Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Bauwesen & Infrastruktur
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Bauauftrag EU-Oberschwelle

MKK-Vierte-Grundschule-ERL

Harald Nickel Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft · Hanau · Hessen · Kommunaler Auftraggeber

Angebote bis 12.10.2026, 23:59 Uhr (noch 20 Tage)

Beschreibung

Der Main-Kinzig-Kreis beabsichtigt die schlüsselfertige Errichtung eines neuen einer vierzügigen, mehrgeschossigen Grundschule für 16 Klassen einschließlich Außenanlagen und einer vom Schulgebäude baulich gesonderten Zweifeld-Schulsporthalle.

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Neubau einer vierzügigen Grundschule mit 16 Klassen und einer separaten Zweifeld-Sporthalle.
  • Leistungsumfang umfasst schlüsselfertige Errichtung inklusive Außenanlagen.
  • Das Vergabeverfahren ist ein nicht offener Verhandlungsaufruf mit Teilnahmewettbewerb.
  • Erforderlich sind umfangreiche Nachweise zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Schlüsselfertige Errichtung einer vierzügigen, mehrgeschossigen Grundschule mit 16 Klassen, Außenanlagen und einer Zweifeld-Schulsporthalle.

Hinweis nach EU AI Act Art. 50: automatisiert erstellt (Google Gemini) — ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen. Mehr ▾

Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

3–5 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

  • Preis 50 %

    Genereller Festpreis

  • Pädagogisch-räumliches Cluster- und Lernhauskonzept 10 %
    Qualität

    Bewertet werden die Qualität, Schlüssigkeit und praktische Nutzbarkeit des angebotenen Konzepts für die vierzügige Grundschule mit 16 Klassen beziehungsweise Stammgruppen und bis zu 400 Schülerinnen und Schülern und damit der pädagogisch-räumliche Gesamterfolg. Maßgeblich sind insbesondere die Ausbildung überschaubarer und identitätsstiftender Lernhäuser oder Cluster, die Eignung für klassenbezogene, offene, individualisierte, inklusive, projektbezogene und jahrgangsübergreifende Lernformen, die Verbindung von Unterricht, Förderung, Betreuung und Ganztag, die Möglichkeiten für gemeinsames und selbstständiges Lernen, Differenzierung, Rückzug, Bewegung und Erholung, die Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Jahrgangsstufen 1 und 2 sowie 3 und 4, die Orientierung und Aufsicht, die Ermöglichung multiprofessioneller Zusammenarbeit sowie die Anpassungsfähigkeit an veränderte pädagogische und organisatorische Anforderungen. Berücksichtigt werden ferner die funktionale Zuordnung der Räume, die Qualität und Nutzbarkeit der Erschließungsflächen, die Vermeidung unnötiger Verkehrsflächen, die Beziehungen zwischen Unterrichts-, Lern-, Betreuungs-, Gemeinschafts- und Außenbereichen, die Tageslichtversorgung sowie die Eignung der angebotenen Lösung für einen sicheren, übersichtlichen und wirtschaftlichen Schulbetrieb. Eine bestimmte räumliche oder konstruktive Einzellösung und eine bestimmte Bauweise werden nicht vorgegeben.

