Frist abgelaufen Offenes Verfahren IT & Digitalisierung
Mehr Details
Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle
Geändert: Die Vergabeunterlagen wurden aktualisiert, um einzelne Eignungsanforderungen klarstellend zu präzisieren, insbesondere im Hinblick auf Nachweise der I…

Vergabeverfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Dienstleistungen im Bereich Identity- und Access-Management

Universität Heidelberg · Heidelberg · Baden-Württemberg · Körperschaft des öffentlichen Rechts (Land)

Frist vorbei — Zuschlag ansehen · an IAM Factory AG →

🎯 Persönlicher Treffer-Check

Wie viele IT & Digitalisierung-Ausschreibungen in Baden-Württemberg passen zu Ihrem Unternehmen?

30 Sekunden, keine Anmeldung — wir zeigen Ihnen live, wie viele relevante Vergaben es zuletzt gab.

Passende Ausschreibungen in „IT & Digitalisierung" automatisch erhalten

14 Tage voller Zugang gratis — tägliche Alerts + KI-Eignungsanalyse · keine Kreditkarte · danach kostenfrei weiter

Beschreibung

Die Universität Heidelberg beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung für Dienstleistungen im Bereich Identity- und Access-Management (IAM) abzuschließen. Ziel dieser Vereinbarung ist die Beauftragung eines qualifizierten Dienstleisters mit der Konzeption, Implementierung, Anpassung und Weiterentwicklung einer einheitlichen, standortübergreifenden und IT-gestützten Lösung zur Verwaltung digitaler Identitäten und deren Berechtigungen. Das Aufgabengebiet gliedert sich in folgende Bereiche: - Teil A: Rahmenvereinbarung zur Anpassung der Open-Source-Software - Teil B: Rahmenvereinbarung über Entwicklungsleistungen - Teil C: Rahmenvereinbarung über Pflegeleistungen Die Umsetzung muss auf Basis der Open-Source-Software MidPoint des Herstellers Evolveum s.r.o. erfolgen und soll die automatisierte Pflege, Verteilung und Verwaltung von Benutzerkonten, Gruppen, Rollen und Berechtigungen innerhalb der universitären IT-Systemlandschaft ermöglichen. Die Open-Source-Software Midpoint wird auf Hardware und den virtualisierten Servern des Universitätsrechenzentrum betrieben. Es werden dazu mindestens drei Umgebungen (für Entwicklung, Test- und Produktivsystem) zur Verfügung gestellt. Es ist nicht zulässig die Software auf einer Cloud Umgebung des Auftragnehmers dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen. Durch die Einführung einer zentralen IAM-Lösung sollen Effizienz, Transparenz und Sicherheit in der Benutzerverwaltung deutlich erhöht sowie die Anforderungen aus IT-Governance, Datenschutz und Compliance nachhaltig erfüllt werden. Innerhalb der Rahmenvereinbarung sind insbesondere folgende Leistungen vorgesehen: - Implementierung, Konfiguration und Anpassung der IAM-Software MidPoint - Anbindung relevanter Quell- und Zielsysteme - Modellierung von Geschäftsregeln und -prozessen - Migration von Bestandsdaten und Ablösung bestehender Systeme - Bereitstellung eines Self-Service-Portals für dezentrale IT-Beauftragte und Administratoren Teil A - Rahmenvereinbarung zur Anpassung der Ope

Vollständige Beschreibung (5.499 Zeichen)

Die vollständige Beschreibung ist für registrierte Nutzer verfügbar.

Kostenlos registrieren →

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: IT & Digitalisierung

Die Universität Heidelberg sucht einen Dienstleister für Identity- und Access-Management (IAM) auf Basis der Open-Source-Software MidPoint.

Gesucht werden Leistungen in Konzeption, Implementierung, Anpassung, Weiterentwicklung und Pflege. Das geschätzte Auftragsvolumen beträgt ca. 1.400.000 EUR netto, mit einer optionalen Erhöhung auf 2.100.000 EUR netto, bei einer Laufzeit von bis zu 48 Monaten.

Weitere Eignungskriterien: Anforderungen umfassen die Anpassung der Software, Anbindung von Systemen, Migration und die Bereitstellung eines Self-Service-Portals.

🔒

Vollständige KI-Analyse freischalten

Mit kostenlosem Konto sofort sichtbar — 14 Tage voller Starter-Zugang inklusive.

