Rahmenvereinbarung über Rechenzeiten auf supraleitender Quantencomputing-Hardware
KI Das DLR beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung über die Bereitstellung von Rechenzeiten auf externen supraleitenden Quantencomputern abzuschließen.
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Hinweis: Nicht alle Kerndaten wurden publiziert — die Vergabestelle hat diese Bekanntmachung ohne Auftragnehmer und ohne Vertragswert veröffentlicht.
KI-generierte Zusammenfassung der Bekanntmachung (KI-Transparenz) — maßgeblich ist die Original-Bekanntmachung.
Das Institut für Maritime Technologien und Antriebssysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) wurde mit dem Ziel gegründet, innovative Technologien zur Defossilisierung und zur Reduzierung von Emissionen in der Schifffahrt zu erforschen und weiterzuentwickeln. Zur Übertragung und Weiterentwicklung von Technologien aus anderen Anwendungsbereichen ist der Einsatz eines Forschungsschiffes als schwimmendes Labor vorgesehen. Das Schiff wird als modulare Testplattform für klimaverträgliche Antriebssysteme, insbesondere Wasser-stoff- und Batterietechnologien, konzipiert und unter realitätsnahen Bedingungen zur Integration, Erprobung und Zertifizierung sicherheitsrelevanter maritimer Systeme eingesetzt. Der vorgesehene Liegeplatz befindet sich in Kiel; die Ablieferung des Schiffes ist für Oktober 2027 vorgesehen. Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von Bereederungsdienstleistungen für das DLR-Schiff. Die Leistung ist durch einen fachlich geeigneten und leistungsfähigen Auftragnehmer zu erbringen, der über nachweisliche Erfahrung im Forschungsumfeld sowie im Betrieb von Forschungs- oder Offshore-Fahrzeugen verfügt. Die Leistungserbringung gliedert sich in zwei Phasen. In Phase I umfasst der Leistungsumfang die Begleitung des Schiffneubaus sowie die gemeinsame Erarbeitung eines Besatzungskonzeptes und eines Integrated-Safety-Management-(ISM)-Konzeptes in enger Abstimmung mit dem DLR. Mit Ablieferung des Schiffes beginnt Phase II, in der der Auftragnehmer als eingetragene Managing Company die Bereederung sowie den sicheren Betrieb der Forschungsplattform bis zum Ende der Vertragslaufzeit sicherstellt. Die Gesamtlaufzeit des Vertrages wird 48 Monate nicht überschreiten.
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Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
Das Kriterium Qualität macht 70 % der Gesamtbewertung aus und umfasst die inhaltliche Qualität des Angebotes mit 40 %, wobei die Konzeptvorschläge zu Leistungspaketen eindeutig, nachvollziehbar und aussagekräftig sein müssen sowie den Bereederungsansatz und die Anforderungen erfüllen (25 %), die Konzeptvorschläge zum Besatzungskonzept und zum Integrated Safety Management System durch Flexibilität und Gestaltungsbereitschaft im Austausch mit dem AG überzeugen sollen (25 %), die Bereitschaft zur Teilnahme an militärischen Forschungsprojekten sowie zur S2-Überprüfung durch Reedereimitarbeiter bewertet wird (25 %) und die Berücksichtigung der DLR-Strategie 2030 mit Forschung mit gesellschaftlichem Nutzen, ganzheitlicher Innovationskette, Digitalisierung und Technologietransfer einfließt (25 %). Weiterhin fließt die fachliche Qualifikation des Projektpersonals mit 30 % ein, wobei nautische und technische Inspektoren, DPA und CSO über aktive Seefahrtzeit und mindestens 3 Jahre Erfahrung im Schiffmanagement verfügen müssen (25 %), Erfahrung mit militärischen Forschungsprojekten berücksichtigt wird (15 %), Erfahrung mit der Integration neuartiger Energiesysteme und Antriebstechnologien bewertet wird (30 %), ein nachweisbarer DP-Advance vorliegen soll (15 %) sowie eine Erlaubnis bzw. ein Befähigungsschein nach § 7 und § 20 Sprengstoffgesetz erforderlich ist (15 %). Zusätzlich werden projektrelevante Erfahrung und die Qualität der Auftragsausführung mit 30 % bewertet, einschließlich der Erfahrung als verantwortliche Reederei bei Schiffsumbau oder Neubau inklusive Planung mit Fokus auf die Integration neuartiger Technologien (30 %), nachgewiesener Erfahrung als Industriepartner in Forschungsprojekten der letzten 3 Jahre (20 %), eines flexiblen, kostenneutralen, in-house betriebenen, anpassbaren, flotteninteraktiven und landseitig einsehbaren Safety Management Systems (25 %) sowie eines digitalen Logbuchs mit denselben Eigenschaften (25 %).
Das Kriterium Preis hat einen Anteil von 30 % an der Gesamtbewertung. Der kalkulatorische Gesamtpreis des Auftrags, der in die Gesamtauswertung des Angebotes einfließt, ergibt sich aus der Summe der Preiskomponenten: Tagessatz für die Unterstützung im Neubau multipliziert mit 80 Tagen, Stundensatz für das Besatzungskonzept multipliziert mit 60 Stunden, Pauschalpreis für das Safety Management Konzept (einmalig), Stundensatz für die Begleitung der Workshops multipliziert mit 720 Stunden sowie monatlicher Pauschalpreis für die Bereederung multipliziert mit 24 Monaten. Die Vergabe der Preispunkte erfolgt nach der Methode des umgekehrten Dreisatzes, wobei der Bieter mit dem niedrigsten Angebotspreis die maximale Punktzahl erhält. Die übrigen Bieter werden anteilig anhand des Verhältnisses ihres Angebotspreises zum niedrigsten Angebot bewertet.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz der gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung in der Bundesrepublik Deutschland hat einen Empfangsbevollmächtigten in der Bundesrepublik Deutschland zu benennen. Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten nennen. Der Antrag ist u. a. dann unzulässig, soweit: (1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, (2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der Antrag ist u. a. nur dann zulässig, wenn die Unwirksamkeit des Auftrages im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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