Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Bauwesen & Infrastruktur
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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle KMU-geeignet Grüne Vergabe

Leistungen der Objektplanung Gebäude für den Neubau CAMPUS der Generationen in der Frobenstraße 27-29, 10783 Berlin Tempelhof-Schöneberg

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin · Berlin · Berlin · Kommunaler Auftraggeber

Angebote bis 30.11.2026, 10:00 Uhr (noch 25 Tage)

Teilnahme- bzw. Angebotsfrist
30.11.2026, 10:00 Uhr
noch 25 Tage
Auftragswert
nicht veröffentlicht
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Veröffentlicht
29.10.2026
Zu den Vergabeunterlagen auf meinauftrag.rib.de

Aktuell laufen 87 Ausschreibungen in „Architektur und Ingenieurwesen" in Berlin. Neue davon jeden Morgen per E-Mail:

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Beschreibung

Der Auftrag beinhaltet Architektenleistungen gemäß HOAI, Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume. Beabsichtigt ist die stufenweise Vergabe der Leistungsphasen (LP) 2 bis 9 gemäß § 34 HOAI ganz oder teilweise einschließlich besonderer Leistungen. Mit Vertragsschluss werden die LP 1 bis 2 gemäß § 34 HOAI beauftragt. Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten nach DIN 276 von rund 14,479 Mio. € brutto vorgegeben. Die Kostenobergrenze darf nicht überschritten werden. Für die anrechenbaren Kosten werden die Kostengruppen 300 mit 8,43 Mio. € brutto und 400 mit 2,566 Mio. € brutto zugrunde gelegt. Auf dem Grundstück Frobenstraße 27–29 in Berlin-Schöneberg soll der „CAMPUS der Generationen“ als Haus des Gemeinwesens entstehen. Ziel ist die fachämter- und trägerübergreifende Bündelung sozialer, kultureller, beratender und gesundheitlicher Angebote zu einem niedrigschwelligen Ort für das Quartier. Das Grundstück umfasst zwei Flurstücke mit insgesamt ca. 3.395 m². Die bestehende „Villa Schöneberg“ aus den 1960er Jahren mit ca. 480 m² BGF wird vollständig zurückgebaut; schadstoffhaltige Bauteile sind fachgerecht zu entsorgen. Auf dem rückwärtigen Grundstücksteil befindet sich ein Spiel- und Bolzplatz, der in einer gesondert finanzierten, eng abzustimmenden Maßnahme neu hergestellt wird. Der Bestandsschutz ist während der Umsetzung zu berücksichtigen. Nach der Grundstücksneuordnung entsteht auf dem straßenseitigen, ca. 1.386 m² großen Grundstück des Jugendamtes ein Neubau mit ca. 2.611 m² BGF und ca. 1.632 m² Nutzfläche. Der Neubau soll ohne Untergeschoss errichtet und unter Berücksichtigung der Bauflucht an die fünfgeschossige Bebauung Frobenstraße 26 angeschlossen werden. Ziel ist eine städtebaulich überzeugende und wirtschaftliche Grundstücksausnutzung. Im Gebäude werden folgende Nutzungen zusammengeführt: • Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Villa Schöneberg“ (KJFE), • Erziehungs- und Familienberatung Pestalozzi-Fröbel-Haus (EFB), • Stadtteilkoordination Schö

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KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Gegenstand ist die Planung und Realisierung des Neubaus „CAMPUS der Generationen“ mit Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß § 34 HOAI sowie besonderen Leistungen wie Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Raumbuch und ökologischem Gesamtkonzept.
  • Das Verfahren ist zweistufig: Im Teilnahmewettbewerb werden nach Prüfung der Mindestanforderungen drei Büros anhand veröffentlichter qualitativer Auswahlkriterien ausgewählt.
  • In der zweiten Stufe ist eine Ideenskizze mit Raumaufteilung, Erschließungskonzept und Mehrfachnutzung einzureichen, die nicht mit dem Teilnahmeantrag abzugeben ist.
  • Die Leistungen werden stufenweise beauftragt, der Beginn ist für April 2027 vorgesehen und die Fertigstellung der Baumaßnahme bis 30.06.2031.
  • Für die Angebotsvorbereitung ist die enge Abstimmung mit dem Straßen- und Grünflächenamt sowie die gesonderte Vergabe von Tragwerksplanung, Technischer Ausrüstung, Projektsteuerung und Freianlagen zu berücksichtigen.

