AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Standortentwicklung Münster - Neues Verwaltungsgebäude der Unfallkase NRW
Stammdaten
- Auftraggeber
- Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
- Veröffentlicht
- 15.07.2024
- Frist (Submission)
- 15.08.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 45210000 — Bauleistungen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Leistungen für Planung, Abriss sowie die schlüsselfertige und betriebsbereite Errichtung des neuen Verwaltungsgebäudes der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen in Münster (Salzmannstraße 156/158, Münster) sowie den Betrieb und Instandhaltungs-/Instandsetzungsleistungen des Verwaltungsgebäudes über voraussichtlich 25 Jahre im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) zu vergeben. Das Verwaltungsgebäude und die Außenanlagen sind vom Auftragnehmer nach den Vorgaben der funktionalen Leistungsbeschreibung Bau ("LB Bau") zu planen und zu errichten. Dabei soll voraussichtlich der DGNB Gold Standard ebenso erreicht werden wie der EGB 40 Standard und das Grundstück soll flächeneffizient genutzt werden. Ziel der Auftraggeberin ist ein modernes Verwaltungsgebäude, dass nicht nur den höchsten Ansprüchen an Barrierefreiheit etc. im Rahmen der Vorbildfunktion der Auftraggeberin genügt, sondern auch eine moderne Arbeitswelt ermöglicht. Zu vereinbarten Meilensteinen (während der Bauzeit) sind Abschlagszahlungen vorgesehen. Das Gebäude und die Außenanlagen sind für einen Zeitraum von 25 Jahren ab mängelfreier Übergabe nach den Vorgaben der funktionalen Leistungsbeschreibung in Betrieb zu halten und zu betreiben. Der Abriss des Bestandsgebäudes Salzmannstraße 156 sowie die Planung, der Bau und der Betrieb des Neubaus soll der Auftragnehmer übernehmen. Teile des Bestandsgebäudes Salzmannstraße 156/158 sollen während der Bauphase als Interimslösung für die Beschäftigten der Auftraggeberin genutzt werden, wobei die Details (z.B. Betriebsleistungen für das Interim) Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sind. Planungs- und Baukosten werden aus Eigenmitteln der Auftraggeberin getragen. Derzeit geht die Auftraggeberin von einem Bauvolumen des Gebäudes mit circa 4.400 m² Nutzfläche und von einer daraus resultierenden Brutto-Grundfläche von circa 6.800 m² aus. Insgesamt soll das Gebäude für 220 Arbeitsplätze ausgerichtet sein. Die baulichen Maßnahmen zur Aufnahme der Nutzung des neuen Verwaltungsgebäudes durch die Auftraggeberin sollen voraussichtlich bis zum 4. Quartal 2027 abgeschlossen sein. Der vom Auftragnehmer als ÖPP-Partner zu erbringende Auftragszeitraum besteht aus der Planungs- und Bauphase sowie der Betriebsphase. Mit der Zuschlagserteilung beginnt die Planungs- und Bauphase. Mit Abnahme des Gebäudes beginnt die 25-jährige Betriebsphase. Die Auftraggeberin behält sich insbesondere vor, die obigen Vorgaben im Laufe des Verhandlungsverfahrens zu präzisieren, zu ändern, zu ergänzen oder zu reduzieren.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 01.07.2025
- Ende
- 31.12.2052
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 15.08.2024
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Rheinland mit Sitz bei der Bezirksregierung Köln, Köln
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.