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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle

Einführung einer Gesamtbanklösung

NBank · Hannover · Niedersachsen · Anstalt des öffentlichen Rechts (Land)

Frist vorbei — Zuschlag ansehen · an Finanz Informatik GmbH & Co. KG →

Beschreibung

2 Zu erbringende Leistungen Die NBank plant die Einführung einer Standardplattform für ein neues Kernbanksystems (KBS) sowie ein neues Kunden- und Sachbearbeiterportals (im Folgenden zusammenfassend als "Förderportal" bezeichnet) im Rahmen ihrer Gesamtbankstrategie. Ziel ist es, eine integrierte Gesamtbanklösung einzuführen, die die Anforderungen an Stabilität, IT-Sicherheit, Kundenunterstützung, Betriebsmodell, Kosten und Abdeckung des Produktportfolios - insbesondere im Fördergeschäft - erfüllt. Die Gesamtbanklösung muss dabei die Bereiche der Vertrags- und Antragsabbildung, dafür zu nutzende Geschäftspartner, das interne und externe Rechnungswesen sowie den Zahlungsverkehr einer Bank abdecken und alle bankaufsichtlichen und landesrechtlichen Anforderungen erfüllen, einschließlich der Zurverfügungstellung des damit verbundenen Geschäftsreportings. (nähere Informationen siehe Anlage 01 - Fachliche Eckpunkte)

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: IT & Digitalisierung

Die NBank plant die Einführung einer neuen Gesamtbanklösung, bestehend aus einem Kernbanksystem und einem Förderportal.

Gesucht wird ein Dienstleister, der eine integrierte Plattform für Vertrags- und Antragsabbildung, Geschäftspartnerverwaltung, Rechnungswesen, Zahlungsverkehr und Reporting bereitstellt, die alle bankaufsichtlichen und landesrechtlichen Anforderungen erfüllt. Die Komplexität und die strategische Bedeutung des Projekts deuten auf hohe Anforderungen an Erfahrung und Nachweise hin.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Hinweis nach EU AI Act Art. 50: automatisiert erstellt (Google Gemini) — ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen. Mehr ▾

Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„1.3. Vergabeart Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. §§ 119 Abs. 5 GWB, 17 VgV durchgeführt. Es wird eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs öffentlich zur Abgabe von Teilnahmeanträgen aufgefordert. Diejenigen Unternehmen, die nach Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge dazu aufgefordert werden, können ein Erstangebot einreichen. Es werden mindestens drei Bewerber / Bieter zur Teilnahme an der Angebotsphase / am Verhandlungsverfahren zugelassen. Die Auswahl erfolgt im Anschluss an die Eignungsprüfung nach den bekannt gegebenen Auswahlkriterien (siehe Ziffer 2.4). Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 17 Abs. 11 VgV). Sofern der Auftraggeber von diesem Vorbehalt keinen Gebrauch macht, wird eine Verhandlungsphase durchgeführt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Verhandlungen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln und die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern (§ 17 Abs. 12 VgV).“

Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

Mindestens 3 Bewerber · sukzessive Reduktion möglich

Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Befähigung zur Berufsausübung

  • Eintragung Handelsregister

    2.1.6. Erlaubnis zur Berufsausübung Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist ein Nachweis über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister ist zu erbringen (Nachweis mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen und durch Einreichung eines Handelsregisterauszuges). Darüber hinaus verpflichtet sich der Bieter im Fall der Bezuschlagung, eine IT-Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3 Mio. EUR pro Versicherungsfall (soweit noch nicht vorhanden) für die nach der Leistungsbeschreibung geforderten Leistung abzuschließen. Diese Versicherung muss geeignet sein, branchenspezifische Risiken aus der Erbringung von IT-Dienstleistungen im Finanz- und Bankenumfeld abzusichern. Ins-besondere muss die Deckung Folgendes umfassen: - Tätigkeiten der Systementwicklung und -programmierung (z. B. ABAP, Java) - Konfigurationsfehler, fehlerhafte Schnittstellen und Datenmigrationen - Schäden durch fehlerhafte Testautomatisierung und Releasewechsel - Verzögerungen und Mangelfolgeschäden aus Systemausfällen Die Mindestdeckungssumme beträgt 3 Mio. EUR pro Versicherungsfall für Vermögensschäden. Eine Jahreshöchstleistung ist zulässig, sofern diese mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Schadensfall beträgt. Die Versicherung muss über die gesamte Vertragslaufzeit einschließlich etwaiger Verlängerungsoptionen bestehen. Mit der Teilnahmeantrag, ist eine entsprechende Erklärung abzugeben (Anlage 02a der Vergabeunterlagen; oder entsprechender Versicherungsnachweis). Der Auftragnehmer bestätigt zusätzlich, dass die genannten Versicherungen mit den genannten Versicherungssummen für die Dauer des Auftrags fortbestehen wird (Anlage 02a der Vergabeunterlagen).

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Berufshaftpflichtversicherung

    2.2.3. Betriebshaftpflichtversicherung Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist anzugeben, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 5 Mio. EUR für Sach- bzw. Personenschäden je Schadensfall besteht (nachzuweisen durch eine Bestätigung der Versicherung) oder im Falle der Auftragserteilung abgeschlossen wird (nachzuweisen durch eine Zusage der Versicherung). Darüber hinaus ist eine IT-Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3 Mio. EUR je Schadensfall nachzuweisen (ebenfalls durch Bestätigung der Versicherung bzw. Zusage für den Fall des Vertragsschlusses). Der Auftragnehmer muss zusätzlich bestätigen, dass die genannten Versicherungen mit den genannten Versicherungssummen für die Dauer des Auftrags aufrechterhalten werden (Nachweis / Bestätigung mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen).

  • Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit

    2.1.8. ILO-Mindestanforderungen und Mindestentgelte Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung abzugeben, mit der der Bewerber bestätigt, dass er die ILO-Mindestanforderungen an die Arbeitsbedingungen gemäß § 12 NTVergG einhält und nach § 4 NTVergG seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetztes zahlt (Erklärung einzureichen mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen).

  • Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit

    2.2.2. Bilanzen Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag Informationen über die Bilanzen sowie der Geschäftsbericht (Bilanz / GuV) des Bewerbers für das Geschäftsjahr 2023 (oder aktueller) vorzulegen (Nachweis mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen und Einreichung der geforderten Unterlagen).

  • Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit

    2.3.1 Mindestjahresumsatz und Bilanzen Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre anzugeben (Anlage 02a der Vergabeunterlagen). Sollten Ihnen die Zahlen für 2024 noch nicht vorliegen, tätigen Sie die Angaben bitte für die letzten drei Jahre. Es wird ein Mindestjahresumsatz in Höhe von 20. Mio. EUR gefordert. Als Beleg können Bankerklärungen, Jahresabschlüsse oder Auszüge von Jahresabschlüssen dienen. Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag die Jahresabschlüsse (Bilanz/GuV) der letzten 2 Jahre (2024 und 2023) sowie vorliegende Zwischenberichte aus 2025 (bspw. Halbjahres- und Quartalsberichte) der Bewerber vorzulegen (Anlage 02a der Vergabeunterlagen).

  • Gesamtjahresumsatz

    2.2.1. Mindestjahresumsatz Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre als Eigenerklärung anzugeben (Angabe mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen). Es wird für jedes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ein Mindestjahresumsatz in Höhe von 10 Mio. EUR gefordert.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Kontrolle durch Qualitätsprüfstellen

    2.3.3. Technische Ausrüstung Rechenzentrum / Qualitätssicherung Da die ausgeschriebene Gesamtbanklösung im Rechenzentrum des Auftragnehmers zu betreiben sind wird, ist mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis zu erbringen, dass die Infrastruktur der Rechenzentren mindestens den Standard Tier 3 extended (zumindest in den Teilbereichen SEC, POW, ORG) entspricht. Zum Nachweis des Standards ist mit dem Teilnahmeantrag ein entsprechendes Zertifikat (min. TSI Zertifizierung Level 3 extended oder Zertifizierung nach DIN EN 50600) vorzulegen (Nachweis mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen und Vorlage von Zertifikaten). Es ist außerdem in Textform darzustellen, welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung / Aufrechterhaltung (Wirksamkeitssicherung) des Standards Tier 3 extended (zumindest in den Teilbereichen SEC, POW, ORG) getroffen werden (Darstellung mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen).