Gegenstand ist die Objektplanung Gebäude für den Neubau „CAMPUS der Generationen“ in der Frobenstraße 27–29 in Berlin-Schöneberg, ein Haus des Gemeinwesens mit ca. 2.611 m² BGF, mit Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß § 34 HOAI ganz oder teilweise sowie besonderen Leistungen; die Kostenobergrenze beträgt 14,479 Mio. €.

Hinweis nach EU AI Act Art. 50: automatisiert von einem KI-Modell erstellt — ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen. Mehr ▾

Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Grüne Beschaffung
  • Verschmutzungsvermeidung

Kriterium der Vergabestelle: „kosten-lebenszyklus“

Soziale Kriterien
  • Barrierefreiheit für alle
Innovation
  • Produkt-Innovation
Barrierefreiheit
  • Barrierefreiheit berücksichtigt
Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

3–3 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich · Zuschlag ohne Verhandlung möglich

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

  • Honorar 27 %
    Kosten

    Honorarangebot für Gesamtleistung einschließlich besonderer Leistungen, Nebenkosten und Berücksichtigung von Zu- und / oder Abschlägen

  • Funktionale Zonierung 17,5 %
    Qualität

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Funktionale Zonierung anhand der Merkmale - Trennung bzw. Verknüpfung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereichen in Bezug auf die Nutzer:innengruppen, - Räume für Mehrfachnutzung sind so erschlossen und verortet, dass ohne bauliche und organisatorische Widersprüche eine Nutzung möglich ist. Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar); der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.

  • Erschließungskonzept 17,5 %
    Qualität

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Erschließungskonzept anhand der Merkmale - Horizontale Erschließung, kurze, logische Wegeführung - Vertikale Erschließung, sinnvolle Lage von Aufzügen/Treppen - Orientierung und Nutzerströme, intuitives Auffinden der Funktionen, klare Trennung von Nutzer:innengruppen, - Barrierefreiheit, stufenlose Erreichbarkeit - Rettungs- und Fluchtwege, Grundprinzip der Wegeführung im Entwurf plausibel erkennbar Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar); der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.

  • Architektonisches Raumgefüge 17,5 %
    Qualität

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Architektonisches Raumgefüge anhand der Merkmale - Qualität der Raumproportionen, stimmiges Verhältnis von Breite, Länge, Höhe, - Raumabfolge und - hierarchie, nachvollziehbare Reihung, klare Haupt- und Nebenräume, - Blickbeziehungen, gezielte Sicht- und Wegebezüge, - Innen- und Außen- Übergänge, Anbindung zur Straße und zum Innenhof. Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar); der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.

  • Umsetzung Raumprogramm 10,5 %
    Qualität

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Konzeptionelle Umsetzung des Raumprogramms anhand der Merkmale - Vollständigkeit des Raumprogramms, - Gesamtflächeneffizienz, Verhältnismäßigkeit des Baukörpers, - Aufgabenverständnis, schlüssige Übersetzung der Aufgabenstellung in ein Konzept. Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar); der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.

  • Darstellung und Kommunikation 7 %
    Qualität

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Darstellung und Kommunikation anhand der Merkmale - Plangrafik und Lesbarkeit, klare, verständliche Darstellung, - Konzepterläuterung, nachvollziehbare Vermittlung der Entwurfsidee. Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar); der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.

  • Stundensätze 3 %
    Kosten

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Befähigung zur Berufsausübung

  • Eintragung Berufsregister

    Mindeststandard: Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 44 VgV
    Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zur beruflichen Qualifikation des Bewerbers als "Architekt" für die Objektplanungsleistungen Gebäude zu erbringen. Der Nachweis ist im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durch Vorlage der Urkunde der entsprechenden Architektenkammer über die Eintragung in die Liste "Architekt" oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder einer Verwaltungsbehörde des Ursprungs- und Herkunftslandes zu führen.

