Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht/verleihen) und der/die Unterauftragnehmer (soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt/erbringen) muss/müssen Referenzaufträge nachweisen. Vier Referenzaufträge zum Beleg der Erfahrung im spezifischen Geschäftsfeld aus den letzten 5 Jahren, gerechnet ab dem Datum der Absendung der Bekanntmachung; die vertragswesentlichen Leistungen müssen im 5-Jahres-Zeitraum erbracht worden sein. Mindestens zwei Referenzen müssen einen direkten Mobilitätsbezug haben. Die entwickelten Lösungen sollen dabei in einer Produktivumgebung gelaufen sein oder mindestens einen Teststatus kurz vor Go-Live entsprechen. Die Angaben müssen pro Referenzprojekt mindestens folgende Informationen enthalten: a) Projektbeschreibung unter Angabe der Zielsetzung, des Technologieeinsatzes und des Umfangs b) Auftraggeber c) Projektlaufzeit d) Erreichte Ziele/Mehrwerte Die genannten Referenzprojekte müssen in Summe Erfahrungen mit den untenstehenden Aspekten belegen können. Je Aspekt kann maximal ein Punkt erreicht werden, unabhängig von der Anzahl der zugehörigen Referenzen. Hieraus ergibt sich die Maximalpunktzahl von 13 Punkten. Eine Mindestpunktzahl muss nicht erreicht werden. Aspekte: - Durch KI unterstützte Integration und Suche von Daten (Einsatz von künstlicher Intelligenz zur automatisierten Erfassung, Harmonisierung und Suche in Datenquellen.) - Retrieval Augmented Generator System für natürlichsprachliche kontextbasierte Beantwortung zu Fragen (Ein System zur kontextbasierten Beantwortung von Fragen in natürlicher Sprache, das externe Wissensquellen mit generativer KI kombiniert.) - Bereitstellung von Daten, um die ideale multimodale Routenplanung zu ermöglichen und Verkehrsmanagement und Umwelt zu optimieren (Bereitstellung und Nutzung von Daten, um optimale Routen über verschiedene Verkehrsmittel zu berechnen, das Verkehrsmanagement zu verbessern und Umweltziele zu unterstützen.) - Nutzung der Daten für diverse KI und Data Mobilitäts Use Cases wie digitaler Zwilling (Analyse und Nutzung der Mobilitätsdaten zur Entwicklung vielfältiger Anwendungsfälle.) - Zugriffsmanagement durch Identity Access Management wie z. B. KeyCloak (Sichere Steuerung von Benutzerzugängen und -rechten.) - Anbindung von unterschiedlichen Datenformaten (Integration verschieden strukturierter und unstrukturierter Datenquellen.) - Vektordatenbanken zur semantischen Suche und schnellen Wissensabfrage (Verwendung von spezialisierten Datenbanken für semantische Suche und schnelle Abfragen komplexer Wissensbestände.) - Nutzung von Natural Language Processing (NLP) und Integration von LLMs (z. B. OpenAI, Azure AI) zur Erstellung kontextbezogener Antworten (Einsatz von Natural Language Processing (NLP) und Large Language Models (LLMs) wie OpenAI oder Azure AI zur Generierung kontextbezogener Antworten.) - Integration von Speech-to-Text (z.B. mit Whisper, Wav2Vec 2.0 oder ähnlichen) und Text-to-Speech für sprachgesteuerte Interaktion (Einbindung von Speech-to-Text und Text-to-Speech, um natürliche Sprache als Schnittstelle zu nutzen.) - Cloud-native Entwicklung mit CI/CD-Pipelines für kontinuierliche Bereitstellung und Verbesserung (Entwicklung und kontinuierliche Bereitstellung von Anwendungen über Cloud-Plattformen mit Hilfe von CI/CD-Pipelines (Continuous Integration & Deployment).) - End-to-End Entwicklung von der Anforderungsanalyse über Architektur, Implementierung und Deployment (Ganzheitlicher Entwicklungsprozess von der Anforderungsanalyse über Architekturdesign und Implementierung bis hin zum Deployment.) - Nutzung bestehender und Entwicklung eigener KI-Modelle (Kombination vorhandener Modelle mit eigenständig entwickelten KI-Lösungen für maßgeschneiderte Anwendungsfälle.) - Entwicklung eines natürlich-sprachlichen KI Chatbots, der anhand eines Gesprächsleitfadens vom AG benötigte Informationen einholt (Entwicklung eines konversationsfähigen Chatbots, der durch einen definierten Gesprächsleitfaden relevante Informationen automatisiert vom Nutzer einholt.) Der Nachweis von Referenzen erfolgt durch Eigenerklärungen, siehe Dokument "B.7_Vordruck zur Einreichung des Teilnahmeantrags nebst Eigenerklärungen des Bieters und anderer Unternehmen". Die Eigenerklärung ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen für den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft, für den/die Eignungsleihgeber (falls er/sie die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht/verleihen) sowie für den/die Unterauftragnehmer, wenn er/sie zugleich seine Eignung verleiht/verleihen. Für den/die Unterauftragnehmer ist die Eigenerklärung erst auf gesonderte Anforderung des AG einzureichen, soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt/erbringen, außer der Unterauftragnehmer ist zugleich Eignungsleihgeber; in diesem Fall ist die Erklärung mit dem Teilnahmeantrag und nicht erst auf Anforderung einzureichen. Der Auftraggeber behält sich die Anforderung von Referenzbescheinigungen vor. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Dokumenten "B.1_Eignungskriterien" und "B.7_Vordruck zur Einreichung des Teilnahmeantrags nebst Eigenerklärungen des Bieters und anderer Unternehmen".