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Access - Vergabe Fachplanerleistung
ACCESS e.V. · Aachen · Nordrhein-Westfalen · Nachgeordnete Behörde
Vergabe-Ergebnis
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Los 1 VergebenTragwerksplanung, Bauphysik und DGNB-Zertifizierung🏆 Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH · Düsseldorf
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Los 2 VergebenTechnischen Gebäudeausrüstung HKLS🏆 Carpus+Partner AG · Aachen
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Los 3 VergebenTechnischen Gebäudeausrüstung KG 440 - 470🏆 Carpus+Partner AG · Aachen
- Carpus+Partner AG · Aachen
- Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH · Düsseldorf
Beschreibung
Planungsleistungen der Tragwerksplanung, Bauphysik und DGNB-Zertifizierung sowie der Technischen Gebäudeausrüstung für ein neues Forschungszentrum für Luftfahrt-Gusskomponenten im Aero-Park 1 Merzbrück und dessen Einbindung in den Partnerverbund PLCA
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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
- Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Honorar 50 %Preis
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Konzepte 50 %Qualität
Qualität
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Die Vergabestelle ist der Auffassung, dass es sich bei der Vergabe nicht um einen öffentlichen Auftrag nach § 99 Abs. 1 GWB handelt. Die Vergabestelle ist weder öffentliche Auftraggeberin im Sinne von § 99 Nr.1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) noch im Sinne von § 99 Abs, 1 Nr. 2 GWB. Auch § 99 Abs. 1 Nr. 4 ist vorliegend nicht einschlägig. Danach gelten auch juristische Personen des privaten Rechts als öffentliche Auftraggeber, sofern sie für die Errichtung von Hochschul- oder Verwaltungsgebäuden subventioniert werden. Bei der vorliegenden Vergabe sind große Hallen für Forschung und Entwicklung geplant. Diese Hallen entsprechen indes keinem klassischen Hochschulgebäude, das über Forschungslabore hinaus zu weiten Teilen aus Hörsälen, Unterrichtsräumen, Büros, Lesesälen und Bibliotheken besteht. Der geplante Bürotrakt wiederum kann als Verwaltungsgebäude klassifiziert werden, nimmt aber räumlich nur einen kleinen Teil des Gesamtobjekts ein. In seinem Gesamtcharakter ist das Vergabeobjekt mithin weder Verwaltungsgebäude noch Hochschulgebäude. Hilfsweise wird auf Folgendes hingewiesen: Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle innerhalb von spätestens 10 Tagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf derFrist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle gerügt werden, 4. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird. Weitere Einzelheiten können § 160 GWB entnommen werden.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Ausschreibung
Angebote werden eingeholt
2 Veröffentlichungen
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Vertragsänderung
Bestehender Vertrag modifiziert
Vertragswert 2.391.051 €2 Veröffentlichungen
- 29.08.2025 Original-Veröffentlichung
- 28.08.2025 - Technische Gründe: Die Weiterbeauftragung des bisherigen Tragwerksplaners sichert die Kontinuität und Kompatibilität mit dem bestehenden statischen Gesamtmodell einschließlich der zugrunde liegenden Lastannahmen und Nachweise; ein Auftragnehmerwechsel würde den Neuaufbau und die Validierung dieser Modelle erzwingen, die Gefahr von Inkonsistenzen erhöhen und die Prüfkette stören, während beim Verbleib die einheitliche Haftungs- und Gewährleistungsverantwortung vollumfänglich gewahrt bleibt. - Wirtschaftliche Gründe/Schwierigkeiten: Ein Auftragnehmerwechsel würde zu erheblichen Doppelarbeiten führen, da wesentliche Teile der Vorleistungen (z. B. Lastannahmen, Modellierung, Schnittstellenkoordination mit der Architektur und TGA) beim bisherigen Tragwerksplaner bereits vorliegen. Zudem ist die Leistungsphase 4 (Stufe 2a) bereits bei Schüßler-Plan beauftragt, sodass ein neuer Auftragnehmer die Leistungen aus den Leistungsphasen 1-4 in voller Höhe erneut in Rechnung stellen könnte, um prüffähige Unterlagen zu erarbeiten. Dies würde nicht nur zu Mehrkosten führen, sondern auch zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen: Allein für die Ausschreibung und Beauftragung eines neuen Auftragnehmers ist mit einem Zeitbedarf von mindestens 6 Wochen zu rechnen, hinzu kämen mindestens weitere 6 Wochen für die Einarbeitung des neuen Ingenieurbüros in das Projekt. Insgesamt wäre also mit einer Verzögerung von über 3 Monaten zu rechnen. Dies würde die Einreichung der Genehmigungsstatik erheblich verzögern und gefährdet unmittelbar die Einhaltung wesentlicher Meilensteine im Projektablauf. Die hierdurch entstehenden Mehrkosten stünden in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert der Zusatzleistungen: Der Schwellenwert für eine Nachbeauftragung wurde lediglich um 3,9 % überschritten, was einem Nettobetrag von lediglich 16.898,91 EUR entspricht - zudem ist eine Ersparnis von 2.921,32 EUR netto bereits berücksichtigt, da die Leistungen der LPH 3 unentgeltlich erbracht wurden. Die Relation zeigt, dass die mit einem Auftragnehmerwechsel verbundenen Risiken und Kosten (Doppelhonorare, Projektverzögerung, Gefährdung der Genehmigungsfristen) völlig außer Verhältnis zum Umfang des Nachtrags stünden. Die konkretisierungsbedingten Anpassungen waren bei pflichtgemäßer Vorbereitung der ursprünglichen Vergabe nicht absehbar, da die statisch neu zu berücksichtigenden Anforderungen aus dem konstruktiven Brandschutz sowie aus der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) erst im Verlauf der Leistungsphasen 2 und 3 formuliert wurden. Erst durch die Prüfergebnisse und die weiteren Fachplanervorgaben wurde deutlich, dass zusätzliche Nachweise und Anpassungen erforderlich sind. Diese Umstände lagen zum Zeitpunkt der Ausschreibung und Zuschlagserteilung nicht vor und konnten auch nicht prognostiziert werden.
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Vergabeergebnis Sie sind hier
Auftrag wurde zugeschlagen · 125 Tage nach Fristende
Auftragnehmer (2) Carpus+Partner AG · Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbHZuschlagswert 2.391.051 €2 Veröffentlichungen
- 18.11.2024 Original-Veröffentlichung aktuell
- 20.11.2024 Auch in TED EU publiziert
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