Gratis freischalten — 14 Tage voller Zugang Keine Kreditkarte · endet automatisch

Hinweis nach EU AI Act Art. 50: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell (Google Gemini) erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„Die Universität Heidelberg beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung für Dienstleistungen im Bereich Identity- und Access-Management (IAM) abzuschließen. Ziel dieser Vereinbarung ist die Beauftragung eines qualifizierten Dienstleisters mit der Konzeption, Implementierung, Anpassung und Weiterentwicklung einer einheitlichen, standortübergreifenden und IT-gestützten Lösung zur Verwaltung digitaler Identitäten und deren Berechtigungen. Das Aufgabengebiet gliedert sich in folgende Bereiche: - Teil A: Rahmenvereinbarung zur Anpassung der Open-Source-Software - Teil B: Rahmenvereinbarung über Entwicklungsleistungen - Teil C: Rahmenvereinbarung über Pflegeleistungen Die Umsetzung muss auf Basis der Open-Source-Software MidPoint des Herstellers Evolveum s.r.o. erfolgen und soll die automatisierte Pflege, Verteilung und Verwaltung von Benutzerkonten, Gruppen, Rollen und Berechtigungen innerhalb der universitären IT-Systemlandschaft ermöglichen. Die Open-Source-Software Midpoint wird auf Hardware und den virtualisierten Servern des Universitätsrechenzentrum betrieben. Es werden dazu mindestens drei Umgebungen (für Entwicklung, Test- und Produktivsystem) zur Verfügung gestellt. Es ist nicht zulässig die Software auf einer Cloud Umgebung des Auftragnehmers dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen.“

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

Los 1 · Vergabeverfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Dienstleistungen im Bereich Identity- und Access-Management
  • Gesamtwertungspreis brutto 100 %
    Preis

    Gesamtwertungspreis brutto Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtwertungspreis unter allen gültigen und wertbaren Angeboten erteilt. Im Falle eines Gleichstands entscheidet das Losverfahren. Die Ermittlung des Gesamtwertungspreises ergibt sich aus Abschnitt 4 der Vergabeunterlagen.

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Befähigung zur Berufsausübung

  • Eintragung Handelsregister

    Eintragung in einem Handelsregister Der Wirtschaftsteilnehmer ist in den einschlägigen Handelsregistern seines Niederlassungsmitgliedstaats verzeichnet;

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit

    Andere wirtschaftliche und finanzielle Anforderungen Der Wirtschaftsteilnehmer hat eine Haftpflichtversicherung in angemessener Höhe, mindestens aber mit einer Deckungssumme von: - 2.500.000 EUR für Personenschäden - 1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden pro Schadensfall abgeschlossen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres beträgt das 2-fache der vereinbarten Versicherungssumme.

  • Spezifischer Jahresumsatz (Auftragsbereich)

    Spezifischer Jahresumsatz Der spezifische Jahresumsatz des Wirtschaftsteilnehmers in dem vom Auftrag abgedeckten Geschäftsbereich betrug in der verlangten Anzahl von Geschäftsjahren: Jeweils pro Jahr: 350.000 EUR (Anzugebende Jahre: 2022, 2023, 2024) Gründung des Wirtschaftsteilnehmers Sind die Informationen zum spezifischen Umsatz nicht für den gesamten vorgegebenen Zeitraum erhältlich, geben Sie bitte an, an welchem Datum das Unternehmen des Wirtschaftsteilnehmers gegründet wurde oder seine Tätigkeit aufgenommen hat.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    Ausführung von Dienstleistungen der genannten Art Im Bezugszeitraum hat der Wirtschaftsteilnehmer mind. die folgenden wesentlichen Dienstleistungen der genannten Art ausgeführt. Die nachfolgenden Referenzanforderungen sind nicht kumulativ im Sinne voneinander unabhängiger Referenzprojekte zu verstehen. Referenzprojekte, die die Anforderungen mehrerer Abschnitte erfüllen, können mehrfach berücksichtigt werden. o Der Bieter hat mindestens drei in den letzten drei Jahren (2022-2024) durchgeführte Identity- und Access-Management-(IAM)-Projekte (User-Management) mit einem Auftragsvolumen von jeweils mindestens 200.000 EUR für Implementierungsdienstleistungen nachzuweisen. Davon müssen mindestens zwei Referenzprojekte jeweils mehr als 10.000 verwaltete Benutzerkonten umfassen. o Der Bieter hat mindestens zwei in den letzten drei Jahren erfolgreich abgeschlossene Referenzprojekte nachzuweisen, die in Art und Umfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Die Vergleichbarkeit setzt voraus, dass die Projekte unter Einsatz der Evolveum-MidPoint-Technologie umgesetzt wurden und mindestens drei der nachfolgend genannten Leistungsbestandteile Gegenstand der Leistungserbringung waren: o Lifecycle Management der Identitäten o Ablösung Altsystem o Konzept, Umsetzung LDAP-Anbindungen und Personenstammdaten o Anbindung Microsoft Active Directory o Unterstützung Role-Based Access Control (RBAC) o Statistik & Reporting