  • Architektonische Gestaltung und Einbindung in den Standort 10 %
    Qualität

    Bewertet werden die architektonische Qualität, die pädagogische Aussage und die städtebauliche Einfügung der aus Schulgebäude, gesonderter Zweifeld-Schulsporthalle und Freianlagen bestehenden Gesamtkomposition in den Standort. Maßgeblich ist der architektonische Gesamterfolg der öffentlichen Bildungsanlage, nicht lediglich die Gestaltung des Schulhauptgebäudes. Maßgeblich sind insbesondere eine eigenständige und zeitgemäße, aus dem konkreten Ort entwickelte architektonische Gesamtkonzeption, die erkennbare Aufnahme von Siedlungsrand, Landschaft, künftiger Wohnnachbarschaft, Topografie und Erschließung, die klare öffentliche Adressbildung sowie der gestalterische Zusammenhang von Schulgebäude, Zweifeld-Schulsporthalle und Freianlagen. Bewertet werden ferner die kindgerechte Maßstäblichkeit, die identitätsstiftende Wirkung, Proportion und Gliederung der Baukörper, Fassaden, Dächer, Materialität, Farbigkeit, Eingänge, Vorplätze, Zwischenräume, Sichtbeziehungen und Übergänge zwischen Innen- und Außenraum. Berücksichtigt werden außerdem die Schlüssigkeit der gemeinsamen architektonischen Grundhaltung beider Baukörper, die angemessene repräsentative Wirkung ohne unangemessene Monumentalität oder Kosten, die Individualisierung eines gegebenenfalls verwendeten Typen-, System- oder Prefab-Konzepts für Erlensee sowie die gestalterische Integration technischer Anlagen. Negativ wirken schematische, austauschbare oder lediglich vervielfältigte Standardlösungen und ein beziehungsloses Nebeneinander von Schule und Halle. In die Wertung fließt ein, ob die Baukörperstellung aus einer nachvollziehbaren städtebaulichen Leitidee entwickelt ist, ob Ankunft, Adressbildung, Übergänge, Zwischenräume und Landschaftsbezug räumlich überzeugen und ob die Gesamtanlage trotz des erheblichen Raumprogramms eine dem Ort und den Grundschulkindern angemessene Maßstäblichkeit wahrt. Besonders gewürdigt werden Lösungen, bei denen wirtschaftliche oder industrialisierte Konstruktions- und Fertigungsprinzipien nicht nur technisch eingesetzt, sondern in eine präzise, ortsbezogene und dauerhaft tragfähige Architektur übersetzt werden. Eine lediglich funktionale Erfüllung des Raumprogramms ersetzt den geforderten städtebaulichen und architektonischen Gesamterfolg nicht. Eine bestimmte Formensprache, Baukörperform, Fassadenausbildung, Materialwahl oder Bauweise wird nicht vorgegeben. Konventionelle, industrielle, serielle, modulare, elementierte und hybride Lösungen werden nach denselben architektonischen Maßstäben beurteilt.

  • Raumklima-, Lüftungs- und energetisches Gesamtkonzept 10 %
    Qualität

    Bewertet werden nach Maßgabe der Anlage "Hitzeschutz mit Alternativen" die Qualität, Funktionsfähigkeit, Energieeffizienz und Betriebssicherheit des angebotenen Gesamtkonzepts für Raumklima, Hitzeschutz, Kühlung, Lüftung und Energieversorgung. Maßgeblich sind insbesondere die Schlüssigkeit des Konzepts zur Einhaltung der für die vom Auftraggeber festgelegte Ausführungsvariante geltenden Raumtemperaturen, das Zusammenwirken baulicher und technischer Maßnahmen, die Funktionsfähigkeit bei den festgelegten Außenlufttemperaturen, die bedarfsgeregelte mechanische Lüftung, die Einhaltung der Anforderungen an Kohlendioxidkonzentration und Raumluftqualität, die Beachtung der Empfehlungen des Umweltbundesamtes als Mindeststandard und die Unabhängigkeit der Zielerreichung von einer regelmäßigen manuellen Fensterlüftung. Bei Auswahl der Varianten A, B oder C werden ferner die Dimensionierung und Abstimmung von Wärmepumpen, aktiver Kühlung, Lüftung, Sonnenschutz, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Dachbegrünung, die Schlüssigkeit der prognostizierten Stromerzeugung, des Eigenverbrauchs, des Netzbezugs und der Begrenzung elektrischer Leistungsspitzen sowie die Alltagstauglichkeit, Regelbarkeit, Wartungsfreundlichkeit und Betriebssicherheit des Gesamtsystems berücksichtigt. Bei Auswahl der Variante D werden insbesondere die Schlüssigkeit des Konzepts zur Begrenzung sommerlicher Überwärmung, das Zusammenwirken von Gebäude, Sonnenschutz, Lüftung und Energieversorgung sowie die Auswirkungen des Konzepts auf den Schulbetrieb während sommerlicher Hitzeperioden berücksichtigt. Eine bestimmte technische Einzellösung oder Bauweise wird nicht vorgegeben. Maßgeblich ist die Qualität und Funktionsfähigkeit des angebotenen Gesamtsystems.

