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Klassik Stiftung Weimar, Goethe-Nationalmuseum Weimar: Ensemble Goethe-Wohnhaus | Denkmalgerechte Instandsetzung und Museale Neukonzeption, Fachplanung Technische Ausrüstung Referenznummer der Bekanntmachung: B23.20820
Klassik Stiftung Weimar · Weimar · Thüringen
Beschreibung
Das „Ensemble Goethe-Wohnhaus“ ist Teil des Nationalmuseums und besteht aus den (vor-) goethezeitlichen Gebäuden Goethes Wohnhaus, den beiden benachbarten Vulpiushäusern, dem Gartenpavillon und dem Steinpavillon, sowie dem Torhaus. Weiterhin ist der Hausgarten Teil des Projektes. Trotz stetiger Pflege und laufendem Bauunterhalt bedürfen die einzelnen Gebäude des Ensembles einer grundständigen Überarbeitung. Diese soll mit einer Neukonzeption der musealen Präsentation und Inszenierung des Wohnhaus- Komplexes verbunden werden, die einer stark veränderten Besucherschaft ebenso gerecht werden muss wie veränderte Perspektiven auf Goethe und die deutsche Geschichte, Anforderungen durch Digitalisierung, Inklusion und sonstige Anforderungen an moderne Museums- und erinnerungskulturelle Konzepte. Auch neue Erkenntnisse über historische Zeitschichten, die Einrichtung und Nutzung der Räume sowie der Sammlungsbestände fließen in die Neukonzeption ein. Die Klassik Stiftung Weimar plant daher die Denkmalgerechte Instandsetzung und museale Neukonzeption des Ensembles Goethe-Wohnhaus. Im Zuge der Instandsetzung sollen die Gebäude dabei auch an einen zeitgemäßen technischen Standard angepasst werden. Hierfür werden im Denkmalbereich erfahrene und konzeptionell starke Planer in verschiedenen Fachdisziplinen gesucht. Die im 20. Jahrhundert entstandenen Museumsanbauten (1913er Sammlungsbau und 1935er Museumsanbau) gehören nicht zu der geplanten Maßnahme, müssen aber als untrennbar mit dem Gesamtensemble und seiner Geschichte verstanden werden. An den baulichen Schnittstellen sind diese Gebäude mit zu betrachten. Basierend auf der Kostenschätzung vor Planungsbeginn aus der Machbarkeitsstudie für das Projekt Ensemble Goethe-Wohnhaus - Denkmalgerechte Instandsetzung und Museale Neukonzeption wird ein voraussichtlicher Gesamtumfang von 17,2 Mio. € (brutto) für die Kostengruppen 200-600 (DIN 276) ermittelt. Für die Kostengruppe 400 werden hiervon ca. 3.112.000 € (brutto) veranschlagt. Der B
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KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Bauwesen & Infrastruktur
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ausschreibung für Fachplanung Technische Ausrüstung im Rahmen der Instandsetzung und Neukonzeption des Goethe-Wohnhauses in Weimar.
- Gesamtkosten der Maßnahme ca. 17,2 Mio. €, davon ca. 3,1 Mio. € für technische Ausrüstung.
- Erforderlich sind nachweislich erfahrene und konzeptionell starke Planer im Denkmalbereich.
- Baubeginn ist für Anfang 2026 geplant, Erfüllungsort ist Weimar.
- Bewerber müssen die Anforderungen der HOAI 2021 für Ingenieurleistungen der technischen Ausrüstung erfüllen.
Gesucht werden erfahrene Planer für die denkmalgerechte Instandsetzung und museale Neukonzeption des Goethe-Wohnhauses in Weimar.
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Ergänzende Informationen
3 Veröffentlichungen
- 03.08.2026 Ergänzende Informationen
- 02.07.2026 Die Planungsleistung aus der Leistungsphase 3 wird punktuell an neue Erkenntnisse und besondere Situationen der Ausstellungsplanung angepasst bzw. Änderungen auf Umsetzbarkeit überprüft. /Das Erstellen von Wandabwicklungen und das detaillierte Abstimmen von Leitungsführungen sind keine Grundleistungen nach HOAI. Hierfür wird zusätzlicher Planungsaufwand nötig. Dies ist begründet durch den Status des Gebäudes als UNESCO-Welterbe und Einzeldenkmal. Die Eingriffe ins Bauwerk sind mit den Denkmalbehörden abzustimmen und müssen auf das notwendige Mindestmaß reduziert werden. Dies ist möglich durch gezielte Reduzierung von Leitungswegen oder das Bestimmen sinnvoller Leitungswege, z.B. hinter Sockelleisten, Suchen von Altschlitzen etc. Dies sowie die Darstellung in Wandabwicklungen sind zusätzlich zu vergütender Planungsaufwand. Das Erstangebot wurde intensiv nachverhandelt. Eine Gegenrechnung der KSW kann hierbei jedoch nur bedingt als Maßstab verwendet werden, da wir als Bauherren den tatsächlichen Aufwand für die Planer letztendlich nicht vollends bestimmen oder gar vorgeben können. Der AG hat das Erstangebot dennoch nach unten korrigiert. Weiterhin wurde statt einer Stundenabrechnung ein Pauschalsatz pro Raum vereinbart. Damit sind Mehrstunden ausgeschlossen und der finanzielle Nachtragswert ist konkret bestimmbar. Mehraufwendungen sind ggf. notwendig insofern zusätzliche Räume bearbeitet werden müssen. (offen: Steinpavillon, EG-Räume Hinterhaus).
- 02.07.2026 Die Planungsleistung aus der Leistungsphase 3 wird punktuell an neue Erkenntnisse und besondere Situationen der Ausstellungsplanung angepasst bzw. Änderungen auf Umsetzbarkeit überprüft. Das Erstellen von Wandabwicklungen und das detaillierte Abstimmen von Leitungsführungen sind keine Grundleistungen nach HOAI. Hierfür wird zusätzlicher Planungsaufwand nötig. Dies ist begründet durch den Status des Gebäudes als UNESCO-Welterbe und Einzeldenkmal. Die Eingriffe ins Bauwerk sind mit den Denkmalbehörden abzustimmen und müssen auf das notwendige Mindestmaß reduziert werden. Dies ist möglich durch gezielte Reduzierung von Leitungswegen oder das Bestimmen sinnvoller Leitungswege, z.B. hinter Sockelleisten, Suchen von Altschlitzen etc. Dies sowie die Darstellung in Wandabwicklungen sind zusätzlich zu vergütender Planungsaufwand. aktuell
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