AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 21.06.2026 07:04 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-533477-2023/

Architekten- und Ingenieurleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1, 2 und 4 HOAI

Notice-ID: ted-533477-2023

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Stammdaten

Auftraggeber
Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Veröffentlicht
05.09.2023
Notice-Typ
Ausschreibung
CPV-Code
71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Das Konversionsgelände Patrick-Henry-Village (PHV) ist mit rd. 100ha eines der größten zusammenhängenden ehem. militärisch genutzten Areals in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seit Winter 2014 befindet sich die baden-württembergische Erstaufnahme für Menschen auf der Flucht auf dem Gelände von PHV. In Folge der Flüchtlingskrise 2015 wurde die Aufnahmeeinrichtung im PHV zu einem sogenannten Ankunftszentrum (AZ) ausgebaut, in welchem Menschen auf der Flucht alle notwendigen Schritte für das Asylverfahren durchlaufen. Der Betrieb des bestehenden Ankunftszentrums ist zeitlich befristet. In Folge eines umfangreichen landesweiten Standortsuchlaufs und eines Bürgerentscheids wurde die Neuunterbringung des Ankunftszentrums innerhalb des PHV zwischen Land und Stadt abgestimmt und im Jahr 2022 in den Dynamischen Masterplan integriert. Das Ankunftszentrum für Flüchtlinge auf dem Areal des ehemaligen Patrick Henry Village (PHV) in Heidelberg soll neu untergebracht werden. Dem Ankunftszentrum kommt eine zentrale Funktion bei der Erstaufnahme und Registrierung von Asylsuchenden im Bundesland Baden-Württemberg zu. Das neue Ankunftszentrum besteht aus zwei Bereichen: Dem Verfahrensbereich mit Ankunftsgebäude für die Registrierung, Vorprüfung und Beratung für täglich bis zu 400 Personen sowie dem Unterbringungsbereich für bis zu 2.000 Personen. Insgesamt werden rund 42.000 m² NUF für die baulichen Funktionsbereiche und rund 14.000 m² Außenbereichsfläche inklusive Busparkplatz benötigt. Die Aspekte des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens sind zu berücksichtigen. Ziel ist es, die Lebenszykluskosten der Gebäude zu minimieren. Die Gebäude sollen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz vorbildlich und somit gesamtwirtschaftlich sein. Für den Realisierungsteil ist eine Kostenvorgabe in Höhe von rd. 185 Mio. Euro (brutto) vorgesehen. In dieser sind die Bauwerkskosten (Kostengruppe 300 und 400 nach DIN 276: 2018-12) in Höhe von rd. 150 Mio. Euro (brutto) zuzüglich Sonderkosten (wie z. B. Sicherheit, Rückbauarbeiten, Erschließung oder Ähnliches) in Höhe von rd. 15 Mio. Euro (brutto) sowie die Kosten der Freianlagen (Kostengruppe 500) in Höhe von rd. 20 Mio. Euro (brutto) enthalten.

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

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