VgV-Verfahren mit Lösungsansätzen | Generalsanierung Hauptgebäude | Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen
KI Die Stadt Metzingen sucht Planungsleistungen für die Generalsanierung des Hauptgebäudes des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums.
Bürgerstiftung Landau in der Pfalz · Landau in der Pfalz · Rheinland-Pfalz · Stiftung des öffentlichen Rechts (kommunal)
Angebote bis 24.11.2026, 10:45 Uhr (noch 25 Tage)
Beschreibung: Nach einer Gefahrenverhütungsschau im NTK (Naturwissenschaftliches Technikum Dr. Künkele) in Landau wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. Dieses zeigt, dass für bauliche Maßnahmen dringender Handlungsbedarf besteht. Das denkmalgeschützte Gebäude, das als ehem. Bürgerspital in der 1. Hälfte 19.Jh erbaut wurde, besteht aus drei Flügeln, die einen Innenhof bilden. Ein weiterer Pavillon (Baujahr 1973/74) ist nicht Planungsbestandteil. Die Arbeiten sollen in fünf Abschnitte aufgeteilt werden: Kellerräume, nördliches Hauptgebäude, südliches Hauptgebäude, Zwischengebäude und Rückgebäude. Die Architektenleistungen Lph. 1 bis 4 wurden bereits erbracht. Ein entsprechender Erläuterungsbericht liegt den Teilnahmeunterlagen bei. Objektplanung Gebäude: Im Brandschutzkonzept wurden 17 Nutzungseinheiten definiert, für die nun die Lph. 5 bis 8 umgesetzt werden sollen. Es gibt vier notwendige Treppenräume und zwei notwendige Flure. Die Flucht in benachbarte Nutzungseinheiten wird durch definierte Bypässe sichergestellt. Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen in den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Fachplanung technische Ausrüstung (ALG 4, 5). In dieser Ausschreibung geht es ausschließlich um die Objektplanung Gebäude / Fachplanung technische Ausrüstung. Baukosten KG 300+400: ca. 1,311 Mio € netto. Planungszeitraum ab Auftragserteilung, vsl. Inbetriebnahme: Frühjahr 2028.
Branche: Bauwesen & Infrastruktur
Das Wichtigste auf einen Blick
Gegenstand ist die brandschutztechnische Sanierung des denkmalgeschützten Naturwissenschaftlichen Technikums in Landau (LPh 5-8).
Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
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3–5 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich · Zuschlag ohne Verhandlung möglich
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
Aufbauorganisation 17%, Ablauforganisation 30%, Verhandlungsgespräch 23%. Nähere Angaben sind den Erläuterungen der Zuschlagskriterien zu entnehmen.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
Kopie Registerauszug (Handels- bzw. Partnerschaftsregister).
Falls nicht registerpflichtig, dann entsprechende Erklärung
Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2 Mio € (Personenschäden),
1 Mio € (Vermögensschäden)
Finanziell/wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
1. Gesamtumsatz (netto in Mio €) der letzten drei Jahre
2. Fachumsatz = Umsatz (netto in Mio €) für vergleichbare, in Eigenleistung erbrachte Leistungen: Werte der letzten drei Jahre für vergleichbare Leistungen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Werte der BG-Partner bzw. der Nachauftragnehmer separat anzugeben sowie für die BG-Partner und
Nachauftragnehmer zusätzlich zu addieren.
Mindestbedingung ist aktuell 440 T€ netto Fachumsatz.
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV durchgeführt. Dabei findet in der ersten Stufe eine Vorauswahl der Bewerber durch Auswertung der Teilnahmeanträge statt. Die so ermittelten Bewerber werden dann in der zweiten Stufe zum Verhandlungsverfahren eingeladen.
Nur bei Punktegleichstand wird die Entscheidung über die aufzufordernden Bewerber per Losentscheid getroffen, § 75(6) VgV.
Auf die Rügeobliegenheiten (Klagefristen) gemäß § 160(3) GWB wird hingewiesen.
Begrenzung der Bieter:
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden. Es gibt eine Höchstzahl von Bewerbern, die für die zweite Phase des Verfahrens eingeladen werden.
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber 5
(a) Die Teilnahmeanträge müssen an dem im Abschnitt "Fristen" genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen beim Auftraggeber vorliegen. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die
Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags.
(b) Teilnahmeanträge, die nicht über die Vergabeplattform eingereicht wurden, werden nach aktuellem Recht nicht akzeptiert und von der Wertung ausgeschlossen.
(c) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft.