  • Technische Fachkräfte (Qualitätskontrolle)

    Technische Ausrüstungen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung Der Wirtschaftsteilnehmer wendet folgende technische Ausrüstungen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung an und verfügt über entsprechende Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten. Im Rahmen der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist anzugeben, ob der Bieter über eine aktuell gültige Zertifizierung im Bereich Informationssicherheit verfügt. Als geeignete Zertifizierungen gelten insbesondere: - ISO/IEC 27001, - BSI IT-Grundschutz, - TISAX - oder eine gleichwertige Zertifizierung, die ein vergleichbares Niveau an Informationssicherheit nachweist. Diese Anforderung dient dem Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Der entsprechende Nachweis (z. B. Kopie des Zertifikats oder gleichwertige Unterlagen) ist dem Angebot beizufügen. Eine Zertifizierung gilt als gleichwertig, wenn sie den Aufbau und den laufenden Betrieb eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) zum Gegenstand hat, insbesondere unter Berücksichtigung des Plan-Do-Check-Act-Zyklus, eines systematischen Risikomanagements, des Schutzes vertraulicher Informationen sowie der Umsetzung technischer, physischer und administrativer Sicherheitskontrollen. Ein Gütezeichen kann nur anerkannt werden, wenn es - die relevanten Merkmale der Leistung objektiv bewertet, - nach öffentlich zugänglichen, nichtdiskriminierenden Kriterien vergeben wird, - von einer unabhängigen Stelle entwickelt und kontrolliert wird, - allen interessierten Unternehmen offensteht, - sich auf die ausgeschriebene Produktkategorie bezieht und - auf Anforderungen beruht, die von einem Dritten festgelegt wurden, auf den das Unternehmen, das die Zertifizierung erwirbt, keinen maßgeblichen Einfluss ausüben konnte. Sofern keine formale Zertifizierung vorliegt, können gleichwertige Nachweise berücksichtigt werden, sofern diese - durch objektive und prüffähige Unterlagen belegt sind und - zusätzlich durch eine fachliche Stellungnahme oder geeignete Prüfzeugnisse einer unabhängigen, entsprechend qualifizierten sachverständigen Stelle abgesichert werden, die - soweit für den jeweiligen Prüfgegenstand verfügbar - akkreditiert ist oder nachweislich eine gleichwertige Qualifikation aufweist. Die sachverständige Stelle hat in ihrer Stellungnahme zu bestätigen, dass sie über die erforderliche Fachkunde zur Beurteilung der Vergleichbarkeit von Informationssicherheitsmanagementsystemen verfügt. Die Fachkunde ist in der Stellungnahme kurz darzulegen (z. B. durch Angabe einer bestehenden Akkreditierung, einer Tätigkeit als ISO/IEC-27001- oder IT-Grundschutz-Auditor oder durch vergleichbare Qualifikation und Erfahrung in der Auditierung einschlägiger Informationssicherheitsstandards). Die Stellungnahme muss bestätigen, dass die vorgelegten Unterlagen hinsichtlich Struktur und Sicherheitsniveau mit den genannten Zertifizierungen vergleichbar sind. Bloße Eigenerklärungen des Bieters, rein interne Konzepte oder ausschließlich vertragliche Regelungen (z. B. technische und organisatorische Maßnahmen - TOMs) ohne entsprechende externe Absicherung gelten nicht als ausreichender Nachweis der Eignung. Ein laufender Zertifizierungsprozess oder eine bloße Absicht zur Erlangung einer Zertifizierung stellt für sich genommen keinen gleichwertigen Nachweis im Sinne dieser Anforderung dar. Die Eignungsleihe gemäß § 47 VgV ist grundsätzlich zulässig. Hinsichtlich der Anforderungen an die Informationssicherheit gilt jedoch, dass der Nachweis (Zertifizierung oder gleichwertiger Nachweis) bei dem Unternehmen vorliegen muss, das die sicherheitskritischen Leistungen tatsächlich ausführt, insbesondere Tätigkeiten mit - administrativem Zugriff auf die IAM-Produktivumgebung, - sicherheitsrelevanten Konfigurationen, - Migrationen mit produktiven Identitätsdaten oder - Entwicklung und Wartung von Software. Ein allgemeiner Ausschluss der Eignungsleihe ist nicht vorgesehen; eine Einschränkung erfolgt ausschließlich tätigkeitsbezogen.

