Der Bieter hat zum Nachweis seiner beruflichen Leistungsfähigkeit Referenzaufträge
einzureichen.
Es sind mindestens zwei Referenzen für jeweils folgende Referenzbereiche
einzureichen:
A. Unternehmensfinanzierung und -beratung im Energiesektor
B. Sachverhalte des Stromnetzausbaus und der Stromnetzplanung,
einschließlich des Regulierungsrahmens des Stromübertragungsnetzes
C. Bewertung und Erstellung von Wirtschaftlichkeitsanalysen, Financial Models,
Geschäftsplänen und -zielen
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- Die Erbringung dieser Mindestanzahl kann über Referenzen geschehen, die alle
Bereiche gleichzeitig abdecken, oder über Referenzen, die nur einen oder
mehrere Bereiche abdecken.
- Insgesamt sollen nicht mehr als vier Referenzen pro Referenzbereich
eingereicht werden.
- Die relevante (Teil-)Leistung muss nach dem 01.01.2023 erbracht worden sein.
- Bieter können auch Referenzen von Unterauftragnehmern einreichen, sofern
diese sich für den Fall der Auftragserteilung bereits zur Auftragsausführung
verpflichtet haben (siehe Ziff. 3.3.6).
- Die Referenzaufträge müssen nach Inhalt, Methodik, Umfang und
Komplexität mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sein, d.h.,
tragfähige Rückschlüsse auf die für den zu vergebenden Auftrag notwendige
berufliche Leistungsfähigkeit zulassen.
Beleg:
Eigenerklärung (Vordruck) über mindestens jeweils zwei Unternehmensreferenzen zu den Referenzbereichen A bis C.
Zu jedem Referenzauftrag sind folgende Angaben im bereitgestellten Vordruck zu machen:
- Leistungsgegenstand, Leistungszeitraum und Leistungsumfang mit grober
Einordnung des Nettoauftragswertes,
- Auftraggeber/Leistungsempfänger mit Kontaktdaten,
- kurze Angaben zu Arbeitsergebnissen,
- eindeutige inhaltliche Zuordnung des Referenzauftrags zu einem oder
mehreren der oben genannten Referenzbereiche; dies kann entweder durch
explizite Kennzeichnung jeder einzelnen Referenz oder mithilfe einer
vorangestellten Inhaltsübersicht erfolgen.