Beschaffung eines Stellaris-Mikroskops
Universitätsklinikum Heidelberg
- Status
- —
- Geschätzter Wert
- 378.151 €
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Veröffentlicht
- 28.09.2026
Beschreibung
Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines punktscannenden konfokalen Laser-Scanning-Mikroskops für die hochauflösende Fluoreszenzbildgebung komplexer biologischer Proben unter Biosicherheitsstufe 2 (BSL-2). Das System wird für Forschungsarbeiten im Bereich der Infektionsforschung und Immunologie benötigt und soll die Analyse komplexer zellulärer und gewebebasierter Modellsysteme ermöglichen. Das Mikroskopsystem muss über eine kontinuierlich abstimmbare Laseranregung (Weißlichtlaser), eine hochempfindliche spektrale Fluoreszenzdetektion sowie eine integrierte Fluoreszenzlebensdauer-Bildgebung (FLIM) verfügen. Darüber hinaus sind eine schnelle dreidimensionale Multiplex-Bildgebung, die nahezu simultane Erfassung mehrerer Fluoreszenzkanäle sowie die spektrale Trennung und Analyse von mehr als zehn unterschiedlichen Markern erforderlich. Zudem muss das System standardisierte und benutzerfreundliche Workflows für die Aufnahme, Analyse und spektrale Entmischung komplexer Datensätze in einer Multi-User-Umgebung unterstützen.
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Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Qualität nach Wichtigkeit
Technische Alleinstellung
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Direktvergabe-Ankündigung Sie sind hier oev
Geplante Direktvergabe (VEAT) — 10 Tage Stillhaltefrist
Geschätzter Wert 378.151 €1 Veröffentlichung
- 28.09.2026 Original-Veröffentlichung · in TED EU + oev aktuell
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Vergabeergebnis oev
Auftrag wurde zugeschlagen
Auftragnehmer Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbHZuschlagswert 378.151 €1 Veröffentlichung
Preiseinschätzung
Basierend auf 223 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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