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit

    Mindeststandard: Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV
    Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR für Personen- und 3.000.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.

    Ganze Anforderung lesenWeniger anzeigen

    Es ist auch eine Eigenerklärung im Bewerbungsbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.

    Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen.

    Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

    Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
    Im Fall von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist es ausreichend, wenn der Hauptauftragnehmer den Nachweis ausreichender Deckungssummen vorlegt.

  • Durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz

    Mindeststandard: Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV
    Der Teilnahmeantrag wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, wenn der mittlere Jahresumsatz für vergleichbare Tätigkeiten in den letzten 3 Jahren (2023, 2024 und 2025) nicht mindestens 350.000 Euro netto beträgt. Sofern der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Vergabestelle die Umsätze anhand einer Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder durch entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder durch entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen nachzuweisen.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    Angaben zu den Referenzprojekten nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV

    Alle geforderten Angaben sind im Bewerbungsbogen zu machen. Ein Verweis auf die Anlage ist nicht ausreichend!
    Werden nicht alle Referenzen in diesem Bewerbungsbogen benannt (z.B. bei Bewerbergemeinschaften oder Nachunternehmern), bitte auf den entsprechenden Bewerbungsbogen verweisen.
    Es werden maximal 2 Referenzen gewertet. Werden mehr Referenzen angegeben, wird der Bewerber um Aufklärung gebeten, welche der eingereichten Referenzen in die Bewertung einbezogen werden sollen.

    Ganze Anforderung lesenWeniger anzeigen

    Die Bewertung eines Referenzprojekts erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis i) erfüllt sind: Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 35 Pkt. bewertet.

    a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerbungsbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.)

    b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.

    c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.

    d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 10 Jahre zurückliegen, d. h. die Übergabe an den Bauherrn (Abschluss LPH 8 gem. § 34 HOAI) muss bereits erfolgt sein und darf max. 10 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung).

    e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-8 gem. § 34 HOAI erfüllt worden sein.

    f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Neubau eines öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Gebäudes handeln.

    g) Bei mindestens einem der Referenzprojekte muss es sich um ein öffentlich gefördertes Bauvorhaben oder Projekt mit besonderen Fördermittelanforderungen handeln.

    h) Bei der Referenz handelt es sich um eine flexible bzw. multifunktionale Nutzung von Räumen (z. B. Mehrfachnutzung, variable Raumkonzepte, gemeinschaftliche Flächennutzung) in der Umsetzung eines komplexen Raum- und Funktionsprogramms.

    i) Bei mindestens einer der beiden Referenzen handelt es sich um Baukosten (KG 300 + 400) von mindestens 8 Mio. € netto.

    Zu jeder angegebenen Referenz (Objektplanung Gebäude) ist eine Referenzdarstellung auf max. 2 Seiten (DIN-A3) mit aussagekräftigen Darstellungen (Projektbezeichnung und Standort, Auftraggeber, Art der Nutzung, Kurzbeschreibung der Planungsaufgabe, Brutto-Grundfläche (BGF), Baukosten (KG 300 + 400), Planungs- und Fertigstellungszeitraum, erbrachte Leistungsphasen und eigener Leistungsanteil von der vorgesehenen Projektleitung, Beschreibung der Mehrfachnutzung und funktionalen Organisation, Beschreibung der Nachhaltigkeitsmaßnahmen, Angaben zu Fördermitteln (falls zutreffend) beizufügen.
    Die Bewertung erfolgt anhand der eingereichten Darstellungen / Datenblätter der Referenzen durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar); der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Auswertung der Teilnahmeanträge zu beteiligen. Die Einteilung der Wertungsstufen wird durch das Gremium nach fachlicher Einschätzung auf der Grundlage der im jeweiligen Kriterium aufgeführten Unterkriterien festgelegt.

