AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Quelle: oeffentlichevergabe.de (https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av2832a7-eu) · Abgerufen am 10.08.2026 23:41 über https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-522765-2026/

Stadt Eichstätt Neubau der Feuerwache

Notice-ID: ted-522765-2026 · Procedure-ID: 43296f0e-a5ed-4930-bc7b-719371812165

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Stammdaten

Auftraggeber
Stadt Eichstätt, Eichstätt
Veröffentlicht
28.07.2026
Frist (Submission)
16.09.2026
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Geschätzter Wert
1.031.975 €
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Die Große Kreisstadt Eichstätt plant am Standort „Freiwasser“ den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eichstätt. Gegenstand der Vergabe sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen: • KG 440 Starkstromanlagen • KG 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen • KG 460 Förderanlagen • KG 480 Gebäude- und Anlagenautomation Die Maßnahme umfasst den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Fahrzeughalle, Schulungs- und Verwaltungsbereichen, Werkstätten, Atemschutzwerkstatt, Waschhalle, Lagerflächen und Außenanlagen. Die geplante BGF beträgt ca. 2.170 m². Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Nutzung als kritische Infrastruktur mit Anforderungen an Ausfallsicherheit, Notstromversorgung, Alarmierungs- und Kommunikationssysteme sowie feuerwehrspezifische Betriebsabläufe. Vorgesehen sind insbesondere Anlagen zur Sicherheitsbeleuchtung, Notstromversorgung, strukturierte Daten- und Kommunikationsnetze, Funk- und Alarmierungstechnik, Brandmeldeanlagen sowie gebäude- und anlagentechnische Steuerungen. Für den zweigeschossigen Gebäudeteil ist zudem eine Aufzugsanlage vorgesehen. Bei der Notstromversorgung soll geprüft werden, ob diese während der Laufzeiten im Zuge der regelmäßigen Wartung auch in das Haus einspeisen kann. Die technische Gebäudeausrüstung soll insgesamt funktional, wirtschaftlich und wartungsarm ausgeführt werden. Angestrebt wird ein robuster technischer Standard mit möglichst einfacher und betriebssicherer Gebäudeautomation („Low-Tech“-Ansatz), soweit dies mit den Anforderungen an Betriebssicherheit und Feuerwehrtechnik vereinbar ist. Lüftungsanlagen sollen weitestgehend minimiert werden. Sie sollen nur in Räume mit potentiell hoher Luftfeuchtigkeit oder sensiblen technischen Anlagen, wie Umkleiden, Innentoiletten, Atemschutzwerkstatt, Schlauchpflegeraum, Kleiderkammer oder Fitnessraum eingebaut werden. Aufgrund der Lage am Freiwasser sind Anforderungen an Hochwasser- und Betriebsschutz planerisch zu berücksichtigen. Vorgesehener Projektablauf (vorläufig): • Planungsbeginn: IV. Quartal 2026 • Einreichung Bauantrag: III. Quartal 2027 • Ausschreibung der Bauleistungen: ab I. Quartal 2028 • Voraussichtlicher Baubeginn: III. Quartal 2028 • Voraussichtliche Fertigstellung/Inbetriebnahme: Ende 2030 Vergeben werden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI stufenweise. Die Beauftragung erfolgt für die Leistungsphasen 1-9 stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht. Die Große Kreisstadt Eichstätt plant am Standort „Freiwasser“ den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eichstätt. Im Zuge der Maßnahme sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen: • KG 410 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen • KG 420 Wärmeversorgungsanlagen • KG 430 Raumlufttechnische Anlagen • KG 470 Nutzungsspezifische Anlagen zu vergeben. Die Maßnahme umfasst ein Feuerwehrhaus mit Fahrzeughalle, Waschhalle, Werkstätten, Atemschutzwerkstatt, Umkleiden, Sanitärbereichen, Schulungs- und Verwaltungsräumen sowie den zugehörigen Technik- und Außenanlagenbereichen. Die geplante BGF beträgt ca. 2.170 m². Besondere Anforderungen bestehen an die nutzungsspezifischen Anlagen der Feuerwehrtechnik, insbesondere im Bereich der Atemschutzwerkstatt (KG 470) mit zugehörigen Druckluft-, Prüf-, Reinigungs-, Hygiene- und Lagerbereichen. Weiterhin sind die Schwarz-Weiß-Trennung, Wasch- und Dekontaminationsbereiche, Schlauchpflege sowie die Sicherstellung der Betriebsfähigkeit als kritische Infrastruktur planerisch zu berücksichtigen. Der technische Ausbau soll grundsätzlich wirtschaftlich und robust erfolgen. Vorgesehen ist ein energieeffizienter und wartungsarmer Gebäudebetrieb mit möglichst einfachem technischen Standard („Low-Tech“), soweit dies mit den feuerwehrtechnischen Anforderungen vereinbar ist. Angestrebt werden kompakte technische Systeme, möglichst geringe Betriebs- und Wartungskosten sowie eine hohe Betriebssicherheit. Die Frage hinsichtlich der Art der Wärmeerzeugung/Heizung soll im Zuge des Planungsprozesses wirtschaftlich gegenübergestellt und geklärt werden. Aufgrund der Lage am Freiwasser sind Anforderungen an Hochwasser- und Betriebsschutz frühzeitig in die Planung einzubeziehen. Vorgesehener Projektablauf (vorläufig): • Planungsbeginn: IV. Quartal 2026 • Einreichung Bauantrag: II. Quartal 2027 • Ausschreibung der Bauleistungen: ab IV. Quartal 2027 • Voraussichtlicher Baubeginn: I. Quartal 2028 • Voraussichtliche Fertigstellung/Inbetriebnahme: Anfang/Mitte 2030 Vergeben werden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI stufenweise. . Die Beauftragung erfolgt für die Leistungsphasen 1-9 stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht.

Vertragslaufzeit

Beginn
01.11.2026
Ende
31.07.2035

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
365 Tage

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Verfahren laufend

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Regierung von Oberbayern, München

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).