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    2.3.1. Referenzen Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen, die nach Art und Umfang mit den ausgeschriebenen und in der Anlage 01 - Fachliche Eckpunkte beschriebenen Leistungen vergleichbar sind und innerhalb der letzten 10 Jahre erbracht wurden. Dabei ist der jeweilige Auftraggeber (ggf. anonymisiert) und dessen Branche zu benennen sowie eine Beschreibung der Leistung vorzunehmen und der Leistungszeitraum und der Aufwand in Personentagen zu benennen. Auf Anfrage des Auftraggebers muss der Bieter (vor der Aufforderung zur Angebotsabgabe) in der Lage sein, nähere Informationen zum jeweiligen Auftraggeber inkl. namentlicher Nennung eines Ansprechpartners sowie dessen Rufnummer zur Verfügung zu stellen, um eine Prüfung und Wertung der betreffenden Referenz zu ermöglichen. Es sollen maximal fünf geeignete Referenzen eingereicht werden. Hierfür ist das bereitgestellte Formular zu nutzen (Anhang A zu Anlage 02a der Vergabeunterlagen). Um geeignet zu sein, muss der Bewerber mit maximal fünf geeigneten Referenzen sämtliche als "Muss"-Anforderung gekennzeichneten Funktionalitäten mindestens einmal ausgeführt haben (Mindestanforderung). 2.4. Auswahlkriterien Sollten mehr als drei Bewerber die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen, erfolgt die Wertung / Auswahl der am besten geeigneten Bewerber nach Maßgabe der folgenden Auswahlkriterien und deren Gewichtung: Der Auftraggeber wird nach pflichtgemäßem Ermessen mindestens die drei (3) am besten geeigneten Bewerber (sofern vorhanden) als Bieter für das Verhandlungsverfahren auswählen. Eine Höchstzahl an Bietern wird nicht vorab festgelegt; die Gesamtzahl der Bieter, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, wird bei Abschluss des Teilnahmewettbewerbs von dem Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen festgelegt. Der Auftraggeber geht jedoch davon aus, dass nicht mehr als fünf geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der Bewertung der Referenzen: Die Bewertung der vom Bewerber eingereichten Referenzen erfolgt durch den Auftraggeber im Rahmen einer Gesamtbetrachtung unter Ausübung seines Beurteilungsspielraums. Dabei werden sämtliche vom Bewerber gemachten Angaben hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag und den zu vergebenden Leistungen bewertet. Der Bewerber hat mit der Summe der eingereichten Referenzen sämtliche als "Muss"-Anforderungen gekennzeichnete Funktionalitäten mindestens einmal ausgeführt. Für die Bewertung wendet der Auftraggeber folgendes Punktesystem pro eingereichter Referenz an: Die vom Bewerber eingereichte Referenz ist mit den zu vergebenden Leistungen - sehr gut vergleichbar (10 BP) - gut vergleichbar (8 BP) - befriedigend vergleichbar (6 BP) - ausreichend vergleichbar (4 BP) - unzureichend vergleichbar (2 BP) - nicht vergleichbar (0 BP) Für die Gesamtbewertung der Unternehmensreferenzen wird das arithmetische Mittel gebildet. Das bedeutet, dass sämtliche Bewertungspunkte addiert und durch die Anzahl der eingereichten Referenzen geteilt werden.

  • Technische Fachkräfte (Ausführung)

    2.3.2. Technische Kapazitäten Der Bieter muss erklären, dass er über ausreichende technische Fachkräfte / technische Stellen (technische Kapazitäten) verfügt, um die ausgeschriebenen Leistungen während der gesamten Vertragslaufzeit ordnungsgemäß und fristgerecht zu erbringen (Erklärung mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen). Dies umfasst ins-besondere die Bereitstellung der erforderlichen personellen Ressourcen sowie die notwendige Rechenzentrumsleistung.