    2.1 (max. 7 Pkt) – Vergleichbarkeit der Bauaufgabe anhand der Merkmale:

    • Vergleichbare Nutzung (Jugend-, Familien-, Bildungs-, Kultur- oder Gemeinschaftseinrichtung)
    • ähnliche Projektgröße (BGF und Baukosten)
    • mehrere Nutzergruppen in einem Gebäude
    • Planung von mehrfach genutzten Räumen

    2.2 (max. 8,75 Pkt) – Raum- und Nutzungskonzept anhand der Merkmale:

    • Schlüssigkeit des Raumprogramms, funktionale Anordnung und Nutzbarkeit der Räume
    • funktionale Zonierung und Mehrfachnutzung, Trennung bzw. Verknüpfung, Vermeidung funktionaler und organisatorischer Konflikte
    • Flexibilität der Raumstrukturen, variable Nutzung, Anpassungsfähigkeit

    2.3 (max. 8,75 Pkt) – Erschließung und architektonische Qualität anhand der Merkmale:

    • Qualität des Erschließungskonzepts, Orientierung, Wegeführung, Barrierefreiheit
    • Qualität des Raumgefüges, Raumproportion, Raumabfolge, Innen-/Außenbezug

    2.4 (max. 7 Pkt) – Nachhaltigkeit und Klimaschutz:
    7 Punkte - anerkannte Zertifizierung (QNG, BNB)
    4 Punkte - nachgewiesene Einzelmaßnahme ohne Zertifizierung (ressourcenschonende Bauweise)
    1 Punkte - nur benannt kein Nachweis
    0 Punkte - keine Angaben
    2.5 (max. 3,5 Pkt) – Eigener Leistungsanteil von der vorgesehenen Projektleitung
    3,5 Punkte - alle Leistungsphasen 2-8 Lph
    2,5 Punkte - wesentliche Leistungsphasen, z.B. 2-5 LPh
    1 Punkte - nur Teilleistung / Zuarbeit
    0 Punkte - keine Eigenleistung nachgewiesen

    Bewertung durch das Gremium: Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium Punkte bis zur maximal für das Kriterium angegebenen Punktzahl je Referenz; die Einteilung der Zwischenschritte liegt im Ermessen des Gremiums. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und anschließend werden die Mittelwerte der beiden Referenzen addiert. Fehlende Referenzblätter werden mit 0 Pkt. bewertet und fließen in die Bildung des Mittelwertes ein.

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    Mindeststandard: Mit dem Teilnahmeantrag ist ein Nachweis zu erbringen, dass das Büro Erfahrungen mit nachhaltigem Bauen aufweisen kann. Es sind Referenzen zu benennen, die jeweils eine oder mehrere der nachfolgenden Eigenschaften erfüllen (der Nachweis kann mit einer oder mehreren Referenzen erbracht werden). Ein Teilnahmeantrag wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, wenn er nicht mindestens 3 Punkte durch die folgenden Kriterien erreicht:

    • Erfolgreich durchgeführte Gebäudezertifizierung nach BNB oder DGNB (3 Punkte)
    • Laufende Gebäudezertifizierung nach BNB oder DGNB (2 Punkte)
    • Erfahrungen in der Durchführung einer Lebenszyklusberechnung (LLC) (1 Punkt)
    • Erfahrungen in der Durchführung einer Ökobilanzberechnung (LCA) (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf Graue Energie bei Baustoffauswahl (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf Schadstoffvermeidung bei Baustoffauswahl (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf Recyclingfähigkeit/-quote bei Baustoffauswahl (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf Trennbarkeit/ Rückbaufähigkeit von Konstruktionen (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf ressourcenschonendes Bauen (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf zirkuläres Bauen, C2C (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf energieeffizientes Bauen (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf Gebäudebegrünung, Biodiversität und Mikroklima (1 Punkt)
    • Projekt mit Themenschwerpunkt auf Holz-/ Holzhybrid-Bau (1 Punkt)
    • Fortbildung der Geschäftsführung oder Projektleitung zu einem der obenstehenden Themengebieten (mind. 8 Stunden einzeln oder kumulativ, anerkannt von der jeweiligen Architektenkammer) (0,5 Punkte)
  • Ausbildungs-/Berufsqualifikation des Personals

    Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern nach § 46 Absatz 3 Nr. 2 VgV

    Mindeststandard: Der Teilnahmeantrag wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen.
    Denn die für die Erbringung der Leistung als fachlich Verantwortliche benannten, müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl. Ing./ Dipl.-Ing. FH bzw. Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder als Bachelor an Universitäten oder Fachhochschulen aufweisen. Ferner wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, wenn der/die Bauleiter/in nicht über persönliche Referenzerfahrung in der Objektüberwachung, insbesondere in der Leistungsphase 8, verfügt und diese nachweist.