(d) Bewerbungen sind nur mit dem Formular "Teilnahmeantrag" (erste Seite des Bewerbungsbogens) möglich; formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
(e) Nicht deutschsprachige Nachweise sind dem Teilnahmeantrag in beglaubigter Übersetzung beizulegen. Unvollständig ausgefüllte oder fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen.
(f) Fragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen. Sie sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Sicherstellung des gleichen Informationsstandes aller Interessenten werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten kontinuierlich auf der Vergabeplattform bereitgestellt. Es sind nur Anfragen zugelassen, die bis 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist beantwortet werden können.
(g) Teilnahmeanträge, die in Textform eingehen, müssen nicht signiert werden, jedoch ist die natürliche Person des Einreichenden zu benennen. Fehlt diese Angabe, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
(h) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht, führen zur Abwertung und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Qualitätsmanagement
1. Nachweis einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder Erklärung zur Konformität des Qualitätsmanagementsystems.
2. Beschreibung von Maßnahmen, die eine Planung mit hoher Qualität sicherstellen sollen.
Mindestbedingung ist der Nachweis eines eigenen QM-Systems (muss nicht unbedingt zertifiziert sein).
Qualität der eingereichten Unterlagen
Abgabe der Unterlagen übersichtlich strukturiert nach den Vorgaben aus den Kapiteln des Teilnahmeantrages.
Gewertet wird auch die Menge der Unterlagen. Das Einreichen nicht geforderter Unterlagen wird negativ gewertet.
Erbrachte vergleichbare Leistungen des Büros sowie Referenzschreiben
Auflistung der vom Bewerber in den letzten 15 Jahren erbrachten vergleichbaren Referenzen mit allen im Referenzbogen geforderten Angaben.
Die Vergleichbarkeit ergibt sich aus der Projektbeschreibung der vorliegenden Maßnahme (Kap. 4): Gewertet werden Umbauten oder Modernisierungen von Gebäuden, deren Kosten der KG 400 über 1 Mio € liegen, der Auftragswert liegt über 200 T€ netto.
Für alle Projekte gilt, dass die Lph. 8 der Objektplanung Gebäude nach 2020 abgeschlossen und dass die Lph. 5 bis 8 erbracht wurden.
Mindestbedingungen sind folgende Projekte, wobei lediglich die Lph. 8 der Objektplanung in den letzten 15 Jahren (also ab 10/2011) abgeschlossen sein muss: drei Umbauten und Modernisierungen denkmalgeschützter Bildungseinrichtungen, drei Projekte mit Kosten der KG 300+400 über 1 Mio €.
Persönliche Referenzen von allen Mitgliedern der Projektleitung
Auflistung der vom Bewerber in den letzten 15 Jahren erbrachten vergleichbaren Referenzen mit allen im Referenzbogen geforderten Angaben.
Die Vergleichbarkeit ergibt sich aus der Projektbeschreibung der vorliegenden Maßnahme (Kap. 4) und der Beschreibung unter Reg. 7.
Mindestbedingungen sind bei der Projektleitung der Nachweis eines Projekts für einen öffentlichen Auftraggeber, außerdem eine Weiterbildung als "Architekt in der Denkmalpflege".
Weitere Bedingungen werden daran nicht gestellt.
Fachliche Eignung projektrelevantes Führungspersonal
1. Nennung und Nachweis von Berufszulassung, Lebenslauf, Studiennachweise, Bescheinigungen und Referenzen über die berufliche Befähigung der technischen Leitung (PL und Stellvertreter). Insbesondere
ist die Weiterbildung der letzten fünf Jahre darzulegen.
2. Berufserfahrung in Jahren für PL und Stellvertreter.
Mindestbedingung ist für Projektleiter und Stellvertreter im Mittel 7 Jahre Berufserfahrung.
Personalstruktur des gesamten Büros
Jährliches Mittel der technischen Mitarbeiter für die
geforderten Leistungen in den letzten drei Jahren.
Mindestbedingungen sind aktuell 15 fest angestellte
Mitarbeiter, davon 3 Architekten oder vgl.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Diese Ausschreibung verlangt Nachweise zu Befähigung zur Berufsausübung, Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit, Technische & berufliche Leistungsfähigkeit. Mit einem kostenlosen Firmenprofil gleichen wir die veröffentlichten Anforderungen automatisch mit Ihrem Profil ab — bei jeder Ausschreibung mit strukturierten Eignungskriterien. 14 Tage voller Zugang, keine Kreditkarte.
Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere AGB und bestätigen, die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben. AusschreibungsRadar richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen. § 160 GWB lautet wie folgt: "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
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