  • Sporthalle, Freianlagen, Veränderbarkeit und Erweiterbarkeit 7,5 %
    Qualität

    Bewertet werden die Qualität der städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Einbindung der gesonderten Zweifeld-Schulsporthalle in die Gesamtkomposition, die Qualität der Freianlagen sowie die Veränderungs- und Erweiterungsfähigkeit der Anlage und damit der funktionale, gestalterische und konstruktive Gesamterfolg dieses Bereichs. Maßgeblich sind insbesondere der räumliche und gestalterische Dialog zwischen Schulgebäude und Zweifeld-Schulsporthalle, die abgestimmte Baukörperstellung, Maßstäblichkeit, Materialität und Freiraumbildung, die kurzen und sicheren Wege für den Schulsport, die selbstständige Nutzbarkeit der Halle bei verschlossenen übrigen Schulflächen, der Erhalt zusammenhängender pädagogisch nutzbarer Außenflächen, die schalltechnisch und verkehrlich geeignete Disposition sowie die Anpassungs- und Erweiterungsfähigkeit der Gesamtanlage. Für die Veränderungs- und Erweiterungsfähigkeit werden insbesondere die technische Realisierbarkeit, die Beherrschung der konstruktiven und technischen Schnittstellen, die Zugänglichkeit und Anpassbarkeit von Anlagen und Leitungsführungen sowie die Möglichkeit einer späteren Veränderung bei möglichst geringer Beeinträchtigung des Schulbetriebs berücksichtigt. Eine bestimmte Lage der Sporthalle, konstruktive Erweiterungslösung oder Bauweise wird nicht vorgegeben.

  • Technische Ausführungsqualität, Materialität und Dauerhaftigkeit 7,5 %
    Qualität

    Bewertet werden die technische Qualität, Gebrauchstauglichkeit, Robustheit und Dauerhaftigkeit der angebotenen Konstruktionen, Bauteile, Materialien, Oberflächen, Verbindungen und technischen Anlagen sowie deren Eignung für die besonderen Beanspruchungen eines dauerhaft und intensiv genutzten Schulgebäudes. Maßgeblich sind insbesondere die Qualität und Dauerhaftigkeit der tragenden und raumbildenden Konstruktionen, Fassaden, Dächer, Abdichtungen, Fenster, Türen, Boden-, Wand- und Deckenoberflächen, Einbauten und technischen Anlagen, die Widerstandsfähigkeit gegenüber den im Schulbetrieb zu erwartenden mechanischen und nutzungsbedingten Beanspruchungen, die Reinigungs-, Wartungs-, Instandhaltungs- und Austauschfreundlichkeit, die Verfügbarkeit marktüblicher Ersatzteile und Komponenten sowie die Eignung für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb. Berücksichtigt werden außerdem die technische Schlüssigkeit der Anschlüsse, Fügungen und Übergänge, die Beherrschung bauphysikalischer, brandschutztechnischer und gebäudetechnischer Schnittstellen, die Vermeidung schadensanfälliger Sonderlösungen, die Zugänglichkeit wartungsbedürftiger Bauteile und Anlagen sowie die Rückbau-, Trenn-, Austausch- und Recyclingfähigkeit der angebotenen Konstruktionen und Materialien. Bei industriellen, seriellen, modularen, elementierten oder hybriden Bauweisen werden insbesondere die technische Qualität und Dauerhaftigkeit der vorgefertigten Bauteile, Elemente und Module sowie ihrer Verbindungen, Transport-, Montage- und Anschlusslösungen berücksichtigt. Bei konventionellen Bauweisen werden die technische Qualität und Dauerhaftigkeit der auf der Baustelle hergestellten Konstruktionen, Anschlüsse, Schichtenfolgen und Gewerke nach denselben Maßstäben bewertet. Weder die Verwendung fabrikmäßig vorgefertigter Bauteile noch eine konventionelle Baustellenfertigung begründet als solche einen qualitativen Vor- oder Nachteil. Maßgeblich ist ausschließlich die technische Qualität der konkret angebotenen Lösung.

  • Qualitätssicherung in Planung, Fabrikation und Baustellenausführung 5 %
    Qualität

    Bewertet werden die Schlüssigkeit, Vollständigkeit, Verlässlichkeit und praktische Umsetzbarkeit des projektspezifischen Qualitätssicherungssystems für Planung, Beschaffung, Herstellung, Lieferung, Montage, Baustellenausführung, Inbetriebnahme und Dokumentation. Maßgeblich sind insbesondere die vorgesehenen Prüf- und Freigabeprozesse, die Organisation und personelle Verantwortlichkeit der Qualitätssicherung, die Qualifikation und Verfügbarkeit der verantwortlichen Personen, die Kontrolle von Nachunternehmern, Lieferanten und Herstellern, die Prüfung und Dokumentation der verwendeten Baustoffe, Bauprodukte, Komponenten und technischen Anlagen sowie die Rückverfolgbarkeit wesentlicher Bauteile und Materialien. Berücksichtigt werden ferner die Übereinstimmungsprüfung zwischen freigegebener Planung, Ausführungs-, Produktions-, Werkstatt- und Montageunterlagen und der tatsächlichen Ausführung, die Kontrolle von Maßhaltigkeit, Toleranzen, Oberflächen, Anschlüssen, Fügungen und Schnittstellen, die Eingangs-, Zwischen-, End- und Abnahmeprüfungen sowie die vorgesehenen Funktions-, Dichtheits-, Belastungs-, Mess-, Einregulierungs- und Inbetriebnahmeprüfungen. Bewertet werden außerdem das Verfahren zur Erfassung, Bewertung, Beseitigung und Nachverfolgung festgestellter Abweichungen und Mängel, die Dokumentation von Prüfungen, Freigaben und Nachbesserungen sowie die vorgesehenen Kontrollmöglichkeiten des Auftraggebers oder von ihm beauftragter Dritter. Bei einer fabrikmäßigen oder anderweitigen Vorfertigung werden die werkseigene Produktionskontrolle, die Qualitätssicherung bei Verpackung, Zwischenlagerung, Transport, Anlieferung und Montage sowie die Beherrschung der Schnittstellen zwischen Vorfertigung und Baustellenausführung berücksichtigt. Bei einer konventionellen Bauweise treten an die Stelle der werkseitigen Produktionskontrolle die für Baustoffherstellung, Lieferung, Baustelleneinrichtung, Ausführung und Überwachung der einzelnen Gewerke vorgesehenen gleichwertigen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Das Fehlen fabrikmäßiger Produktionsprozesse führt nicht zu einer schlechteren Bewertung. Ebenso führt eine werkseitige Vorfertigung allein aufgrund ihrer Art nicht zu einer besseren Bewertung. Allgemeine Hinweise auf ein Qualitätsmanagementsystem oder die bloße Benennung von Zertifizierungen genügen nicht. Maßgeblich ist die projektspezifische Eignung der konkret angebotenen Maßnahmen.

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Befähigung zur Berufsausübung

  • Eintragung Handelsregister

    Der Bewerber hat einen aktuellen Nachweis über seine Eintragung in das Handelsregister, Berufsregister oder ein nach dem Recht seines Herkunftsstaates vergleichbares Register einzureichen. Der Nachweis soll zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als drei Monate sein. Wird ein älterer Registerauszug vorgelegt, ist ergänzend zu erklären, dass dieser weiterhin dem aktuellen Registerstand entspricht. Bei einer Bewerbergemeinschaft gilt diese Anforderung für jedes Mitglied.

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Berufshaftpflichtversicherung

    Der Bewerber hat für die Planungsleistungen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000 Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden beziehungsweise für die nach dem jeweiligen Versicherungsmarkt versicherbaren Personen- und sonstigen Schäden nachzuweisen. Die Deckungssumme muss je Versicherungsjahr mindestens zweifach zur Verfügung stehen. Der Nachweis kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung eines Versicherungsunternehmens erbracht werden, wonach im Auftragsfall ein den Anforderungen entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. Der Versicherungsvertrag muss eine Nachhaftung von mindestens zehn Jahren vorsehen. Für die Bauleistungen ist eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10.000.000 Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden beziehungsweise für die nach dem jeweiligen Versicherungsmarkt versicherbaren Personen- und sonstigen Schäden nachzuweisen. Die Deckungssumme muss je Versicherungsjahr mindestens zweifach zur Verfügung stehen. Auch insoweit genügt eine unwiderrufliche Erklärung eines Versicherungsunternehmens, wonach im Auftragsfall ein den Anforderungen entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. Der Versicherungsvertrag muss eine Nachhaftung von mindestens zehn Jahren vorsehen.

  • Durchschnittlicher Jahresumsatz

    Zur Darlegung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind die in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 erzielten Nettojahresumsätze anzugeben. Gefordert wird ein durchschnittlicher Nettojahresumsatz von mindestens 30.000.000 Euro. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder addiert; die Bewerbergemeinschaft muss den geforderten durchschnittlichen Mindestumsatz insgesamt erreichen. Soweit das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen oder der entsprechende Jahresabschluss aus rechtlich oder tatsächlich nachvollziehbaren Gründen noch nicht verfügbar ist, sind die Umsätze der letzten drei abgeschlossenen und verfügbaren Geschäftsjahre anzugeben und die Gründe für die Abweichung darzulegen.

  • Durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz

    Zur Darlegung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind die in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 mit vergleichbaren Planungs- und Bauleistungen erzielten Nettojahresumsätze anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder addiert; die Bewerbergemeinschaft muss den geforderten durchschnittlichen Mindestumsatz insgesamt erreichen. Soweit das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen oder der entsprechende Jahresabschluss aus rechtlich oder tatsächlich nachvollziehbaren Gründen noch nicht verfügbar ist, sind die Umsätze der letzten drei abgeschlossenen und verfügbaren Geschäftsjahre anzugeben und die Gründe für die Abweichung darzulegen.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Referenzen (vergleichbare Bauleistungen)

    Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist durch mindestens drei geeignete Referenzen über in den letzten 10 Jahren ausgeführte oder noch in der Realisierung befindliche vergleichbare Projekte nachzuweisen, zwei bezogen auf die Planung und/oder Errichtung von Schulgebäuden sowie von vergleichbare Bildungsgebäude, wie etwa Kindertagesstätten oder Gebäuden zum Zwecke des Betriebs von Erwachsenenbildung und eine betreffend die Totalunternehmer oder Totalübernehmerleistungen von Planung und schlüsselfertigen Baus eines Wohn- oder Zweck-Hochbaus. Die Gesamtheit der vorgelegten Referenzen muss die für den Auftrag erforderlichen Erfahrungen in der Planung und Bauausführung nachvollziehbar belegen. Zu jeder Referenz sind der Auftraggeber, die genaue Bezeichnung und eine inhaltliche Beschreibung des Projekts, Art und Umfang der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen, Beginn und Abschluss beziehungsweise der aktuelle Stand der Leistungserbringung, die Nettoauftragssumme, die Bruttogrundfläche oder eine andere geeignete Angabe zur Größenordnung, die Bauweise und gegebenenfalls der Vorfertigungsgrad anzugeben. Ferner ist darzustellen, ob der Bewerber die Leistungen als alleiniger Auftragnehmer, als Mitglied einer Arbeits- oder Bietergemeinschaft oder als Nachunternehmen erbracht hat. Möglichkeit sind außerdem eine für den Referenzauftraggeber erreichbare Auskunftsperson und deren Kontaktdaten zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben beim jeweiligen Referenzauftraggeber zu überprüfen.