    Ganze Anforderung lesenWeniger anzeigen

    Auswahlkriterium:
    Insgesamt können 30 Punkte erreicht werden. Der Nachweis über die realisierten Referenzprojekte kann mit einer oder mehreren Projekten erbracht werden.
    Die Projektleitung verfügt über:
    1.1 (5 Pkt*) - 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt oder Architektin (nach Diplom oder gleichwertig)
    1.2 (4 Pkt) - ein realisiertes Referenzprojekt, bei dem es sich um einen Neubau für soziale Zwecke (z.B. Kita, Jugendeinrichtung, Nachbarschaftszentrum o.ä.) handelt
    1.3 (3 Pkt) - ein realisiertes Referenzprojekt, wo mind. die Leistungsphasen 2 - 8 bearbeitet wurden
    1.4 (3 Pkt) - ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 brutto) von mind. 5 Mio. €

    Die stellvertretende Projektleitung verfügt über:
    1.5 (5 Pkt*) - 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt oder Architektin (nach Diplom oder gleichwertig)
    1.6 (2 Pkt) - ein realisiertes Referenzprojekt, bei dem es sich um einen Neubau für soziale Zwecke (z.B. Kita, Jugendeinrichtung, Nachbarschaftszentrum o.ä.) handelt
    1.7 (1 Pkt) - ein realisiertes Referenzprojekt, wo mind. die Leistungsphasen 2 - 8 bearbeitet wurden
    1.8 (2 Pkt) - ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 brutto) von mind. 2,5 Mio. €

    1.9 (5 Pkt*) - Der Bauleiter oder die Bauleiterin verfügt über 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt oder Architektin bzw. Objektplaner oder Objektplanerin Gebäude (nach Diplom oder gleichwertig).

    [* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/120 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 10 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.]

  • Durchschnittliche Personalstärke

    Mindeststandard: In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerbenden werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 3 Mitarbeiter mit Hochschulabschluss in Architektur o.ä. nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % dieser Mitarbeitenden nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 3 Mitarbeitende mit Hochschulabschluss in Architektur o.ä. sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung fehlender Unterlagen möglich

    Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) verpflichtend
  • Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung

    Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs. 1 GWB gegen die Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB verstoßen hat oder gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies auf Grund eines Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier noch 25 Tage

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    1 Veröffentlichung

    • Frist 30.11.2026 Original-Veröffentlichung · in oev + TED EU aktuell

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  2. Wertung

    nach Ablauf der Angebotsfrist

  3. Vergabeergebnis

    Vergabeergebnis noch nicht veröffentlicht

Preiseinschätzung

Basierend auf 6.975 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 144.929 €
Median 396.501 €
Oberes Quartil 1.054.128 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Vergabeunterlagen

Direkt beim Original-Portal abrufbar.

Stammdaten
Angebotsfrist 30.11.2026, 10:00 Uhr (noch 25 Tage)
Vergabenummer TW-frob27_CdG-OBJ
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch KI
Auftraggeber Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Standort Berlin, Berlin
Veröffentlicht 29.10.2026
CPV-Codes (2) 71240000 · Architektur und Ingenieurwesen
71200000 · Architektur und Ingenieurwesen
(Was ist das?)
Erfüllungsort Berlin
Laufzeit 08.04.2027 – 30.06.2031
Rückfrage an die Vergabestelle stellen über die Bieterkommunikation im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de)
Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →
Vergabe-Status (?)
Verfahren laufend
Angebotsfrist läuft noch

Ø Bieter in der Branche 4.2
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 303.981 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 112.853 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 41%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Berlin
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Landes Berlin, Berlin

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 4/5 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Auftragswert

Zuletzt geprüft am 30.10.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Bekanntmachung über die zentrale Vergabeplattform des Bundes. Vollständige Vergabeunterlagen und Angebotsabgabe auf der Original-Plattform der Vergabestelle: