AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 16.07.2026 05:42 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-432459-2024/

Integrierte Planung von Objektplanung Gebäude und Fachplanung Tragwerksplanung für Aufstockung, Erweiterung, Umbau und Modernisierung des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, 66482 Zweibrücken

Notice-ID: ted-432459-2024 · Procedure-ID: a61864c4-089b-4b70-b853-8e1e09599b90

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Stammdaten

Auftraggeber
Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, Zweibrücken
Veröffentlicht
18.07.2024
Frist (Submission)
16.08.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Geschätzter Wert
493.310 €
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

Die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land beabsichtigt ihr bestehendes Verwaltungsgebäude in 66482 Zweibrücken, Landauer Straße 18 - 20, aufzustocken, zu erweitern, zu modernisieren und in Teilen umzubauen. Das bestehende Verwaltungsgebäude wurde im Jahr ca. 1952 errichtet. Es handelt sich um ein Bauwerk in Massivbauweise. Zur Abklärung der grundsätzlichen Umsetzbarkeit wurde in 2022/23 eine Machbarkeitsstudie zur Architektur beauftragt. Als Ergebnis zur Architektur wurden 3 Planungs-/Ausführungsvarianten mit Grobkostenschätzung vorgestellt, auf deren Basis der Verbandsgemeinderat die Auftragsvergabe der Planung zur Umsetzung beschlossen hat. Eine Festlegung auf eine konkrete der 3 Varianten ist jedoch noch nicht erfolgt. Die Baumaßnahme wird bei laufendem Verwaltungsbetrieb mit Unterstützung von Ausweichquartieren durchgeführt werden müssen. Die zu planende Aufstockung und deren Lastabtragung ist unmittelbar mit dem Tragwerk des Bestandsgebäudes verknüpft. Eine erste Einschätzung des bestehenden Tragwerks identifizierte Bauteile (Flurwände, Außenwände), die für die Lastabtragung der neuen Nutz- und Bauwerkslasten der Aufstockung geeignet sind. Die tragwerkstechnische Bestandsaufnahme auf Basis der vorliegenden Plan- und Berechnungsunterlagen hat jedoch noch zu erfolgen und ist daher auch Gegenstand der Beauftragung. Es kann derzeit davon ausgegangen, dass die oberste bestehende Geschossdecke, auf die die Aufstockung aufgesetzt werden soll, in geeigneter Form zu ertüchtigen ist. In Teilen, wie z. B. über dem derzeitigen Sitzungssaal im 2. Obergeschoss, ist zum Dachraum hin lediglich eine abgehängte Decke eingebaut worden. Erste Einschätzungen haben ergeben, dass ggfs. auf die oberste bestehende Geschossdecke eine neue Deckenkonstruktion aufzulegen wäre. Diese könnte als Spannbetonhohldecke oder als Brettsperrholzdecke ausgeführt werden. Einer Holzkonstruktion für die gesamte Aufstockung wäre sowohl aus Gründen der Gewichtsersparnis sowie auch aus Gründen der Nachhaltigkeit der Vorzug zu geben. Die Untersuchung und Überprüfung der statischen Gegebenheiten sowie die daraus resultierenden notwendigen Maßnahmen sind Gegenstand der Beauftragung. Einzelne Erkenntnisse aus der Machbarkeitsstudie zur Architektur sollen zur Grundlage der Projektziele gemacht werden. Als solche wurden identifiziert (hier Kurzfassung, Langfassung siehe Datei „Aufgabenbeschreibung“): 1. Aufstockung des Gebäudes zur Unterbringung zusätzlicher Räume für die Verwaltung. 2. Die Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes bezieht sich primär auf die Schaffung eines 2. baulichen Rettungsweges. 3. Umbaumaßnahmen am Bestandsgebäude werden insbesondere im Zusammenhang mit der räumlichen Optimierung durch Verlegung von Nutzungen erforderlich. 4. Modernisierungen betreffen primär die energetische Ertüchtigung der gesamten Gebäudehülle und sonstiger Bauteile mittels Wärmeschutzmaßnahmen sowie die Verbesserung der Energiebilanz, unterstützt durch technische Maßnahmen. 5. Defizite beim vorbeugenden Brandschutz sind zu beheben. 6. Herstellung der Barrierefreiheit. 7. Schallimmissionsschutz zumindest der straßenseitigen Räumlichkeiten. 8. Verbesserung der Raumakustik einzelner Räume. 9. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Umsetzung eines nachhaltigen Energiekonzepts.-- 10. Einhaltung der Wirtschaftlichkeit und der Kosten, Baukostenobergrenze 4.037.000 EUR brutto für die KG 200 bis 500 gemäß DIN 276 Dezember 2018. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Ausschreibungsunterlagen verwiesen.

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Mainz

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).