  • Technische Fachkräfte (Qualitätskontrolle)

    Technische Fachkräfte oder technische Stellen für die Qualitätssicherung Der Wirtschaftsteilnehmer kann - insbesondere für die Qualitätssicherung - auf folgende technische Fachkräfte oder technische Stellen zurückgreifen. Der Bieter muss über mindestens drei erfahrene Midpoint-Consultants verfügen, die über nachweislichen Kenntnisse und praktische Erfahrung in der Implementierung, Konfiguration und Betreuung von Midpoint-Systemen verfügen. Der Nachweis ist durch eine anonymisierte Qualifikationsübersicht oder eine Eigenerklärung zu erbringen, aus der hervorgeht: - Funktion und Qualifikation der vorgesehenen Fachkräfte, - Art und Umfang der ausgeübten Tätigkeiten im Rahmen früherer Projekte, - Beschreibung von mindestens drei relevanten Projekten, an denen die genannten Fachkräfte maßgeblich mitgewirkt haben (je Projekt: Kurzbeschreibung, Zeitraum, Aufgaben, ggf. Auftraggeber Branche, ohne personenbezogene oder vertrauliche Angaben). Die Darstellung kann anonymisiert erfolgen; Namen einzelner Mitarbeiter sind nicht erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedarf ergänzende Nachweise anzufordern.

  • Durchschnittliche Personalstärke

    Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Wirtschaftsteilnehmers und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren beliefen sich auf: o Der Wirtschaftsteilnehmer muss über ausreichende personelle Kapazitäten im IAM-Umfeld verfügen, um die ausgeschriebenen Leistungen ordnungsgemäß und parallel zu weiteren Projekten erbringen zu können. Der Bieter hat hierzu die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl im IAM-Umfeld der letzten drei Geschäftsjahre anzugeben.

  • Nachunternehmer-Anteil

    Als Unterauftrag vergebener Anteil Der Wirtschaftsteilnehmer beabsichtigt, unter Umständen folgenden Teil (Prozentsatz) des Auftrags als Unterauftrag zu vergeben.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung fehlender Unterlagen möglich

    Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) verpflichtend
  • Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung

    Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Hinweise für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens Gemäß § 160 Absatz 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist nach § 160 Absatz 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist nach § 160 Absatz 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier

    Angebote werden eingeholt

    2 Veröffentlichungen

    • Frist 13.02.2026 Die Vergabeunterlagen wurden aktualisiert, um einzelne Eignungsanforderungen klarstellend zu präzisieren, insbesondere im Hinblick auf Nachweise der Informationssicherheit, Referenzanforderungen sowie wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit. In diesem Zusammenhang wurde auch die Angebotsfrist angepasst. aktuell
    • Frist 27.01.2026 Original-Veröffentlichung
  2. Vergabeergebnis

    Auftrag wurde zugeschlagen · 73 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer IAM Factory AG

Preiseinschätzung

Basierend auf 2.710 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 264.640 €
Median 500.000 €
Oberes Quartil 2.158.600 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Frist abgelaufen). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de:

Vergabestelle

Universität Heidelberg · Heidelberg

2.100.000 €
Rahmen-Höchstwert

Angebotsfrist 13.02.2026, 10:05 Uhr (abgelaufen)
Vergabenummer Uni-HD.2025.1591_RV_Dienstleistungen_Identity_ und_Access_Management_URZ
Verfahrensart Offenes Verfahren
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch
Standort Heidelberg, Baden-Württemberg
Veröffentlicht 04.12.2025
CPV-Codes (4) 72000000 · IT-Dienstleistungen
72260000 · IT-Dienstleistungen
72200000 · IT-Dienstleistungen
72267000 · IT-Dienstleistungen
(Was ist das?)
Erfüllungsort Heidelberg
Laufzeit 1 Jahr
Verlängerungsoption bis zu 3× verlängerbar
Bindefrist (?) 36 Tage
Frist für Rückfragen 03.02.2026
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de) · ggf. archiviert
Nebenangebote nicht zugelassen

Ø Bieter in der Branche 6.7

Historischer Durchschnitt aus 58.942 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 90%

Anteil der erfassten Verfahren in IT & Digitalisierung mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 17.774 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 27%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Baden-Württemberg
Preis-Kalkulator freischalten →

Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →

Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Universität Heidelberg. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Karlsruhe

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

Daten korrigieren →