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Generalplanungsleistungen (HOAI LPH 1-9) für Neubau KWK-/Wärmepumpenanlage - Erzeugung im Westen -
Stadt Pforzheim - Zentrale Vergabestelle · Pforzheim · Baden-Württemberg
Beschreibung
Generalplanungsleistungen (HOAI LPH 1-9) für Neubau KWK-/Wärmepumpenanlage "Erzeugung im Westen
KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Bauwesen & Infrastruktur
Das Wichtigste auf einen Blick
- Generalplanungsleistungen (HOAI LPH 1-9) für Neubau KWK-/Wärmepumpenanlage.
- Auftraggeber ist die Stadt Pforzheim.
- Erfüllungsort und Ort des Auftraggebers ist Pforzheim.
- Verfahrensart ist ein nicht offener Verhandlungsaufruf.
Gesucht werden Generalplanungsleistungen nach HOAI LPH 1-9 für den Neubau einer KWK-/Wärmepumpenanlage.
Hinweis nach EU AI Act Art. 50: automatisiert erstellt (Google Gemini) — ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen. Mehr ▾
Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
- Klimaanpassung
3–5 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich
Der Bieter hat alle von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Unterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, insbesondere solche, welche die Preisermittlung beeinflussen können, so hat der Bieter die Vergabestelle umgehend darauf hinzuweisen. Der Bieter hat die Vergabestelle auf evtl. Widersprüche in den Vergabeunterlagen und die evtl. Unvollständigkeit der ausgeschriebenen Leistung unverzüglich aufmerksam zu machen. Die Bieter haben die Möglichkeit, das Vergabeverfahren und den Leistungsgegenstand betreffende Fragen zu stellen. Rückfragen der Bieter sowie die Antworten der Vergabestelle werden in anonymisierter Form allen Bietern im Internet unter dem vorgenannten Link zur Verfügung gestellt.
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Qualität (Methodik, Personal, Organisation) 40 %Qualität
Unterkriterien Z2.1 bis Z2.3 (siehe hierzu detalierte Angaben auf der Anlage SWP_EiW_GP_Zuschlagskriterien_Bewertungsmatrix)
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Preis 40 %
Wertungssumme der Grundbeauftragung und der Bedarfspositionen des Teils C (Z1.1), Tagessätze für zusätzliche Leistungen (Z1.2) und optionale Planungsleistungen Teil D (Z1.3) - siehe hierzu detalierte Angaben auf der Anlage SWP_EiW_GP_Zuschlagskriterien_Bewertungsmatrix
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Projektspezifische Erfahrung des Schlüsselpersonals 20 %Qualität
Persönliche Referenzen der drei benannten Schlüsselpersonen (Z3.1 bis Z3.3) - siehe hierzu detalierte Angaben auf der Anlage SWP_EiW_GP_Zuschlagskriterien_Bewertungsmatrix
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Anforderungen an Bieter (Eignung)
Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
Befähigung zur Berufsausübung
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Eintragung Berufsregister
Unternehmensbezogene Mindestangaben •Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs (nicht älter als 6 Monate), •Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt und Berufsgenossenschaft (nicht älter als 6 Monate), •Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe (Formular in Anlage), •Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt (Formular in Anlage). nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
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Eintragung Handelsregister
Unternehmensbezogene Mindestangaben •Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs (nicht älter als 6 Monate), •Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt und Berufsgenossenschaft (nicht älter als 6 Monate), •Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe (Formular in Anlage), •Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt (Formular in Anlage). nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit
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Berufshaftpflichtversicherung
Berufshaftpflichtversicherung Der Bewerber hat eine Berufshaftpflichtversicherung für Planungsleistungen mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 10 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, mindestens zweifach maximiert pro Versicherungsjahr, vorzuhalten bzw. im Auftragsfall abzuschließen. Die Versicherung ist während der gesamten Vertragslaufzeit einschließlich Gewährleistungszeiträumen aufrechtzuerhalten. Nachweis: Es genügt eine Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Falle der Zuschlagserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abschließt bzw. eine bestehende Versicherung entsprechend aufstockt und dies dem Auftraggeber vor Vertragsbeginn durch eine Versicherungsbestätigung des Versicherers nachweist. Ein Versicherungsnachweis muss dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot noch nicht beiliegen. nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
