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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle

Bundesinitiative „Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit“ - Aktualisierung der Studie Ungewollte Kinderlosigkeit 2020

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend · Berlin · Berlin · Oberste Bundesbehörde

Beschreibung

In den Jahren 2012 und 2019 hat das BMFSFJ Studien zur Situation gewollt und ungewollt kinderloser Frauen und Männer beim Delta Institut in Auftrag gegeben. In 2012 wurde im Auftrag des BMBFSFJ durch das Delta Institut erstmals eine deutschlandweite Studie zur gewollten und ungewollten Kinderlosigkeit durchgeführt. Ziel war es, die Gründe und Ursachen von ungewollter Kinderlosigkeit zu erforschen und herauszufinden, ob ungewollte Kinderlosigkeit ggf. milieuspezifisch unterschiedlich häufig verteilt ist. So wurde deutlich, dass bei vielen Kinderlosen es zunächst eine gewollte Kinderlosigkeit gab, die aufgrund des Aufschiebens des Kinderwunsches in ein höheres Alter dann zu einer ungewollten Kinderlosigkeit führte. Gründe für das Aufschieben waren jedoch nicht nur eine fehlende Partnerschaft oder der Wunsch sich zunächst beruflich zu etablieren, sondern auch das mangelnde Wissen über Fertilität und reproduktionsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten. Um die Lebenswirklichkeiten und Einstellungen von Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch näher zu betrachten, wurde in 2019 eine umfangreiche Studie zur Situation ungewollt Kinderloser in Deutschland durchgeführt. Hierbei wurden unter anderem die Einstellung zum Kinderwunsch, die Gründe der ungewollten Kinderlosigkeit, die Kenntnisse von Fertilität im Lebensverlauf, die Inanspruchnahme reproduktionsmedizinischer Behandlungen, aber auch die Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Kinderlosigkeit sowie die Angst vor Stigmatisierung erfragt. Es war und ist die erste repräsentative Studie in Deutschland, die ungewollt kinderlosen Frauen und Männern im Alter von 20 bis 50 Jahren in den Blick nimmt und ihre Einstellung und Erfahrungen erfragt. Ergebnisse waren unter anderem, dass jedes zehnte Paar zwischen 20 und 50 Jahren ungewollt kinderlos ist. Mittlerweile sprechen viele sogar von jedem achten, sogar siebten Paar. Diese Vermutung lässt sich durch die gestiegene Anzahl der reproduktionsmedizinischen Behandlungen (2019: 110.1

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Branche: Beratung & Dienstleistungen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Auftragsgegenstand ist die Aktualisierung der Studie 'Ungewollte Kinderlosigkeit 2020' durch eine repräsentative Befragung und qualitative Erhebungen.
  • Die Studie soll methodisch identisch zur Vorstudie angelegt sein, aber auch neue Fragen zur Erfassung aktueller Entwicklungen aufnehmen.
  • Es wird ein Mixed-Method-Ansatz mit quantitativer Befragung und vier qualitativen Gruppenwerkstätten erwartet.
  • Die Ergebnisse sollen wissenschaftlich fundiert und mit früheren Studien vergleichbar sein, um Trends und Veränderungen zu analysieren.
  • Erforderlich sind nachweisbare Expertise in der Durchführung repräsentativer Studien und qualitativen Erhebungen im sozialen oder gesundheitlichen Bereich.

Die Ausschreibung betrifft die Aktualisierung einer Studie zur ungewollten Kinderlosigkeit in Deutschland.

Gesucht wird ein Dienstleister, der eine repräsentative Befragung und qualitative Erhebungen durchführt, um die Ergebnisse einer früheren Studie von 2020 zu vergleichen und zu aktualisieren. Besondere Berücksichtigung finden sollen dabei methodische Identität zur Vorstudie sowie die Erfassung neuer Entwicklungen und gleichstellungspolitischer Erkenntnisse.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 S. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 S. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMBFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages in einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union endet die Frist 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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  1. Direktvergabe-Ankündigung Sie sind hier

    Geplante Direktvergabe (VEAT) — 10 Tage Stillhaltefrist

    1 Veröffentlichung

    • 02.09.2026 Original-Veröffentlichung aktuell

Preiseinschätzung

Basierend auf 144 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 68.618 €
Median 123.620 €
Oberes Quartil 292.160 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Der Aufgeber plant diesen Auftrag ohne Wettbewerb direkt zu vergeben. Bieter können in einer Stillhaltefrist Einspruch einlegen.

Stillhaltefrist abgelaufen seit 12.09.2026
Was ist eine VEAT-Notice? →
Stammdaten

Direktvergabe (VEAT): Der Auftragswert wird bei dieser Bekanntmachungsart häufig nicht veröffentlicht — hier hat der Auftraggeber keinen angegeben.

Vergabenummer BMBFSFJ_2026_047
Verfahrensart Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel KI
Standort Berlin, Berlin
Veröffentlicht 02.09.2026
CPV-Code 71241000
Architektur und Ingenieurwesen (Was ist das?)
Erfüllungsort Berlin

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Ø Bieter in der Branche 4.1
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 280.072 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 92%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Beratung & Dienstleistungen mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 9.206 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 41%

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Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Bonn

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 3/4 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Auftragswert

Zuletzt geprüft am 03.09.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Bekanntmachung über die zentrale Vergabeplattform des Bundes. Vollständige Vergabeunterlagen und Angebotsabgabe auf der Original-Plattform der Vergabestelle: