 Fertigstellung FPU 31.07.2024 Baubeginn 18.11.2024 Übergabe 30.03.2025 BA 2 - Sanierung der Olgastraße 9 geschätzte Kosten: KG 440 141.027,64 € brutto KG 450 103.696,80 € brutto KG 456 103.696,80 € brutto KG 460 82.957,44 € brutto Anlagengruppen 4, 5 und 6 Fertigstellung FPU 29.04.2025 Baubeginn 30.03.2026 Übergabe 28.06.2027 BA 3 - Sanierung der Olgastraße 13 geschätzte Kosten: KG 440 1.062.900,60 € brutto KG 450 850.320,48 € brutto KG 456 850.320,48 € brutto KG 460 159.435,09 € brutto Anlagengruppen 4, 5 und 6 Fertigstellung FPU 17.10.2025 Baubeginn 07.12.2026 Übergabe 24.01.2029 BA 4 - Sanierung der Außenanlagen (Olgastr.9/13) geschätzte Kosten: KG 440 128.542,88 € brutto Anlagengruppen 4 Fertigstellung FPU 06.03.2025 Baubeginn 21.03.2028 Übergabe 15.01.2029 1.1 Aufgabe/Zielsetzung: An der Liegenschaft der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Stuttgart sollen zwei denkmalgeschützte Gebäude (Olgastraße 9 und 13) inkl. Außenanlagen umgebaut werden. Im Vorfeld ist zusätzlich eine Sanierungsmaßnahme am Dr. Herbert-Czaja-Weg erforderlich, um eine Interimsunterbringung der BImA-Beschäftigten zu ermöglichen. Das Staatliche Hochbauamt Stuttgart hat die Aufgabenstellung inkl. des genehmigten Bedarfs des Nutzers in einer Initialen Projekt Unterlage (IPU) zusammengefasst und gebündelt (Anlage 230721 BIMA-Olga9-13_LK_IPU_IV.1) Diese IPU (Leistungsphase 1/HOAI) soll nun gemäß neuer RBBau (Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes) zu einer finalen Projektunterlage (FPU= Leistungsphase 3/ HOAI) weiterentwickelt werden. Ziel ist die bauliche Umsetzung der Baumaßnahmen bis Ende Januar 2029. Allgemeine Ziele: Bauabschnitt 1: Interimsmaßnahme am Dr. Herbert-Czaja-Weg 2 Als Hauptaufgabe soll in diesem Bauabschnitt eine Minimalsanierung aller Technischen Gewerke (hier: Elektrotechnik) erfolgen. Hierbei wird unter anderem die brandschutztechnische Einstufung der Deckenkonstruktion geprüft. Sollten die Decken einen geringeren Feuerwiderstand als feuerhemmend aufweisen, sind hier weitere Maßnahmen notwendig, wie z.B. eine flächendeckende Brandmeldeanlage. Bauabschnitt 2 und 3: Sanierung der Olgastraße 9 und 13 Brandschutztechnische Defizite aus dem vorbeugenden Brandschutz, die sich aus den Brandschutzkonzepten ergeben, sind zu beheben. Die in die Jahre gekommene Gebäudetechnik (hier: Elektrotechnik) ist zu modernisieren. Im Zuge der Barrierefreiheit der Gebäude ist die Erschließung über eine neue Aufzugsanlage, eine barrierefreie Teeküche und behindertengerechte WC Räume zu realisieren. Eine Modernisierung des Gebäudes nach EGB 55 in Abstimmung mit dem Denkmalamt wird angestrebt. Hierbei sind sowohl die Maßnahmen aus dem Liegenschaftsenergiekonzept (LEK) als auch bauphysikalische Untersuchungen nach thermischer Bauphysik für den sommerlichen als auch winterlichen Wärmeschutz umzusetzen. Für beide denkmalgeschützten Gebäude hat im Vorfeld zur Baugenehmigung eine intensive Abstimmung mit den beteiligten Behörden wie der Baurechtsbehörde, dem Denkmalamt, der Feuerwehr, etc. zu erfolgen. Es steht eine ganzheitliche Sanierung der Gebäude der Olgastraße 9 und 13 in Form von Umbauten, Modernisierung und Instandsetzung der Gebäude an. Um die Energieeffizienzanforderungen gemäß EGB 55 und die Denkmalschutzrichtlinien einhalten zu können, ist u.a. eine denkmalgerechte PV-Anlage zu untersuchen, planen und umzusetzen Bauabschnitt 4: Sanierung der Außenanlagen Als letzter Baustein der vier Bauabschnitte ist die Sanierung der befestigten Außenanlagen an der Olgastraße umzusetzen. In diesem Zuge ist eine Ladeinfrastruktur für E-PKWs und Beleuchtung der Außenanlagen zu planen. Zuschlagskriterien: Die Entscheidung über die Auftragserteilung basiert projektbezogen auf folgenden Kriterien: 50 % Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals sowie deren Auslastung und Verfügbarkeit, davon - Berufserfahrung (45%) - Fachl. Qualifikation (20%) - Soziale Interaktion im Team (5%) - Urteils- und Entscheidungsfähigkeit (5%) - Auslastung und Verfügbarkeit (25%) 30 % Projektabwicklung, davon - Zu erwartende Leistung und Herangehensweise an die gestellte Aufgabe anhand der Präsentation eines Referenzobjekts (40%) - Methoden der Terminkontrolle/Kostenkontrolle (25%) - Methoden der Qualitätssicherung (25%) - Präsenz vor Ort (10%) 20 % Honorar Das Angebot mit der niedrigsten geprüften Honorarsumme erhält die Höchstpunktzahl. Weitere Infos siehe auch Aufgabenbeschreibung gemäß Anlage. Die Bewerbung hat mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrag zu erfolgen. Der Teilnahmeantrag ist abrufbar unter der oben genannten Internetadresse. Dieses Verfahren wird unter der Vergabenummer 23-16421 durchgeführt. (Bei Rückfragen bitte angeben)

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

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