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Durchschnittlicher Jahresumsatz
Mindestumsatz Der Bewerber hat einen durchschnittlichen Jahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre in vergleichbaren Planungsleistungen (Energie-/Anlagentechnik, technische Infrastruktur) von mindestens 750.000 EUR netto nachzuweisen. Nachweis: Eigenerklärung über den durchschnittlichen Jahresumsatz, ergänzt durch aussagekräftige Unterlagen (z. B. Auszug aus Bilanzen, BWA) auf Anforderung. Bonität und wirtschaftliche Verhältnisse Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht in Insolvenz, Vergleich, Liquidation oder ähnlichen Verfahren befindet und keine solchen Verfahren beantragt oder angekündigt sind. nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
Technische & berufliche Leistungsfähigkeit
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Qualitätsmanagement
Deutschsprachige Projektabwicklung Die gesamte Projektabwicklung (Besprechungen, Schriftverkehr, Planunterlagen, Berechnungen, Dokumentation) erfolgt in deutscher Sprache. Das eingesetzte Schlüsselpersonal muss über verhandlungssichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift verfügen. Eine Verständigung in deutscher Schrift und Sprache muss mit allen im Projekt eingesetzten Personen jederzeit möglich sein. Nachweis: Eigenerklärung (Bestandteil der Eigenerklärung/Selbstauskunft). nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
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Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)
Referenz Planung Erzeugungsanlage Fernwärme/KWK Der Bewerber hat mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt nachzuweisen, das folgende Merkmale kumulativ erfüllt: •Planung einer Erzeugungsanlage für Fernwärme und/oder Strom (z. B. BHKW, GuD, Heizkraftwerk, Großwärmepumpe, Power-to-Heat) mit einer thermischen Leistung von mindestens 5 MW oder einer elektrischen Leistung von mindestens 5 MW, •Erbringung von Planungsleistungen über mindestens die Leistungsphasen 2 bis 7 gemäß HOAI (durchgängig) in mindestens einer der Disziplinen Verfahrens-/Anlagentechnik, Technische Ausrüstung oder Objektplanung; fachübergreifende Planung (Generalplanung) ist nicht Mindestanforderung, wird aber in den Auswahl- und Zuschlagskriterien positiv bewertet, •Leistung des Bewerbers abgeschlossen: Maßgeblich ist, dass die vom Bewerber im Referenzprojekt erbrachte Planungsleistung (mindestens im geforderten Leistungsphasenumfang) abgeschlossen ist; das Referenzprojekt selbst muss nicht insgesamt abgeschlossen sein. Der Abschluss der Leistung des Bewerbers darf nicht länger als 10 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist zurückliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Referenz auch durch mehrere Mitglieder gemeinsam erbracht worden sein (z. B. Mitglied A Leistungsphasen 1 bis 4, Mitglied B Leistungsphasen 5 bis 7), sofern die geforderten Leistungsphasen 2 bis 7 in Summe durchgängig durch Mitglieder der Bewerbergemeinschaft abgedeckt sind; die Erbringung durch ein einzelnes Mitglied genügt ebenso. Die Zuordnung der Leistungen zu den Mitgliedern ist im Referenzdatenblatt darzustellen. Nachweis: ausschließlich auf dem als Anlage bereitgestellten Referenzdatenblatt. Es ist zwingend das bereitgestellte Formblatt zu verwenden; abweichende, eigene oder umformatierte Darstellungen (z. B. freie Projektlisten oder Firmenbroschüren anstelle des Formblatts) werden nicht gewertet. Ergänzende Projektbeschreibungen dürfen nicht beigefügt werden. Das Formblatt muss Projektname, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang und einen benannten Ansprechpartner beim Referenzauftraggeber enthalten; hierbei sind Name, Funktion sowie zwingend Telefonnummer und E-Mail-Adresse anzugeben. Referenzen ohne benannten Ansprechpartner mit vollständigen Kontaktdaten (Telefon und E-Mail) werden nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, Kontakt zu den Referenzgebern aufzunehmen. nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
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Ausbildungs-/Berufsqualifikation des Personals
Personalkonzept / Schlüsselpersonen Für die folgenden drei Schlüsselrollen sind Lebensläufe der konkret für das Projekt vorgesehenen Personen (nicht nur "eines geeigneten Mitarbeiters") vorzulegen - max. 1 Seite je Person, max. 3 Personen je Bewerber; Einreichung mit dem Teilnahmeantrag, Aktualisierung mit dem Angebot zulässig. Sollen mehrere Rollen von derselben Person belegt werden, ist das darzustellen; für jede Schlüsselrolle ist eine Vertretung (ohne Lebenslauf) zu benennen: •Projektleiter Generalplanung - mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung, mindestens zwei vergleichbare Projekte in leitender Funktion, •Fachplaner Verfahrens-/Anlagentechnik Wärmeerzeugung - mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung, mindestens ein vergleichbares