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Bildungswege und berufliche Situation der Lehrenden in der Fachrichtung Pflege

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) · Bonn · Nordrhein-Westfalen

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Beschreibung

Der steigende Bedarf an qualifizierten Pflegefachpersonen führt zu einem steigenden Bedarf an qualifizierten Lehrpersonen. Hinzu kommt die zunehmende Zahl der in den Ruhestand gehenden Jahrgänge, die den Bedarf an qualifizierten Pflegefachpersonen und qualifizierten Lehrpersonen erhöht. Beides ist von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz. Ein gutes Lehrpersonen-Auszubildenden-Verhältnis ist ein zentrales Element einer hochwertigen Ausbildung. Das in § 9 Absatz 2 PflBG als Mindestvorgabe genannte Verhältnis des hauptberuflichen Lehrpersonals von aktuell einer Vollzeitstelle auf 20 Ausbildungsplätze wird, so der 2. Bericht der Ausbildungsoffensive Pflege, in einigen Bundesländern sogar unterschritten. Der Mangel an Lehrpersonal in der Fachrichtung Pflege macht sich auch bereits heute an den Pflegeschulen bemerkbar. So zeigen Daten der ersten Erhebungswelle 2022/2024 aus dem BIBB-Pflegepanel, dass zwei Drittel der befragten Pflegeschulen (n=902) Unterstützungsbedarfe in der Akquise von Lehrpersonal sehen. Das genaue Ausmaß des Problems lässt sich jedoch aufgrund einer noch fehlenden verlässlichen bundesweiten Datengrundlage aktuell kaum bestimmen. Vor diesem Hintergrund zielt der vorliegende Forschungsauftrag darauf ab, mit einem Mixed-Method Ansatz umfassende Erkenntnisse über die Lehrerausbildung, die berufliche Situation Lehrender der Fachrichtung Pflege, die infrastrukturelle und personelle Ausstattung der Pflegeschulen sowie den zukünftigen Bedarf an Lehrpersonal zu gewinnen. Aus diesen Erkenntnissen sollen politische, praktische und wissenschaftliche Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die zu einer Verbesserung der Situation der Lehrenden und der Pflegeschulen sowie zu einem Ausbau der Studienplätze für Lehrende an Pflegeschulen beitragen und die Attraktivität des Pflegelehrberufs steigern.

Vergabe-Ergebnis

🏆 Auftragnehmer Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
💶 Zuschlagswert 1.849.216 €
👥 Eingegangene Angebote 3
📅 Zuschlagsdatum 05.11.2024

Eingegangene Angebote

Welcher Bieter den Zuschlag erhalten hat, ist im Vergabeergebnis nicht aufgeführt — siehe Vergabe-Status in der Sidebar.

— Bieter nicht öffentlich gemeldet — 1.849.216 €

Verfahrensverlauf

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  1. Ausschreibung

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    Auftrag wurde zugeschlagen · 57 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
    Zuschlagswert 1.849.216 €

    1 Veröffentlichung

    • 26.11.2024 Original-Veröffentlichung aktuell

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Preiseinschätzung

Basierend auf 164 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 290.825 €
Median 542.332 €
Oberes Quartil 1.025.406 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

1.849.216 €
Zuschlagswert

Verfahrensart Offenes Verfahren
Schwierigkeit Mittel
Standort Bonn, Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht 26.11.2024
CPV-Code 73100000
Forschung und Entwicklung (Was ist das?)
Angebote 3
entspricht Branchen-Schnitt (Ø 2,8) (?)

Auftragnehmer (?)
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
Vertrag 05.11.2024

Ø Bieter in der Branche 2.8

Historischer Durchschnitt aus 4.181 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 89%

Anteil der erfassten Verfahren in Bildung & Forschung mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 11.379 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung 2%
KMU-Bieteranteil 53%

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Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Bonn

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

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