Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb Bauwesen & Infrastruktur ⚠ Direktvergabe

Architektenleistungen für die Leistungsphasen 1 bis 9 i.S.d. Anlage 10 zu § 34 HOAI

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Beschreibung

Die Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH (Klinikum Mutterhaus) ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung an zwei Standorten in der Stadt Trier, dem Standort „Mitte/Nord“ und dem Standort „Ehrang“. Als Familienkrankenhaus bietet es alle Leistungen rund um die Geburt, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – bis hin zum alten Menschen an. Im Zuge der Flutkatastrophe im Juli 2021 wurde der Standort „Ehrang“ beschädigt und ist nicht mehr belegbar. Aus diesem Grund wurde der Standort „Mitte/Nord“ auf Erweiterungsmöglichkeiten untersucht. In Folge dessen wurde sich dafür entschieden, zur Nachverdichtung der Bebauung das dort belegene 3-geschossige Bauwerk der Erwachsenenpsychiatrie (Haus K) mit zwei Psychiatrieabteilungen und einer Tagesklinik aufzustocken. Für die Erweiterung des Hauses K wurden entsprechende Zuwendungen seitens des Zuwendungsgebers in Aussicht gestellt. Aufgrund der zu erwartenden Nebenbestimmungen zum Zuwendungsbescheid wäre das Klinikum Mutterhaus zur Anwendung des Vergaberechts angehalten. Zudem würde durch die gewährten Zuwendungsmittel eine öffentliche Auftraggebereigenschaft nach § 99 Nr. 4 GWB begründet. Zur Realisierung der Aufstockung des Hauses K wurden mit Bekanntmachung vom 19.09.2022 (2022/S 184-520316) Architektenleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 i.S.d. Anlage 10 zu § 34 HOAI in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergaberechtskonform ausgeschrieben. Der Zuschlag in dem vorgenannten Vergabeverfahren wurde an die sander.hofrichter architekten GmbH erteilt (vgl. Bekanntmachung vergebener Aufträge vom 07.03.2023 (2023/S 047-137197)). Neben den Erweiterungsmaßnahmen des Hauses K beabsichtigt das Klinikum Mutterhaus nunmehr auch die Erweiterung des Hauses G, das den Geschäftsbereich Personal, die Karl Borromäus Schule sowie die Verwaltung beherbergt. Das Haus G und Haus K liegen unmittelbar gegenüber und sind – auf dem Gelände des Klinikums Mutterhaus – durch einen Durchweg getrennt. Der Ersa

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Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Auftragsgegenstand sind Architektenleistungen (Leistungsphasen 1-9 HOAI) für die Erweiterung des Hauses G.
  • Die Leistungserbringung soll durch die bereits beauftragten Architekten (sander.hofrichter architekten GmbH) erfolgen.
  • Die Erweiterungen von Haus G und Haus K werden als ein zusammenhängendes Projekt mit gemeinsamer Technikzentrale und Infrastruktur betrachtet.
  • Es wird eine hohe Komplexität aufgrund statischer Einschränkungen und der Notwendigkeit einer integrierten Planung erwartet.
  • Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, da eine öffentliche Auftraggebereigenschaft nach § 99 Nr. 4 GWB begründet wird.

Gesucht werden Architektenleistungen für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI für die Erweiterung des Hauses G am Klinikum Mutterhaus.

Die Leistungserbringung soll durch die bereits beauftragten Architekten erfolgen, da die Erweiterungen von Haus G und Haus K als ein zusammenhängendes Projekt betrachtet werden müssen. Es sind Nachweise über die Eignung und Erfahrung in komplexen Bauprojekten erforderlich.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Hinweis nach EU AI Act Art. 50: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell (Google Gemini) erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (TED EU). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Direktvergabe-Ankündigung Sie sind hier oev

    Geplante Direktvergabe (VEAT) — 10 Tage Stillhaltefrist

    1 Veröffentlichung

    • 12.02.2025 Original-Veröffentlichung · in TED EU + oeffentlichevergabe.de aktuell
  2. Vergabeergebnis oev

    Auftrag wurde zugeschlagen

    Auftragnehmer sander.hofrichter architekten GmbH Gesellschaft für Architektur und Generalplanung
    Zuschlagswert 3.095.933 €

Preiseinschätzung

Basierend auf 6.246 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 146.155 €
Median 414.053 €
Oberes Quartil 1.093.118 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

Quelle: TED EU

Diese Bekanntmachung stammt aus der EU-Datenbank Tenders Electronic Daily. Reduzierter Datenumfang (Titel, Auftraggeber, CPV, Frist). Für vollständige Dokumente und alle Sprachen:

Direktvergabe-Ankündigung

Der Aufgeber plant diesen Auftrag ohne Wettbewerb direkt zu vergeben. Bieter können in einer Stillhaltefrist Einspruch einlegen.

Stillhaltefrist abgelaufen seit 22.02.2025
Was ist eine VEAT-Notice? →
3.095.933 €
Geschätzter Wert
8,4× Branchen-Median (?)

Verfahrensart Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Schwierigkeit Hoch
Veröffentlicht 12.02.2025
CPV-Code 71240000
Architektur und Ingenieurwesen (Was ist das?)

Ø Bieter in der Branche 4.0

Historischer Durchschnitt aus 246.560 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 99.949 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -1%
KMU-Bieteranteil 37%

Preis-Kalkulator

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Vollständige Daten

Quelle: TED EU · 4/4 Kernfelder

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