KWK-/Fernwärmeprojekt, •Fachplaner Elektro-/MSR-/Leittechnik - mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung in der Planung von MSR-/Leittechnik für Energie- oder Industrieanlagen. Weitere Fachdisziplinen (insbesondere Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung, Freianlagen) sind personell zu benennen (Name, Qualifikation, Firma bei Subunternehmereinsatz); Lebensläufe sind hierfür nicht einzureichen. Die projektspezifische Erfahrung der benannten Schlüsselpersonen wird in der Angebotsphase anhand persönlicher Referenzprojekte bewertet (Anlage Zuschlagskriterien, Kriterium Z3). Die benannten Schlüsselpersonen sind verbindlich für das Projekt vorzusehen. Ein Wechsel erfordert nach Auftragserteilung die schriftliche Zustimmung des AG und darf nur gegen eine mindestens gleichwertige Person erfolgen. nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
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Nachunternehmer-Anteil
Nachunternehmer und Eignungsleihe Der Bewerber hat vorgesehene Nachunternehmer zu benennen und deren Eignung durch entsprechende Erklärungen nachzuweisen. Bei Eignungsleihe (Rückgriff auf Kapazitäten Dritter) sind die Verpflichtungserklärungen der betreffenden Unternehmen mit dem Formblatt "Bewerbergemeinschaft und Eignungsleihe" (Teil B) abzugeben; betrifft die Eignungsleihe die berufliche Leistungsfähigkeit (insbesondere Referenzen), hat das eignungsverleihende Unternehmen die entsprechenden Leistungen im Auftragsfall selbst auszuführen, bei wirtschaftlicher Eignungsleihe haftet es entsprechend dem Umfang der Leihe gemeinsam mit dem Bewerber. nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
Sicherheit & Versorgung
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Versorgungssicherheit
Räumliche Erreichbarkeit / Präsenzfähigkeit Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Schlüsselpersonen projektbedingte Vor-Ort-Präsenz in Pforzheim in zumutbarem Zeitrahmen leisten können. Nachweis: Eigenerklärung des Bewerbers, dass die erforderliche Vor-Ort-Präsenz (u. a. für Besprechungen und Ortstermine) sichergestellt wird, sowie Benennung der für das Projekt vorgesehenen Niederlassung(en) mit Anschrift. Eine feste Höchst-Fahrtzeit wird nicht als KO-Kriterium gefordert; die tatsächliche Erreichbarkeit und Präsenzfähigkeit fließt qualitativ in die Bewertung des Konzepts zur Projektorganisation (Zuschlagskriterium Z2.1) ein. nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
Weitere Anforderungen
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Qualitätsmanagement-Zertifikat (unabhängige Stelle)
Qualifikationen und Zertifizierungen •Erforderlich: Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 oder gleichwertig (Zertifikat oder gleichwertiger Nachweis), •Erwünscht (kein KO, aber bewertungsrelevant in den Zuschlagskriterien): SCC/SGU-Zertifizierung oder gleichwertiges SHE-Managementsystem, •Erwünscht: Mitgliedschaften/Eintragungen in relevanten Fachgremien (DVGW, AGFW, VDE, VGBE); Bauvorlageberechtigung / Eintragung in die Liste der Entwurfsverfasser nach LBO Baden-Württemberg für die Objektplanung. nähere Angaben in Anlage SWP_EiW_GP_Eignungs_und_Zuschlagskriterien
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Erfüllen Sie diese Anforderungen?
Diese Ausschreibung verlangt Nachweise zu Befähigung zur Berufsausübung, Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit, Technische & berufliche Leistungsfähigkeit, Sicherheit & Versorgung, Weitere Anforderungen. Mit einem kostenlosen Firmenprofil gleichen wir die veröffentlichten Anforderungen automatisch mit Ihrem Profil ab — bei jeder Ausschreibung mit strukturierten Eignungskriterien. 14 Tage voller Zugang, keine Kreditkarte.
Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere AGB und bestätigen, die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben. AusschreibungsRadar richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
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Nachforderung fehlender Unterlagen möglich
Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).
- Elektronische Rechnung (eRechnung) zugelassen
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Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
In diesem Zusammenhang wird auf die §§ 135 und 160 Abs. 3 GWB hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt sind: § 160 Abs. 3, Antrag (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 135 Unwirksamkeit (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Ausschreibung Sie sind hier
Angebote werden eingeholt
1 Veröffentlichung
- 23.08.2026 Original-Veröffentlichung aktuell
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Wertung
nach Angebotsabgabe
-
Vergabeergebnis
Vergabeergebnis noch nicht veröffentlicht
Preiseinschätzung
Basierend auf 6.835 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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