  • Durchschnittliche Personalstärke

    2.3.4. Beschäftigtenzahl Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung vorzulegen, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (Erklärung mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen). Mindestanforderung ist, dass der Bewerber im Durchschnitt der letzten drei Jahre mindestens 250 Mitarbeitende beschäftigt hat. Teilzeitstellen werden entsprechend Ihres Beschäftigungsumfangs berücksichtigt.

  • Nachunternehmer-Anteil

    2.1.4.1. Bewerber- / Bietergemeinschaft Sofern der Teilnahmeantrag durch eine Bewerber- / Bietergemeinschaft abgegeben wird, ist anzugeben, wer die Mitglieder der Bewerber- / Bietergemeinschaft sind, welche Leistungen von welchem Mitglied der Bewerber- / Bietergemeinschaft übernommen werden und welches Mitglied die Bewerber- / Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Darüber hinaus ist zu erklären, dass die Mitglieder der Bewerber- / Bietergemeinschaft für Verbindlichkeiten, die den Mitgliedern der Bietergemeinschaft aus dem Vergabeverfahren oder im Auftragsfall gegenüber der NBank entstehen, gesamtschuldnerisch haften (§ 421 BGB) (Angabe / Erklärung mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen). 2.1.4.2. Einsatz von Dritten Mit dem Teilnahmeantrag ist anzugeben, welche Teile des Auftrags der Bewerber / Bieter als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, vgl. § 36 Abs. 1 Satz 1 VgV (Angabe mittels Anlage 02a und Anlage 08 der Vergabeunterlagen). Spätestens vor der Erteilung des Zuschlags sind von jedem Dritten / Unterauftragnehmer (auch: konzernverbundenen Unternehmen) folgende Nachweise und Erklärungen zu erbringen: Anlage 03 der Vergabeunterlagen, Anlage 04 der Vergabeunterlagen, Handelsregisterauszug, Anlage 08a der Vergabeunterlagen, Anlage 09 der Vergabeunterlagen. Sofern der Einsatz von Dritten / Unterauftragnehmern auch zum Nachweis der Eignung dient (Eignungsleihe), ist bereits mit dem Teilnahmeantrag Anlage 08a der Vergabeunterlagen einzureichen sowie sämtliche Nachweise / Erklärungen des Dritten / Unterauftragnehmers vorzulegen, die den zur Unterauftragsvergabe vorgesehenen Teil der Leistung betreffen. 2.1.4.3. Mehrfachbeteiligungen Im Falle von Mehrfachbeteiligungen einzelner Bewerber / Bieter / Dritter / Unterauftragnehmer (z. B. im Falle einer Beteiligung eines Unternehmens als Einzelbewerber / -bieter einerseits und als Unterauftragnehmer eines anderen Einzelbewerbers / -bieters andererseits) ist der Auftraggeber grundsätzlich gehalten, die Zulässigkeit dieser konkreten "Mehrfachbeteiligung" im Einzelnen unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls zu prüfen und zu bewerten. Diese Prüfung erfolgt insbesondere dahingehend, ob durch die Mehrfachbeteiligung ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb und den Wettbewerbsgrundsatz vorliegt. Abhängig von den konkreten Umständen des Einzelfalls kann eine Mehrfachbeteiligung verschiedene Konsequenzen haben, ggf. sogar den zwingenden Ausschluss von allen von der Mehrfachbeteiligung betroffenen Bewerbern / Bietern. Bewerber / Bieter sind daher aufgefordert, bei jeder Entscheidung über ihre Beteiligungs- und Einsatzform zu prüfen, ob und inwieweit eine Mehrfachbeteiligung vorliegt und diese zulässig ist. 2.1.4.4. Änderungen in der Struktur des Bewerbers / Bieters Bei Änderungen an gebildeten Bewerber- / Bietergemeinschaften und / oder am beabsichtigten Unterauftragnehmereinsatz (einschl. Eignungsleihe) während des Vergabeverfahrens hat der Bewerber / Bieter dies gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen. Der Auftraggeber ist grundsätzlich gehalten, die Zulässigkeit der konkreten Änderung im Einzelnen unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls zu prüfen und zu bewerten. Diese Prüfung erfolgt insbesondere dahingehend, ob durch die Änderung ein Verstoß gegen Vergabevorschriften vorliegt. Abhängig von den konkreten Umständen des Einzelfalls kann eine Änderung verschiedene Konsequenzen haben, ggf. sogar den zwingenden Ausschluss des betroffenen Bewerbers / Bieters. Bewerber / Bieter sind daher aufgefordert, bei jeder Entscheidung über Änderungen an gebildeten Bewerber- / Bietergemeinschaften und / oder am beabsichtigten Unterauftragnehmereinsatz (einschl. Eignungsleihe) während des Vergabeverfahrens zu prüfen, ob und inwieweit die beabsichtigte Änderung zulässig ist.

