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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle Grüne Vergabe

Entwicklung und Bau einer Industrieanlage zur Entsorgung von Munitionsaltlasten auf See

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) · 10117 · Berlin · Oberste Bundesbehörde

Vergabe-Ergebnis

🏆 Vergabe in 1 Los alle vergeben
  • Los 1 Vergeben
    Entwicklung und Bau einer Industrieanlage zur Entsorgung von Munitionsaltlasten auf See
    🏆 Dynasafe Demil Systems AB · Karlskoga
Auftragnehmer (3)
  • ABEKING & RASMUSSEN Schiffs- und Yachtwerft SE · Lemwerder Großunternehmen
  • Dynasafe Demil Systems AB · Karlskoga Mittleres Unternehmen
  • SeaTerra GmbH Geophysik & Kampfmittel Dienstleistungen GmbH · Wandlitz Mittleres Unternehmen
Eingegangene Angebote 1
Zuschlagsdatum 17.09.2026

Hinweis: Nicht alle Kerndaten wurden publiziert — die Vergabestelle hat diese Bekanntmachung ohne Vertragswert veröffentlicht.

⚡

Das Wichtigste auf einen Blick

KI-generiert
  • Entwicklung und Bau einer Industrieanlage zur Entsorgung von Munitionsaltlasten auf See.
  • Vergabeverfahren als Innovationspartnerschaft mit zwei Phasen: Forschung/Entwicklung und Leistungserbringung.
  • Umfasst Erkundung, Bergung, Aufbereitung und Entsorgung von Kampfmitteln auf See.
  • Hohe Anforderungen an Technik und Kapazitätserweiterung sind zu erfüllen.
  • Bewerber müssen innovative Lösungen für ein noch nicht marktreifes Produkt entwickeln.

KI-generierte Zusammenfassung der Bekanntmachung (KI-Transparenz) — maßgeblich ist die Original-Bekanntmachung.

Beschreibung

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), beabsichtigte, einen Auftrag über die Entwicklung und den Bau einer Industrieanlage zur Entsorgung von Munitionsaltlasten auf See innerhalb des Sofortprogramms „Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee“ zu vergeben. Zur Beräumung und Vernichtung von konventionellen Munitionsaltasten in Versenkungsgebieten ist ein Gesamtsystem (Industrieanlage) unter Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu entwerfen, das aus unterschiedlichen Hauptsystemen mit ausgereifter Technik besteht und die Möglichkeit bietet, die Kapazitäten in Zukunft zu steigern. Mit dem Gesamtsystem wird somit die Erkundung, Bergung, Aufbereitung und Entsorgung der Kampfmittel unmittelbar auf See beabsichtigt. Die Ausschreibung wurde als Innovationspartnerschaft durchgeführt. Die Innovationspartnerschaft ist ein spezielles Vergabeverfahren zur Entwicklung innovativer, noch nicht auf dem Markt verfügbarer Liefer-, Bau- oder Dienstleistungen und zum anschließenden Erwerb der daraus hervorgehenden Leistungen. Gemäß § 19 Abs. 8 VgV wird die Innovationspartnerschaft entsprechend dem Forschungs- und Innovationsprozess in zwei aufeinanderfolgenden Phasen strukturiert: 1) Einer Forschungs- und Entwicklungsphase (Definitionsphase), in welcher der Liefer- und Leistungsgegenstand mit dem AN definiert und spezifiziert wird. Dadurch wird der Leistungsgegenstand klar und nachvollziehbar formuliert, und 2) einer Leistungsphase, in der die aus der Definitionsphase spezifizierte Leistung (Konstruktion und Bau) erbracht wird. Ziel ist es, zum Ende der Innovationspartnerschaft eine Industrieanlage fertiggestellt zu haben und den AG in die Lage zu versetzen, diese gemäß den Anforderungen selbst oder durch einen Dritten zu betreiben.

Änderungen am Verfahren

1 Aktualisierung

Der Auftraggeber hat dieses Verfahren nach der Veröffentlichung angepasst.

  1. 📅 Frist verlängert📄 Unterlagen

    Infolge der 1. Präzisierung der Vergabeunterlagen und der damit verbundenen Verlängerung der Teilnahmefrist vom urpsrünglich 22.10.2024, 12:00 Uhr auf den 19.11.2024, 12:00 Uhr ergeben sich nachfolgend näher beschriebene Korrekturen der Bekanntmachung.

Maßgeblich ist stets die Original-Bekanntmachung beim Auftraggeber. Vollständiger Verfahrensverlauf →

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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Grüne Beschaffung
  • Wasser- und Meeresressourcen
Innovation
  • Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

Los 1 · Entwicklung und Bau einer Industrieanlage zur Entsorgung von Munitionsaltlasten auf See
  • Qualitative Zuschlagskriterien 80 %
    Qualität

    Im Rahmen der Zuschlagskriterien Nr. 2 bis Nr. 9 wird das Angebot in qualitativer Hinsicht bewertet. Bewertet werden in qualitativer Hinsicht die jeweils eingereichten Angebotsunterlagen, d.h. das jeweilige Konzept bzw. die Anforderungsanalyse und die Auftragswertschätzung (Konstruktion und Bau). Kriterium Nr. 2 – Qualität des Konzeptes „Querschnitt“ (Gewichtung 12 %) Kriterium Nr. 3 – Qualität des Konzeptes „Versorgung und Überwachung“ (9 %) Kriterium Nr. 4 – Qualität des Konzeptes „Erkundung und Bergung“ (9 %) Kriterium Nr. 5 – Qualität des Konzeptes „Aufbereitung“ (12 %) Kriterium Nr. 6 – Qualität des Konzeptes „Recycling/Entsorgung“ (12 %) Kriterium Nr. 7 – Qualität des Konzeptes „Logistik“ (6 %) Kriterium Nr. 8 – Anforderungsanalyse (8 %) Kriterium Nr. 9 – Auftragswertschätzung (Konstruktion und Bau) (12 %)

  • Preis Definitionsphase 20 %
    Preis

    Kriteriums Nr. 1 – Preis Definitionsphase

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter ORG-003 genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 160, 161 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden. Bieter müssen Vergaberechtsverstöße gegenüber der Kontaktstelle des Auftraggebers innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen bei der unter ORG-001 genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) gerügt haben, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber (o.g. Kontaktstelle) zu rügen. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt gemäß § 160 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. Ein Nachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB ist nach § 135 Abs. 2 GWB innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss, geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Bieter deren Angebote nicht berücksichtigt werden, werden grundsätzlich vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB informiert.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Vergabeergebnis Sie sind hier

    Auftrag wurde zugeschlagen · 676 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer (3) ABEKING & RASMUSSEN Schiffs- und Yachtwerft SE · Dynasafe Demil Systems AB · SeaTerra GmbH Geophysik & Kampfmittel Dienstleistungen GmbH

    1 Veröffentlichung

    • 26.09.2026 Original-Veröffentlichung aktuell

Preiseinschätzung

Basierend auf 77 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 252.000 €
Median 509.346 €
Oberes Quartil 841.000 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Stammdaten
Vergabenummer SPF3.02.BMUKN.2024.01
Verfahrensart Innovationspartnerschaft
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Sehr komplex KI
Auftraggeber Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)
Standort 10117, Berlin
Veröffentlicht 26.09.2026
CPV-Codes (4) 73300000 · Forschung und Entwicklung
90523100 · Abwasser, Abfall und Umwelt
71350000 · Architektur und Ingenieurwesen
76521000 · Erdöl- und Gasdienstleistungen
(Was ist das?)
Angebote 1
entspricht Branchen-Schnitt (Ø 2,8)
Erfüllungsort Berlin
Laufzeit 8 Monate
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de) · ggf. archiviert
Vergabeberatung
Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich · Jülich

Alert für ähnliche Ausschreibungen
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Auftragnehmer (3) (?)
  • ABEKING & RASMUSSEN Schiffs- und Yachtwerft SE Großunternehmen
  • Dynasafe Demil Systems AB Mittleres Unternehmen
  • SeaTerra GmbH Geophysik & Kampfmittel Dienstleistungen GmbH Mittleres Unternehmen
Vertrag 17.09.2026

Ø Bieter in der Branche 2.8
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 4.877 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 88%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Energie & Umwelt mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 11.081 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung 1%
KMU-Bieteranteil 52%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Berlin
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes, Bonn

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 4/5 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Zuschlagswert

Zuletzt geprüft am 27.09.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Vergeben). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de:

Diese Vergabe ist abgeschlossen. Aktuelle, noch offene Ausschreibungen in dieser Branche:

Vergabestelle

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) · 10117

✉ meeresschutz@bmukn.bund.de
☎ +49 30 18 305-0