  • Ausbildungs-/Berufsqualifikation des Personals

    Mit dem Teilnahmeantrag sind außerdem die für die Auftragsausführung vorgesehenen Schlüsselpersonen zu benennen. Zwingend zu besetzen sind die Funktionen Projektleitung Planung, Bauleitung und Schnittstellenkoordination zwischen Planung und Bauausführung. Die fachliche Qualifikation und berufliche Erfahrung dieser Personen sind durch Lebensläufe und Angaben zu persönlichen Referenzprojekten nachvollziehbar darzustellen. Die benannten Personen sind der weiteren Angebotsbearbeitung und im Zuschlagsfall der Auftragsausführung zugrunde zu legen. Ein Wechsel ist nur aus wichtigem Grund und mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Die Zustimmung darf nicht versagt werden, wenn die als Ersatz vorgesehene Person mindestens über eine gleichwertige fachliche Qualifikation und Erfahrung verfügt. Der Auftraggeber wird seinerseits eine für die Wahrnehmung der Bauherrenfunktion verantwortliche Person benennen.

  • Durchschnittliche Personalstärke

    Es ist die durchschnittliche Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten Mitarbeiter anzugeben. Die Angaben sind getrennt nach dem für Planungsleistungen und dem für Bauleistungen zur Verfügung stehenden Personal auszuweisen.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Erfüllen Sie diese Anforderungen?

Diese Ausschreibung verlangt Nachweise zu Befähigung zur Berufsausübung, Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit, Technische & berufliche Leistungsfähigkeit. Mit einem kostenlosen Firmenprofil gleichen wir die veröffentlichten Anforderungen automatisch mit Ihrem Profil ab — bei jeder Ausschreibung mit strukturierten Eignungskriterien. 14 Tage voller Zugang, keine Kreditkarte.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung fehlender Unterlagen möglich

    Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) zugelassen
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier noch 20 Tage

    Angebote werden eingeholt

    1 Veröffentlichung

    • Frist 12.10.2026 Original-Veröffentlichung aktuell

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    Frist-Reminder T-7/T-3/T-1 per Email ab 9 €/Mo. Plus Merken & Pipeline für weitere Ausschreibungen.

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  2. Wertung

    nach Ablauf der Angebotsfrist

  3. Vergabeergebnis

    Vergabeergebnis noch nicht veröffentlicht

Preiseinschätzung

Basierend auf 4.169 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 116.770 €
Median 333.591 €
Oberes Quartil 905.688 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

Stammdaten
Angebotsfrist 12.10.2026, 23:59 Uhr (noch 20 Tage)
Vergabenummer NICKEL-2026-0014
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Bauauftrag
Schwierigkeit Hoch KI
Standort Hanau, Hessen
Veröffentlicht 13.09.2026
CPV-Code 45214210
Bauleistungen (Was ist das?)
Erfüllungsort Erlensee-Langendiebach
Laufzeit 01.03.2027 – 31.12.2028
Rückfrage an die Vergabestelle stellen über die Bieterkommunikation im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de)
Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →
Vergabe-Status (?)
Verfahren laufend
Angebotsfrist läuft noch

Ø Bieter in der Branche 6.9
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 362.273 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 108.807 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 57 Tage
Schätzwert-Abweichung -4%
KMU-Bieteranteil 10%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Hessen
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Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Harald Nickel Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Landes Hessen, Darmstadt

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 4/5 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Auftragswert

Zuletzt geprüft am 14.09.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Bekanntmachung über die zentrale Vergabeplattform des Bundes. Vollständige Vergabeunterlagen und Angebotsabgabe auf der Original-Plattform der Vergabestelle:

Vergabestelle

Harald Nickel Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft · Hanau