Pflege und Weiterentwicklung des Deutschen Verwaltungsdiensteverzeichnisses
FITKO (Föderale IT-Kooperation) AöR · Frankfurt am Main · Hessen
Beschreibung
Die FITKO ist zum 1. Januar 2020 als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) in gemeinsamer Trägerschaft des Bundes und der Länder in Frankfurt am Main gegründet worden. Die FITKO bildet als kleine und agile Organisation den operativen Unterbau des IT-Planungsrats und unterstützt diesen organisatorisch und fachlich sowie bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Die FITKO soll die föderalen Aktivitäten zur Digitalisierung der Verwaltung bündeln, die Koordinierung und das Controlling der Projekte und Produkte des IT-Planungsrats verantworten, die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) koordinieren sowie die föderale IT-Architektur weiterentwickeln. Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV) ist eine Infrastrukturkomponente für die sichere und verlässliche Adressierung von Behördendiensten. In diesem Verzeichnisdienst können technische Verbindungsdaten von Online-Diensten der öffentlichen Verwaltung hinterlegt werden, die zu ihrer Adressierung und Nutzung benötigt werden. Auskunftssuchende und Nutzer des DVDV sind in erster Linie Fachverfahren und Online Dienste, keine menschlichen Nutzer. Im Kontext vom DVDV ist ein Fachverfahren ein (Teil von einem) Computerprogramm, das Geschäftsprozesse innerhalb der Öffentlichen Verwaltung abbildet. Fachverfahren vernetzen inzwischen mehr als 39.000 Behörden in Bund, Ländern und Kommunen deutschlandweit ca. 800 Dienste (z. B. Beantragung eines Ausweisdokuments). Das DVDV bildet eine Basis für den Datenaustausch verschiedener Fachverfahren im deutschen Verwaltungsraum und hat damit die Funktion einer zentralen Registrierungsstelle für Online Dienste der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Es trägt zum Aufbau von rechtsverbindlicher, elektronischer Kommunikation von und mit Behörden über die vorhandenen Fachverfahren auf höchstem Sicherheitsniveau bei. Im Leistungszeitraum sind die Voraussetzungen zu schaffen, um DVDV als Produkt des IT Planungsrats verlässlich weiterzuführen. Dazu ist die funktionale und tec
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KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: IT & Digitalisierung
Auftragsgegenstand ist die Pflege und Weiterentwicklung des Deutschen Verwaltungsdiensteverzeichnisses (DVDV), einer Infrastrukturkomponente für die sichere Adressierung von Behördendiensten.
Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.
Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
„Die Leistungen werden im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach § 119 Abs. 5 GWB, § 17 VgV vergeben. Es gelten die Bestimmungen des Teils 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Das bedeutet: Zunächst wird ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs ist die Prüfung der Eignung zur Erbringung der jeweiligen Leistungen (Fachkunde und Leistungsfähigkeit) und das nicht Vorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB des Bewerbers. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden vier geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, sofern eine ausreichende Anzahl geeigneter Bewerber vorhanden ist. Es werden nur diejenigen Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert, die die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen. Ferner können die Bewerber weitere bewertungsrelevante Anforderungen erfüllen, für die von der Auftraggeberin Punkte gemäß den in Anlage_13_Formularkonvolut_FITKO.docx, Formular 3: Eigenerklärung zur Eignung, Ziff. 3.2 "Unternehmensreferenzen" aufgestellten Maßstäben vergeben werden. Sofern mehr als vier Bewerber die von der Auftraggeberin aufgestellten und bekanntgemachten Anforderungen an die Eignung erfüllen, nimmt die Auftraggeberin eine Auswahl anhand der bekanntgemachten Bewertungskriterien vor: Die vier Bewerber mit den meisten Punkten werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Bei Punktgleichstand zwischen den letztplatzierten wird gelost. Wenn sich nicht vier geeignete Bewerber qualifizieren, können auch weniger Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Nach Ablauf der Angebotsfrist werden die indikativen Angebote von der Vergabestelle geprüft. Über die Inhalte der Angebote kann dann verhandelt werden. Nach den Verhandlungen werden unter Umständen die Vergabeunterlagen angepasst und dann finale Angebote abgefordert. Es können auch mehrere Verhandlungsrunden durchgeführt werden.“
4–4 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich
Preiseinschätzung
Basierend auf 1.364 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
Verfahrensverlauf
Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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1 Veröffentlichung
- 30.06.2025 Original-Veröffentlichung aktuell
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