Sicherheit & Versorgung

  • Informationssicherheit / Geheimschutz

    2.1.5. Verschwiegenheitserklärung Mit dem Teilnahmeantrag ist die unterzeichnete Verschwiegenheitserklärung einzureichen (Anlage 04 der Vergabeunterlagen).

  • Informationssicherheit / Geheimschutz

    2.1.7. Erfüllung regulatorischer Anforderungen Durch den Dienstleister ist sicherzustellen, dass er über die für die NBank relevanten regulatorischen Anforderungen informiert ist und diese in der Gesamtbanklösung im Kontext der Gesamtbankstrategie abgebildet werden können. Hier zu nennen sind beispielhaft die aufsichtsrechtlichen Regelungen wie KWG, DORA, DSGVO, MaRisk, GWG, CRRIII sowie die Anforderungen aus dem EU-Geldwäschepaket, welche bis zum Jahr 2027 umgesetzt sein müssen. Darüber hinaus sind auch förderspezifischen Regelungen für die Umsetzung der Förderprozesse in der NBank wie z. B. die LHO und die VV-LHO zu berücksichtigen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung abzugeben, dass der Bewerber / Bieter diese bankenregulatorischen Anforderungen vollumfänglich erfüllen kann (Erklärung einzureichen mittels Anlage 02a der Vergabeunterlagen).

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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Diese Ausschreibung verlangt Nachweise zu Befähigung zur Berufsausübung, Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit, Technische & berufliche Leistungsfähigkeit, Sicherheit & Versorgung. Mit einem kostenlosen Firmenprofil gleichen wir die veröffentlichten Anforderungen automatisch mit Ihrem Profil ab — bei jeder Ausschreibung mit strukturierten Eignungskriterien. 14 Tage voller Zugang, keine Kreditkarte.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung fehlender Unterlagen möglich

    Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) zugelassen
  • Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung

    Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich insbesondere aus § 160 Abs. 3 GWB. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten darüber hinaus insbesondere die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier

    Angebote werden eingeholt

    2 Veröffentlichungen

  2. Vergabeergebnis

    Auftrag wurde zugeschlagen · 297 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer Finanz Informatik GmbH & Co. KG

Preiseinschätzung

Basierend auf 2.987 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 264.640 €
Median 498.532 €
Oberes Quartil 2.500.000 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

123.200.000 €
Geschätzter Wert
82,1× Branchen-Median (?)

Angebotsfrist 11.08.2025, 11:00 Uhr (abgelaufen)
Vergabenummer RE 2025.35
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch KI
Auftraggeber NBank
Standort Hannover, Niedersachsen
Veröffentlicht 11.07.2025
CPV-Codes (3) 72000000 · IT-Dienstleistungen
72263000 · IT-Dienstleistungen
48000000 · Software
(Was ist das?)
Erfüllungsort Hannover
Frist für Rückfragen 28.07.2025
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de) · ggf. archiviert
Nebenangebote nicht zugelassen

Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →
Ø Bieter in der Branche 6.6
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 60.776 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 90%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in IT & Digitalisierung mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 18.486 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 27%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Niedersachsen
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers NBank. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, Lüneburg

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

Zuletzt geprüft am 25.07.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Frist abgelaufen). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de: